... Fall war: Viele Leser glaubten dies und verbreiteten ihre Kommentare im Internet. Der Autor Volker Weidermann beschrieb seine Motivation so: «Günter Grass wird es immer weiter treiben mit der Absurdität seiner Selbstgewissheit und das ist dann genauso lustig, wie wenn es die "Titanic" schreibt.»In Griechenland druckte das seriöse griechische Blatt «Kathimerini» die Grass-Verse. Der Kommentar einfacher Leute auf Fragen eines dpa-Reporter in Athen wirkt klar: Politiker machen die...
... oder Scherz. «Fiktion und Wahrheit sind ja nicht mehr wirklich zu unterscheiden», sagte Volker Weidermann der Nachrichtenagentur dpa. «Ob sich das jetzt die "Titanic" oder Günter Grass ausdenkt, ist für mich kein großer Unterschied.» Entschuldigen in einem ernsthaften Sinne wolle er sich «ganz bestimmt nicht». «Günter Grass wird es immer weiter treiben mit der Absurdität seiner Selbstgewissheit und das ist dann genauso lustig, wie wenn es die "Titanic" schreibt.»Der Vorsitzende...
... und Kabarettistin Katharina Lange.Gezeigt wird die Ausstellung gegenüber dem Mahnmal. Volker Weidermann, Kurator der Ausstellung und Autor des «Buchs der verbrannten Bücher», erklärte, die Schau wolle die abgerissenen Lebensgeschichten noch einmal erzählen. Dafür sei der Ausstellungspavillon mit dem Blick auf das Stelenfeld der richtige...
... aus der Schweiz, aber mit vollkommen unterschiedlichen Mitteln und Zielen legen Volker Weidermann mit «Max Frisch, Sein Leben, seine Bücher», Ingeborg Gleichauf in «Jetzt nicht die Wut verlieren» und Julian Schütt mit der «Biografie eines Aufstiegs» die Ergebnisse ihrer Spurensuche vor.Den anspruchsvollsten und spannendsten Ansatz verfolgt der Eidgenosse Schütt in seinem 500-Seiten-Wälzer für den Frisch-Hausverlag Suhrkamp. Die Biografie bricht 1954 ab, als der 43-...
... Dieses «Twittagsgebet» wird als «Nachtisch für die Seele» verstanden. Der Initiator Oliver Weidermann erklärte, die rund 20 Autoren wollten damit «den Menschen einen spirituellen Impuls mit in die Mittagspause geben». Twitter eigne sich gut dafür, weil der Dienst dazu zwinge, sich auf das Wesentliche zu reduzieren und einen «mitunter hochkonzentrierten» Austausch ermögliche. Am Dienstag aber hat die Kirche geschummelt und die 140-Zeilen-Beschränkung mit einem Doppel-Tweet...
... Eine Einführung in den weiten Kosmos der Müllerschen Kunst (mit Wucht) ist derweil mit Volker Weidermanns Porträt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung möglich und dringend angeraten. Der Schatz im Netz enthält einen wahren Giftschrank an Gesprächen, die im besten Fall morbide und im allerbesten Fall fulminant sind. So auch das mythenumrankte Interview mit dem Maler Gerhard Richter, das Müller nicht autorisiert bekam und daraufhin kurzerhand für das SZ Magazin...
... beantworten.Gleichermaßen begeistert vom großen literarischen Identitätssucher legen Volker Weidermann mit «Max Frisch, Sein Leben, seine Bücher» und Ingeborg Gleichauf in «Jetzt nicht die Wut verlieren» die Ergebnisse ihrer Spurensuche vor.Beide verblüffen mit sprachlichen Eigenheiten, die gerade beim Thema Frisch als Meister der stark verknappten, immer zurückhaltenden Sprache ins Auge fallen. «Der Roman "Stiller" ist ein Hammer, ein gewaltsames, ein gewaltiges Buch auch heute...
... verdecktes Ermitteln. «Seine Bücher haben unsere Welt verändert», schreibt Volker Weidermann in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. «Wer sonst kann das von sich behaupten?» Nach Ganz unten das bekannteste Buch ist wohl das 1977 erschienene Der Aufmacher – Der Mann, der bei «Bild» Hans Esser war. Hans Esser, das ist wieder eines dieser Pseudonyme, dieses Mal das eines Journalisten, der sich für dreieinhalb Monate von der Bild-Zeitung...