Tipps zum Zweitverdienst Studenten, Arbeitnehmer und Renter jobben nebenbei

Arbeit ist das halbe Leben. Das wissen nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Studenten und Rentner, die, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, dazu verdienen müssen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Nebenjob (Foto)
Viele Studenten kellnern neben dem Studium. Bild: news.de

Immer häufiger verabschieden sich Studenten in Deutschland von der Vorstellung, die Studentenzeit sei Partyzeit. Verschiedenen Studien zufolge gehen inzwischen zwei Drittel aller Hochschüler nebenbei arbeiten. Ob als Kellner, im Büro oder an der Kasse im Supermarkt – zwischen 5 und 20 Stunden investieren die angehenden Akademiker wöchentlich, um sich den nötigen Lebensunterhalt zu sichern.

Aber aufgepasst: Die Nebenverdienste von Studenten werden auf das Kindergeld angerechnet, dass der Staat an die Eltern auszahlt. Wer durch das Jobben jährlich mehr als 7680 Euro bekommt, der verliert jeglichen Anspruch auf Kindergeld.

Eine Grenze für den Nebenverdienst gilt auch für BafögBafög steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz. Die Abkürzung wird synonym mit dem Geld verwendet, das an Bafög-Empfänger gezahlt wird. Dabei handelt es sich um eine staatliche Unterstützung (= Sozialleistung), die von Einkommen und Vermögen abhängig ist. -Empfänger. Seit Herbst 2008 dürfen Studenten nebenbei jährlich 4800 Euro brutto (bisher: 4206 Euro) verdienen, ohne dass sich das Einkommen auf das Bafög auswirkt. Wer allerdings nicht nur einem 400-Euro-Job nachgeht, der darf WerbungskostenZu den Werbungskosten gehören unter anderem Bewerbungskosten, Fachliteratur, Bürobedarf, Anschaffungskosten für Computer, Drucker und Monitore sowie Fahrten vom Wohn- zum Arbeitsort – bei Studenten also zur Hochschule. geltend machen, mit denen das anzurechnende Einkommen reduziert werden kann.

Wer Bafög erst noch beantragen will, aber noch nicht weiß, wie viel Verdienst ins Haus steht, muss diesen im Antrag trotzdem schon mit angeben. Ratsam ist es, in einem formlosen Begleitbrief zu begründen, warum die Summe noch nicht exakt angegeben werden kann. Sobald Studenten über einen Einkommensbeleg verfügen, muss dieser beim zuständigen Bafög-Amt nachgereicht werden.

Allerdings zählt beim Bafög nicht nur der Verdienst der Studierenden, sondern auch das der Ehepartner und Eltern. Ein Auge werfen die zuständigen Stellen zudem auf Praktika während des Studiums. Deren Beginn und mögliche Einkünfte daraus müssen Bafög-Empfänger ebenfalls melden.

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