(dpa) - Bundesumweltminister Peter Altmaier hat bei steigenden Strompreisen als Folge der Energiewende Staatshilfe für Geringverdiener angeregt. Strom dürfe nicht zum Luxusgut werden. Der Staat sei da gefordert, Hilfen anzubieten, sagte der Minister dem Magazin «Der Spiegel». Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet nach «Spiegel»-Informationen schon im kommenden Jahr mit deutlich steigenden Strompreisen. Eine Familie mit drei Mitgliedern werde im Durchschnitt bis zu 175 Euro...
(dpa) - Bundesumweltminister Peter Altmaier hat bei steigenden Strompreisen als Folge der Energiewende Staatshilfe für Geringverdiener angeregt. Strom dürfe nicht zum Luxusgut werden. Der Staat sei da gefordert, Hilfen anzubieten, sagte der Minister dem Magazin «Der Spiegel». Die Bundeswirtschaftsministerium rechnet nach «Spiegel»-Informationen schon im kommenden Jahr mit deutlich steigenden Strompreisen. Eine Familie mit drei Mitgliedern werde im Durchschnitt bis zu 175 Euro...
... der Netzausbau und der Ausbau von Solar- und Windkraft Hand in Hand gehen. Zudem müsse man den Strompreis im Auge behalten, sagte der 53 Jahre alte Saarländer. «Wir haben immer gewusst, dass die Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben ist.»Auf die Frage, ob er Angst habe, von unterschiedlichen Interessen im Energiebereich zerrieben zu werden oder als Minister abzuheben, antwortete der stämmige Altmaier: «Beide Befürchtungen scheinen mir aufgrund meiner gegenwärtigen Konstitution...
... 20 Milliarden Euro veranschlagt. Für den Verbraucher könnte das Investitionsprojekt steigende Strompreise...
(dpa) - Die Strompreise werden nach Ansicht des Bundesverbands der Verbraucherzentralen weiter deutlich zulegen. Er befürchte, dass die Strompreise wie schon in den letzten Jahren jährlich um 2 oder 3 Prozent steigen würden, sagte Verbandschef Gerd Billen. Der Ausbau der Stromnetze für die Energiewende werde erhebliche Kosten verursachen. Der oberste Verbraucherschützer hält die Umlage für Ökostrom mit Solaranlagen für zu hoch. Die Länder hatten die Kürzungsvorschläge der...
... den Verbraucher könnte das Investitionsprojekt steigende Netzentgelte bedeuten, sie sind Teil des Strompreises.Die vier Stromautobahn-Betreiber Tennet, Amprion, 50Hertz und TransnetBW speisen den Großteil des Stroms ein und verteilen ihn bundesweit über lange Distanzen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt seit Wochen auf mehr Tempo beim Netzausbau - nun hat sie einen entscheidenden Bauplan für ihre Energiewende in der Hand.Bei 2100 der 3800 Kilometer soll erstmals in Deutschland die...
... am Dienstagabend ausgestrahlt werden.Nach Auskunft des zuständigen Bundesarbeitsministeriums sind Strompreiserhöhungen im aktuellen Hartz-IV-Regelsatz berücksichtigt: «Der Regelsatz wird als pauschalierte Leistung ausgezahlt, so dass es jedem einzelnen überlassen bleibt, wie und wofür er sein Budget ausgibt», sagte eine Ministeriumssprecherin.Dagegen hält Schneider den Stromanteil im Hartz-IV-Satz angesichts stark gestiegener Energiekosten als viel zu niedrig bemessen: «Wir haben bei...
... viel zu niedrig bemessen. Nach Auskunft des zuständigen Bundesarbeitsministeriums sind Strompreiserhöhungen im aktuellen Hartz-IV-Regelsatz...
... Mit der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Umlage zahlen die Verbraucher über den Strompreis die Förderung von Energie aus Sonne, Biomasse und Wind. Krawinkel brachte daher ein Senken oder Aussetzen der Stromsteuer ins Spiel.In diesem Jahr liegt die Umlage bei 3,59 Cent je Kilowattstunde. Für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden summieren sich die Förderkosten damit auf 125 Euro pro Jahr. Beim Umlage-Konto könnte sich bis Ende des Jahres ein Minus...
... des Zubaus von Solaranlagen und der somit steigenden Förderkosten einen massiven Anstieg der Strompreise. «Es gibt Indizien, dass die Umlage bei 5 Cent je Kilowattstunde liegen dürfte», sagte der Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband, Holger Krawinkel. In diesem Jahr liegt die Umlage bei 3,59 Cent je Kilowattstunde. Krawinkel brachte ein Senken oder Aussetzen der Stromsteuer ins Spiel. Mit der im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegten Umlage zahlen die Verbraucher...
... auf der Verteilebene. Durch den Neubau an Leitungen drohen auch höhere Netzentgelte, die den Strompreis zusätzlich treiben könnten.Brüderle sprach in der «Welt am Sonntag» von einem ehrgeizigen Ziel, den Ökostromanteil bis zur Abschaltung der letzten Atommeiler im Jahr 2022 auf rund 40 Prozent zu steigern. «Wir werden eine ganze Reihe von Gas- und Kohlekraftwerken bauen müssen, möglicherweise mehr, als wir zunächst dachten.»Bisher gibt es zu wenig Anreize für den Bau von...
... Lösung gefunden werden. Das Problem: Die Förderkosten zahlen die Bürger per Umlage über den Strompreis - zuletzt fielen bereits mehr als sieben Milliarden Euro pro Jahr nur für die Solarförderung an. Der bei der Installation der Anlage gültige Fördersatz wird über 20 Jahre garantiert. Zwar dämpft mehr Solarstrom die Preise an der Strombörse, immer höhere Förderkosten können aber zugleich den Strompreis für Bürger und Industrie weiter nach oben tragen.Über das...
... für Strom bezahlen müssten als ihre Konkurrenten. Schon jetzt habe Deutschland die höchsten Strompreise in Europa. «Wird er hierzulande noch teurer, geht es um die Zukunft von Unternehmen, die wir brauchen für unser Land - viele 1000 produzierende Unternehmen und ihre Arbeitsplätze.»Lukas Siebenkotten, Direktor Deutscher Mieterbund, forderte von der Regierung verbindliche Aussagen. «Die Bundesregierung muss jetzt die Karten auf den Tisch legen und klipp und klar Auskunft über zu...
... von Bundesregierung und Ministerpräsidenten mahnt die Industrie Transparenz in Sachen Strompreis-Entwicklung an. Die Unternehmen mit ihren Beschäftigten, die Bürgerinnen und Bürger müssten jetzt sehr schnell wissen, welche Kosten tatsächlich auf sie zukommen, sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel der «Bild»-Zeitung. Lukas Siebenkotten, Direktor Deutscher Mieterbund, forderte von der Regierung verbindliche Aussagen. Schon jetzt werde jährlich bis zu 800 000 Stromkunden der...
Der Strompreis ist das Entgelt für Belieferung mit elektrischer Energie. Er setzt sich zumeist aus mehreren Preiskomponenten zusammen und macht 60 % des gesamten Stromrechnungsbetrages aus.