... «dann wird der Lungenkrebs bei Frauen bald den Brustkrebs als Todesursache Nummer Eins bei den Tumoren ablösen.»Wieso sich Frauen mit dem Rauchen mehr schaden als Männer, ist nicht bekannt. «Darüber gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung», sagte der Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, Johannes Bruns, der dpa. Möglicherweise könnten hormonelle Schwankungen und der weibliche Zyklus eine Ursache sein. Epidemiologisch sei jedenfalls glasklar bewiesen, dass Frauen...
... nicht behandelbaren Infektionen wie Tollwut oder Creutzfeldt-Jakob-Krankheit sowie bösartigen Tumoren, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. Auch Menschen mit einer Blutvergiftung und nachgewiesen multiresistenten Keimen im Blut könnten nicht berücksichtigt werden.Bei vielen Krankheitsbildern müsse der Arzt aber im Einzelfall entscheiden, betont eine Sprecherin der BZgA. «Zum Beispiel ist normalerweise Hepatitis ausgeschlossen, aber wenn...
... ist eine der härtesten Diagnosen, die einen Menschen ereilen kann: Krebs. Gelten bösartige Tumore in Deutschland doch als zweithäufigste Todesursache nach den Herz-Kreislauferkrankungen. Neben der Angst um das eigene Leben macht Betroffenen auch immer wieder eine Frage zu schaffen: Wie sollte man im Alltag mit der Krankheit umgehen, wie davon etwa den Kindern erzählen?«Bei fast allen betroffenen Familien besteht da eine ganz große Unsicherheit», erzählt Hans-Henning Flechtner von...
... Diese Zunahme könne größtenteils mit einer früheren und vermehrten Entdeckung vieler Tumoren durch den sogenannten PSA-Test erklärt werden. Dies führe zu deutlich höheren Erkrankungsraten im Altersbereich zwischen 50 und 69 Jahren. Gleichzeitig sei das mittlere Erkrankungsalter auf 70 Jahre gesunken (Jahr 2008). Vor dem 50. Lebensjahr tritt Prostatakrebs sehr selten auf.Ab dem Alter von 45 Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine...
... erkranken nach Angaben der Gesellschaft jährlich mehr als 18 000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Bei den Männern sei dies die vierthäufigste Krebserkrankung. «HPV löst wahrscheinlich jeden zweiten Krebs im Mundrachen und jeden vierten Tumor der Mundhöhle aus», erklärte Klußmann, Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde am Universitätsklinikum Gießen und Marburg.TagungsprogrammProfessor Jens...
... Spieler in Science-Fiction-Optik auf Krebszellen im Körper eines Menschen. Der Kampf gegen die Tumore soll jungen Patienten die kräftezehrende Therapie erklären und tut das mit beeindruckendem Erfolg: Gerade Kinder hielten laut einer 2008 veröffentlichten Studie stärker an der Behandlung fest und nahmen regelmäßig ihre Medizin - woran es zuvor oft haperte.«Das ist ein cooles Spiel, das dir ein wenig Hoffnung gibt und das Gefühl, dass du den Krebs besiegen kannst», sagte der an...
... sich die BRCA1- und BRCA2-Mutationen dann nicht stärker verbreitet? Überwiegend treten diese Tumoren nach den Wechseljahren auf, schreibt da Silva. Er zieht den Großmuttereffekt als mögliche Ursache heran: Frauen, die nicht an Krebs erkranken und somit die Wechseljahre überleben, produzieren indirekt mehr Nachkommen, weil sie ihren eigenen Nachwuchs beim Aufziehen der Kinder unterstützen. Dies stehe im Kontrast zu anderen Primaten.Eine Studie von Lebensgeschichten finnischer und...
1,5 Millionen der Todesfälle gingen auf Tumoren zurück, die von Magenbakterien, Humanen Papilloma- oder Hepatitis-Viren und anderen Erregern verursacht werden. «Infektionen mit bestimmten Viren, Bakterien und Parasiten sind eine der größten und vermeidbaren Ursachen von Krebs weltweit», schreiben die Autoren.Zwei Millionen Krebserkrankungen werden jährlich neu durch Keime verursacht, etwa 80 Prozent davon treten in ärmeren Ländern auf, heißt es in der Studie. Sie wurde von der...
... der Frauenärzte in München hin. Meist handelt es sich um Myome genannte gutartige Tumore, die sich nicht zu Krebs entwickeln, seltener um bösartige Sarkome, die schnell wachsen.Myome bilden sich bei fruchtbaren Frauen meist zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr. Rund 40 Prozent aller 35-Jährigen entwickeln dem Verband zufolge solche Tumore. Nach den Wechseljahren können sich bestehende Myome langsam zurückbilden. Die genaue Ursache, warum die Myome aus der...
... Gens kam das Team um Prof. Ruthild Weber bei der Untersuchung von Zellen, die von bösartigen Hirntumoren abstammen - von sogenannten Glioblastomen. In vielen dieser Glioblastomen lag das Gen verändert vor. «Wenn ein Gen in einem Tumor inaktiviert ist, ist das ein Hinweis darauf, dass es tumorunterdrückend wirkt», erklärte Weber. Die Genveränderungen wurde auch in Tumoren anderer Organe entdeckt.Die Forscher belegten die tumorunterdrückende Funktion des Gens mit weiteren Experimenten....
... Oncotype DX zur Bestimmung des Rückfallrisikos an. Damit kann bestimmt werden, ob nach der Tumorentfernung eine Chemotherapie notwendig ist.Der Test sei «Neuland» in Deutschland, sagte die Leiterin des Brustzentrums Niederrhein, Professorin Ulrike Nitz, am Dienstag in Mönchengladbach. In den medizinischen Leitlinien werde bisher nur empfohlen, ihn innerhalb von Studien anzuwenden. Eine Analyse der Westdeutschen Studiengruppe (WSG) soll in etwa drei bis vier Jahren belastbare...
... einzigartige Treffen des Behandlungsnetzwerks HIT für Kinder und Jugendliche mit Hirntumoren gibt es in dieser Form alle zwei Jahre. Diesmal sind etwa 450 Menschen angemeldet, darunter 24 Kinder. Neue Therapien und Techniken werden unter die Lupe genommen: Sind sie der rettende Strohhalm?Hirntumore sind selten, nach Angaben des Netzwerks erkranken jährlich mindestens 400 Kinder und Jugendliche in Deutschland. Nach der Leukämie sind sie die zweithäufigste Krebsform bei Kindern....
... Nachteile wie falsche Feststellungen von Krebs oder falsche Bewertungen der Gefährlichkeit von Tumoren hielten sich in Grenzen. Für eine Frau, die 20 Jahre zur Untersuchung gehe, betrage das Risiko einer Fehldiagnose 6 ProzentJacques Fracheboud vom medizinischen Zentrum der Uni Rotterdam erklärte: «Wir sind überzeugt, dass die Vorteile des Screeningprogramms gegenüber allen negativen Auswirkungen überwiegen.» Die Ergebnisse seien der «überzeugende Beweis, dass das Programm über...
... stecken schwerwiegende körperliche Ursachen wie Infektionen, ein akuter Bandscheibenvorfall oder Tumore hinter den Schmerzen. Stimmt es, dass auch Stress und seelische Probleme Rückenschmerzen verursachen können? Dr. med. Björn Bersal: Aktuelle Studien zeigen, dass Sorgen, Stress und seelische Probleme häufig mit Rückenschmerzen zusammenhängen. Seelische Spannungen können die Rückenmuskulatur verhärten, was Spuren im Stütz- und Bewegungsapparat und im Schmerzempfinden...
... bei Katzen weitere Vorteile: Dadurch sinke das Risiko, an einer Gebärmuttervereiterung oder an Tumoren an der Gesäugeleiste zu erkranken, erläutert die...