Assauer entschuldigt sich «Sorry, Mucke. Es tut mir so leid»

Rudi Assauer und Simone Thomalla wollen Freunde bleiben. (Foto)
Rudi Assauer und Simone Thomalla wollen Freunde bleiben. Bild: dpa

Nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung auf Sylt hat sich Rudi Assauer bei seiner Ex-Freundin Simone Thomalla entschuldigt. Dennoch könnte die Rangelei Folgen für den Werbevertrag des früheren Schalke-Managers mit der Brauerei Veltins haben.

Er habe sie am Tag nach den Vorfall in Berlin angerufen und gesagt: «Sorry, Mucke. Es tut mir so leid», erzählte der ehemalige Schalke-Manager der Bild am Sonntag. Seine Ex habe die Entschuldigung «ganz ruhig und sachlich» angenommen. «Wir haben ohne jedes Pathos verabredet, dass wir immer Freunde bleiben», sagte Aussauer.

Der öffentliche Streit zwischen «Assi» (65) und der Schauspielerin (44), von der er seit Januar getrennt ist, wurde als Drama in drei Akten inszeniert: Am Freitag veröffentlichte die Bild-Zeitung Fotos, die das Handgemenge in Kampen auf Sylt bis ins Detail dokumentierten. Die Fotos zeigen, wie sich das Paar auf der Straße anschreit. Er packt sie am Arm, nimmt sie in den Schwitzkasten, drückt sie über eine Mauer in ein Blumenbeet. Sie tritt ihm in den Unterleib. Eine Zeugin rief die Polizei, und obwohl beide beteuerten, dass es zu keinen körperlichen Angriffen gekommen sei, ermittelt die Polizei nun gegen Assauer wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Am Samstag meldete sich Thomallas Tochter Sophia (19) in der Bild zu Wort. «Er ist einfach ein toller echter Kerl. Deutschlands letzter Macho», versicherte sie. Am Sonntag kroch der Mann mit der dicken Zigarre dann selbst in der BamS zu Kreuze: «Wir sind eben gewaltige Temperamentsbolzen. Und Sturköppe. Ehrlich, die Alte ist unheimlich in Ordnung.» Eine Bagatelle habe zu dem Streit am vergangenen Mittwoch geführt, sagte Assauer. Beide hätten ein bisschen was getrunken gehabt. Zusammen seien sie zuweilen einfach hoch explosiv.

Das Schalke-Urgestein, das sich in der Rolle des Super-Macho gefällt, und die Schauspielerin, die Assauer gern die «Thomallasche» oder auch «die Alte» nennt, waren acht Jahre ein Paar. Im Januar trennten sich ihre Wege. Thomalla, die in ihrer Geburtsstadt Leipzig als Tatort-Kommissarin Eva Saalfeld Erfolge feiert, zog nach Berlin. Der gelernte Stahlbauschlosser Assauer lebt weiterhin in Gelsenkirchen, wo er bis 2006 den FC Schalke 04 managte, dann aber im Streit von seinem «Lebenswerk» Abschied nehmen musste.

Auch vom Werbepartner Veltins droht möglicherweise Ungemach. «Wir werden in den nächsten Tagen Kontakt zu beiden aufnehmen, um uns ein Bild von den Vorfällen zu machen, und dann entscheiden, was zu tun ist», sagte ein Brauerei-Sprecher der Welt am Sonntag. Assauer und Thomalla drehten vier Werbespots für Veltins («Nur gucken - nicht anfassen»). 2008 wurde der Vertrag mit der Schauspielerin nicht verlängert. Neuer Partner von Assauer in der Bier-Werbung ist seit März US-Schauspieler Bruce Willis. Die Verträge laufen bis Jahresende.

Es scheint, als könnten die beiden nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Assauer jedenfalls beziffert die Chancen auf eine Wiedervereinigung auch nach dem Handgemenge von Sylt auf 20 Prozent. Ob Simone Thomalla das genauso sehe, wisse er nicht, sagte er der BamS. «Wir haben uns beim Boxen kennengelernt. Vielleicht war das schon ein Symbol dafür, dass wir immer wieder gegeneinander kämpfen.»

car/news.de/dpa/ddp

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig