Student schützt einen Offizier bei Studentenunruhen in Santiago, Chile. Foto: Mario...
... auf die Straße zu gehen. Ich glaube, dass das irgendwann wieder Pflicht wird. In der Zeit der Studentenunruhen, sind die Menschen nicht auf die Straße gegangen, weil es so unglaublich hip war, sondern es war eine Reaktion auf eine gewalttätige Welt, ein vermieftes Deutschland und ein Spießertum, das man vielleicht gar nicht anders hätte abschaffen können. Ich glaube, dass es immer wieder einen Grund geben wird, zu sagen: Entweder ersticken wir jetzt oder wir müssen auf die Straße...
... zum Beispiel Fernsehberichten vom Schah-Besuch 1967 in West-Berlin und den daraus resultierenden Studentenunruhen. Die Ohnmacht derer, die gesellschaftliche Veränderungen erreichen wollen, aber keine Wege dafür finden, wird dabei beklemmend deutlich.Zu diesem Aspekt sagte Andres Veiel anlässlich der Aufführung des Films im Wettbewerb der Berlinale 2011, bei der er den Alfred-Bauer-Preis bekam: «Mich interessieren ganz besonders die Fragen, die wir uns auch heute stellen müssen, also...
... die Bäuerin fast noch wie im Mittelalter lebt, verändert sich in den Großstädten durch die Studentenunruhen und die Hippie-Bewegung die Gesellschaft massiv. Autorin Andrea Stoll und Regisseur Johannes Fabrick nehmen sich Zeit und geben dem Zuschauer die Möglichkeit, sich die Krankheit, die viel mit Strukturen und Mustern zu tun hat, visuell zu erschließen. Beeindruckend die Bilder, in denen Felix, in seiner eigenen Wahrnehmung gefangen, über die Hopfenfelder jagt, wie er...
Springer und die 68er, eine Geschichte, die kein Ende kennt, wie es scheint. Nun will der Verlag («Bild», «Welt», «Hamburger Abendblatt») seine Gegner von damals zu einem «Tribunal» einladen, um herauszufinden, wie es wirklich war während der Studentenunruhen.
Der Tod des Studenten Benno Ohnesorg 1967 war ein Auslöser für die Studentenunruhen 1968. Nun gibt es neue Details in dem Fall. Der Mann, der Ohnesorg erschoss, soll für die Stasi gearbeitet haben. Einen Auftrag für die Tötung hatte er jedoch wohl nicht.
... den Weg in die Schlagzeilen fand. Besonders in Erinnerung: Die Paparazzi-Tumulte während der Studentenunruhen 1968, nach denen das Festival sogar abgebrochen werden musste. Heute ist es ruhiger geworden in Cannes, auch, wenn das Blitzlichtgewitter immer noch etwas heftiger ausfällt als in Los Angeles oder Berlin. Vor allem aber die Qualität der Filme fordert die Presse immer wieder heraus. «Cannes, oder die Unfähigkeit, sich noch aufzuregen», schrieb die Zeit schon 1986....