... das Interesse schlagartig. Dokumentarfilme über die Langzeitfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl oder das Bienensterben brachten in Deutschland und Frankreich mehr als zwei Millionen Zuschauer. Die Romanverfilmung «Die Buddenbrooks» erreichte 2010 in Deutschland einen Marktanteil von fünf Prozent und in Frankreich von vier Prozent.«Wer glaubt, dass die jüngeren Generationen sich nicht für anspruchsvolles Programm interessieren, irrt sich», sagt der Vizepräsident von Arte,...
... Kino-Debüt. Das Werk um eine Touristengruppe, die auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Tschernobyl eine grauenhafte Entdeckung macht, soll am 21. Juni in den deutschen Kinos anlaufen.«Hollywood...
... Kino-Debüt. Das Werk um eine Touristengruppe, die auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Tschernobyl eine grauenhafte Entdeckung macht, soll am 21. Juni in den deutschen Kinos...
... heute. Diese Summe - 14 500 Jahre - teilten sie durch die Zahl von vier Kernschmelzen - eine in Tschernobyl und drei in Fukushima.«Daraus ergibt sich, dass es in 3625 Reaktorjahren zu einem GAU kommt», erklärte Lelieveld. Selbst wenn dieses Ergebnis auf 5000 Reaktorjahre aufrundet wird, liege das Risiko 200-mal höher als Schätzungen der US-amerikanischen Zulassungskommission für Kernreaktoren im Jahr 1990 ergaben. Bei der Studie blieb außen vor, wie alt ein Reaktor ist, von welcher...
... eine Höhe von 109 Metern haben. Bei der Reaktorkatastrophe vor 26 Jahren war der Rektorblock 4 in Tschernobyl...
... Dezember 1982 ans Netz gegangen. Insgesamt hat das Akw drei Blöcke. Im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl war es am 26. April 1986 zur bislang schwersten Atomkatastrophe gekommen, als der Block Vier explodierte und gewaltige Mengen Radioaktivität...
... Reinhardt Ettemeyer, gründete «Camerata Nucleare» 1986, im Jahr des Reaktorunfalls von Tschernobyl. Vorstandsmitglied Walter Bauer erinnert sich: «Ettemeyer wollte ein Zeichen setzen, das sagte: Diese Kernkraftleute sind keine eiskalten Technokraten, die nur schreckliche Gefahren heraufbeschwören, sondern das sind Menschen wie andere auch - die machen sogar Musik.» Es habe Ärzte-Orchester und Juristen-Orchester gegeben - wieso also nicht auch ein Orchester der...
... ziemlich aus: Bayern-Vorurteile und 80er-Klischees wie Vokuhila und Kruzifix, Umweltschutz und Tschernobyl werden da munter verquirlt.Doch «Was weg is, is weg» punktet mit unverbrauchten, urigen Charakteren - allen voran den wunderbaren Brückner-Brüdern. Aber auch Jürgen Tonkel als Metzger, Nina Proll als seine Ehefrau und vor allem die kauzigen Bauersleute, gespielt von Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun machen den in bayerischer Mundart gedrehten Film zum schwarzhumorigen...
... Norbert Röttgen erklärte, die Katastrophe von Fukushima sei nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl die zweite Zäsur in der Nutzung der Kernenergie gewesen. Er sieht in der deutschen Energiewende ein Vorbild für die ganze...
... noch einmal in Erinnerung zu rufen. Nur ein Bruchteil der Radioaktivität, die 25 Jahre zuvor in Tschernobyl ausgetreten war, wurde in Fukushima freigesetzt. Trotzdem wird es nach Berechnungen der japanischen Regierung 10,5 Milliarden Euro kosten, die Folgen des Reaktorunfalls in der Region zu beseitigen. Die unmittelbare Umgebung des Kraftwerks wird auf Jahrzehnte unbewohnbar bleiben. 100.000 Menschen sind aus ihrer Heimat geflohen. Und die, die geblieben sind, sehen sich umgeben von einem...
... Erdbeben, Tsunami, Atom-Gau. Doch das Erinnern am 11. März ist ein anderes als das am 26. April. Tschernobyl riss alle Fortschrittsjünger, die es bis dahin nicht wahrhaben wollten, aus dem Glauben, Kernspaltung sei kontrollierbar. Seitdem weiß die ganze Welt, welches Risiko wir eingehen, wenn wir unseren Energiebedarf durch so eine fragile Technologie wie Atomkraft sichern. Am 11. März 2011 war uns also sofort klar, was Japan und der Welt aus der schwelenden Zeitbombe Fukushima drohen...
(dpa) - Fast 26 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat die Ukraine mit dem Bau eines dringend benötigten neuen Sarkophags um den explodierten Reaktor begonnen. Nach dem mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung vereinbarten Plan soll der Bau bis 2015 abgeschlossen sein. Die Kosten betragen Schätzungen zufolge etwa eine Milliarde Euro. Block vier war am 26. April 1986 explodiert. Eine kilometerhohe Feuersbrunst wirbelte über Tage radioaktive Teilchen in die...
... all die schrecklichen Dinge, die wir heute darüber wissen.» Zwangsarbeit, Massenmord, Gulag, Tschernobyl.Die Dokureihe beginnt mit den Ursprüngen des Niedergangs, wie sich im repressiven und siegessicheren Sowjetsystem langsam Rebellion und Redefreiheit den Weg bahnen. Die Macher berichten über den wachsenden Widerstand der unabhängigen Gewerkschaft Solidarnosc, das Wettrüsten mit dem Erzfeind USA, die bröckelnde Wirtschaft, Glasnost und Perestroika sowie die friedlichen...
... 20 Nominierungen. Mit dabei sind Beiträge wie «Die Wahrheit über Dracula» (WDR), «Die Wolke - Tschernobyl und die Folgen» (Arte/MDR) oder «Alarm am Hauptbahnhof - Auf den Straßen von Stuttgart 21» (ARD/SWR).Als einziger Sportbeitrag ist die witzige WDR-Serie «Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs» dabei. Die Privaten seien allerdings weit besser als ihr Ruf. «Es gibt sehenswerte Dokustücke», sagte Juror Jürgen Overkott (WAZ). Als Beispiele nannte er Dokumentationen von Vox...
... unvorbereitet gewesen, hieß es. Es war der bisher schwerste Atomunfall seit der Katastrophe in Tschernobyl...