Sebastian Edathy

Sebastian Edathy

Sebastian Edathy wurde am 5. September 1969 in Hannover geboren und zog für die SPD erstmals im Jahr 1998 in den Bundestag ein. Dem Parlament gehörte er als Abgeordneter und Mitglied mehrerer Ausschüsse bis zum 6. Februar 2014 ununterbrochen an. Sein Rücktritt als Bundestagsabgeordneter erfolgte als unmittelbare Konsequenz auf die nach ihm benannte "Edathy-Affäre". Im Spätjahr 2012 gab es erste Indizien, welche Sebastian Edathy als Kunden eines kanadischen Kinderporno-Anbieters auswiesen. Auch wenn Sebastian Edathy kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten nachgewiesen werden konnte, nahmen der öffentliche und moralische Druck auf den auf Innenpolitik spezialisierten SPD-Abgeordneten bis Februar 2013 immer weiter zu und führten schließlich zum Rücktritt von allen Ämtern.

Aktuelle News zu Sebastian Edathy

So fühlt sich sexueller Missbrauch für Kinder an (Foto) 15.03.2015

Organisierte Tätergruppen missbrauchen Kinder auf der ganzen Welt, foltern sie oder zwingen sie zur Prostitution. Auch Angela Lenz gehörte zu diesen Kindern. Welche Grausamkeiten die wehrlosen Kinder durchleben müssen und wie sie gezielt manipuliert werden, erzählt das Buch "Ein Leben in der Hölle" von Ulla Fröhling.

Edathy wird zum Hassobjekt, Sex-Skandal an Schulen (Foto) 08.03.2015

Eine Woche voller schockierender, aber auch bewegender Meldungen liegt hinter uns. Für Empörung sorgte in Deutschland vor allem das Urteil im Edathy-Prozess. Doch nicht nur das blieb uns in Erinnerung.

Deutschland wehrt sich gegen das Edathy-Urteil (Foto) 05.03.2015

Online-Petition gegen Sebastian Edathy Deutschland wehrt sich gegen das Edathy-Urteil

Es ist ein Urteil, über das ganz Deutschland diskutiert. Am Montag wurde bekannt, dass das Verfahren gegen Sebastian Edathy im Kinderporno-Prozess eingestellt wird. Für 5.000 Euro ist er ein freier Mann. Eine Online-Petition will das ändern und legt Widerspruch gegen die Einstellung des Verfahrens ein.

Was tun gegen die perverse Neigung? (Foto) 24.02.2014

Edathys Pädophilie-Affäre Was tun gegen die perverse Neigung?

Der Fall Edathy hat Kinderpornografie in den Fokus gerückt, vor allem die Debatte: Ist das Gesetz in Deutschland hart genug? Doch strafrechtliche Verfolgung ist die eine Sache. Dahinter steckt die Frage: Was tun mit dem Problem Pädophilie? Denn Männer, die auf Kinder stehen, müssen mit der perversen Neigung leben.