... Svenja Hofert aus Hamburg. Für das unangenehme Gespräch eigne sich allerdings die Teeküche besser als der Schreibtisch.Bei der Gelegenheit klären Betroffene am besten auch gleich, ob sie sich eventuell danebenbenommen haben. Dabei müssen sie nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und offen zugeben, dass sie Lücken in der Erinnerung an die Feier haben. Ist ihnen das zu peinlich, können Mitarbeiter das Thema auch behutsamer ansprechen - etwa so: «Ich habe den Eindruck,...
... ungesund - stimmt, seeeeehr männlich! Frauen als «Kirsche» und eine Überschwemmung in der Teeküche: Lesen Sie auf Seite 2, wie der Weltmännertag endete. 12.17 Uhr Auch Frauen gehen in die Mittagspause. Der stilvolle Kollege aus dem Medienressort (er trägt heute Krawatte, das soll jetzt endlich mal erwähnt werden) möchte mit, doch als er erfährt, dass es sich um eine Mädelsrunde handelt, sagt er reflexhaft: «Ich geh mit Alfred*.» *Name natürlich geändert 12.20 Uhr Die...
... die praktische Handhabung. Ist ein Pausenraum Pflicht? Und wann muss ein Unternehmen eine Teeküche anbieten? Kiene: Die Arbeitsstättenverordnung regelt, dass Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten - oder auch bei weniger Angestellten, wenn dies aus Sicherheits- oder Gesundheitsgründen erforderlich ist - einen Pausenbereich zur Verfügung stellen müssen. Als Ausnahme gelten Büroräume, die mit einem Pausenraum vergleichbare Voraussetzungen erfüllen. Dann braucht es keinen...
lacht er, der Kollege. «Alles klar im BH?» fragt er seine Kollegin in der Teeküche und lässt seine Augen in Richtung des besagten Kleidungsstücks wandern. «Alles klärchen, Bärchen», antwortet sie. Da haben sich zwei gefunden, die das mögen - diese Wortspielereien, die so öde sind, dass sie für die meisten Menschen wie ein Schlafmittel wirken. Es gibt Menschen, die finden diese kleinen Phrasen besonders wichtig. Als seien sie die ersten, die «Tschööö mit Ö» zum Besten...
... nichts Neues. Neu aber ist, dass solche wenig schmeichelhaften Meinungen heute oft nicht in der Teeküche oder beim Feierabend-Bier verhallen, sondern dank Twitter, Facebook oder Bewertungs-Websites wie meinchef.de ein großes Publikum erreichen können. Und auf Whistleblowing-Plattformen können Verstöße gegen das Gesetz gemeldet werden. Die Unternehmen reagieren mit weichen Regeln - und harten Verboten.Einige sperren Dienste wie Facebook und Twitter im Büro komplett, etwa Porsche....
... Platz eins der nicht repräsentativen Rangliste landeten unangenehm riechende Kollegen. Chaotische Teeküchen und unordentliche Toiletten kamen auf Platz zwei, unpünktliche Kollegen auf Platz drei. Auch laute Privatgespräche und Klatsch und Tratsch kommen bei den Kollegen gar nicht gut...
... auf Facebook und Twitter öffentlich Meinungen verbreiten, die früher nur die Kollegen in der Teeküche zu hören bekamen. «Unternehmen bekommen den ganzen Menschen, nicht nur den beruflichen», sagt der Kommunikationsberater Klaus Eck aus München. Das Problem: Private Äußerungen können für die Firma rufschädigend sein und sogar Betriebsgeheimnisse offenlegen.Viele Unternehmen erkennen, dass diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist. Um Probleme zu vermeiden, appellieren sie an...
(dpa/tmn) - Die Kollegen grüßen nicht oder in der Teeküche verstummt plötzlich das Gespräch: «Mobbing am Arbeitsplatz beginnt oft schleichend», sagt Martin Wolmerath, Rechtsanwalt und Buchautor zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz. Was können Betroffene tun? Damit die Situation für den Gemobbten nicht unerträglich wird, müsse er rechtzeitig Stopp-Signale senden. «Man sollte die Situation offen ansprechen und fragen: 'Was habe ich falsch gemacht?'», empfiehlt Wolmerath.Auch die...
... meisten im neuen Team schnell vor den Kopf. Genauso schlimm ist es, am ersten Tag gleich in der Teeküche mitzutratschen. Die Lösung: Wer neu im Team ist, sollte sich zunächst in Zurückhaltung üben. Und beim «Du» gilt: «In jeder Organisation gibt es eine Hierarchie und es bietet immer der Höherrangige oder Ältere diese Anrede an. Passiert gar nichts, ist es am besten, zunächst einmal zu siezen», rät Josef Albers von der Kölner Firma Kernfindung...
... fünf Minuten Pause zu machen. Diese Zeit können Arbeitnehmer zum Beispiel für einen Gang in die Teeküche oder eine Stippvisite beim Kollegen...
... das Fernsehen. Eine simple Leitmedium-Theorie, die der Realität nicht standhält. Denn: Der Teeküchen-Talk verlagert sich ins Web und handelt oft vom TV.In Amerika passiert alles ein bisschen früher, sagt man. Vor allem in der Medienentwicklung. Und was geschieht dort? Eine Art Comeback des Fernsehens. Das Internet könne ein Freund des Fernsehens sein, stellte die «New York Times» bereits vor einem Jahr fest. Der Trend: Man sieht fern und ist dabei online beziehungsweise...
... das Fernsehen.Eine simple Leitmedium-Theorie, die der Realität nicht standhält. Denn: Der Teeküchen-Talk verlagert sich ins Web und handelt oft vom TV. In Amerika passiert alles ein bisschen früher, sagt man. Vor allem in der Medienentwicklung. Und was geschieht dort? Eine Art Comeback des Fernsehens. Das Internet könne ein Freund des Fernsehens sein, stellte die «New York Times» bereits vor einem Jahr fest. Der Trend: Man sieht fern und ist dabei online beziehungsweise...
... der Arbeit vor allem eins tun: Small Talk betreiben. Der wichtigste Raum im Büro ist ohnehin die Teeküche.Der erste Tag im neuen Job. Die Kollegen gucken schon ganz neugierig. Jetzt bloß nichts falsch machen - schließlich bekommt man keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Wer freundlich ist und offen auf alle zugeht, macht erst einmal alles richtig. Übertreiben dürfen Neulinge es damit aber auch nicht. Sonst wirken sie schnell aufdringlich.«Ganz wichtig ist, dass man auf andere...
... schlüpft. Training also ganz nebenbei auch beim Shoppen oder beim Weg vom Schreibtisch in die Teeküche. Sportwissenschaftler Jens Bauer sieht darin eine Trainingsform, wie sie ähnlich in Fitnessstudios angewendet wird. Etwa in Form von Physiobords oder Kissen auf dem Boden. Aber bringt dieser Sporttreter wirklich, was er verspricht? Das bezweifelt Bauer: «Egal welchen Schuh man trägt, es ist immer abhängig davon, was man damit macht. Es funktioniert nicht, dass man diesen Schuh...
... lassen - möglichst an einem Rückzugsort führen. Dafür sind aber weder der Flur noch die Teeküche geeignet, zudem ist die Toilette tabu. Apropos Toilette. Wer dort auf den Chef oder die Chefin trifft, behält die Hände auf jeden Fall bei sich. Grüßen mit Worten ist dagegen erlaubt und auch nicht peinlich. Small Talk ist hier übrigens ebenfalls nicht...