Schneechaos Unwetter legt London und Paris lahm

Britain Weather (Foto)
Zahlreiche U-Bahnen und Nahverkehrszüge in London kapitulieren vor dem Wetter. Bild: ap

Schneechaos in England, Frankreich und Italien: In London und Paris ist es im Berufsverkehr zu starken Einschränkungen gekommen. Sogar Flüge wurden gestrichen oder hatten Verspätung. In Italien starben drei Menschen infolge des Unwetters.

Zudem wurde der Busverkehr in der britischen Hauptstadt komplett eingestellt, zahlreiche U-Bahnen und Nahverkehrszüge fuhren ebenfalls nicht. Tausende Pendler konnten nicht zur Arbeit.

Am Flughafen Heathrow wurden beide Start- und Landebahnen gesperrt. Passagiere sollten ihre Airlines kontaktieren, da mit Verspätungen und gestrichenen Flügen gerechnet werde, teilte der Betreiber BAA mit.

Der Londoner City Airport war am Morgen komplett gesperrt. Der Flughafen Gatwick konnte nach einer Sperrung wieder öffnen. Weitere Behinderungen konnten nicht ausgeschlossen werden. Auch in Stansted war eine Landebahn vorübergehend gesperrt.

Viele Bewohner der Hauptstadt machten sich unterdessen zu Fuß oder mit dem Taxi auf den Weg zur Arbeit. Autos blieben jedoch auf den verschneiten Straßen liegen. Jubeln konnten dagegen Schulkinder: Sowohl in der Londoner Innenstadt als auch in anderen Regionen Englands fiel in zahlreichen Schulen der Unterricht aus.

Im Südosten Englands, der von den Schneemassen besonders betroffen war, konnten Züge nicht fahren. Autobahnen waren gesperrt. Über Nacht waren teilweise 15 Zentimeter Schnee gefallen. Meteorologen warnten vor dem heftigsten Schneefall seit sechs Jahren.

In Paris haben fünf Zentimeter Neuschnee ebenfalls zu einem Verkehrschaos geführt. Der komplette Busverkehr in der französischen Hauptstadt und den Vorstädten wurde unterbrochen, auf den eisglatten Straßen bildeten sich rund 300 Kilometer Stau.

Auf der Stadtautobahn saßen Pendler teilweise drei Stunden fest. Auch der Flugverkehr war beeinträchtigt. Air France stornierte jeden dritten Kurz- und Mittelstreckenflug am Flughafen Charles de Gaulle. Im Laufe des Tages entspannte sich die Situation langsam, nachdem der Schnee in Regen übergegangen war.

Der Winter hat auch Italien weiterhin fest im Griff. Im Norden des Landes sorgten starke Schneefälle für erhebliche Behinderungen. Auf den Flughäfen von Mailand und Bergamo mussten insgesamt 20 Flüge gestrichen werden. Vor allem in Ligurien führten Schnee und Unfälle zu Staus.

Insgesamt 800 Kilometer des norditalienischen Autobahnnetzes waren nach Angaben der Polizei von Schnee und Eis betroffen. Regenfälle und Sturmwind behinderten vor allem den Schiffsverkehr. So musste etwa der Hafen von Genua ganz geschlossen bleiben. Drei Menschen sind in Italien aufgrund er Wetterkapriolen bisher zu Tode gekommen.

ped

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Kommentar 2
  • 10.02.2009 09:24

der liebe gott ist ja ein echter spaßvogel. vielleicht war ihm auch einfach langweilig? da ihm kriege nicht auf den keks gehen, glaube ich nämlich nicht, dass er die sonne wegen seiner schwachen nerven runtergeschaltet hat.

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  • Kommentar 1
  • 10.02.2009 07:18

Dem lieben Gott ging unsere Lügerei um CO2 und Klimaerwärmung so auf den Keks, so das er die Sonne runtergeschaltet hat, damit wir uns über die Erwärmung nicht mehr beschweren können. Vor 1000 Jahren war es 3 Grad wärmer als heute und die Menschen empfanden es als Segen. 1960 war der CO2 Wert doppelt so hoch wie heute und es war über 1 Grad kälter.

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