... die es noch weiter aufwerteten. Zu spät. Die gibt es schon, nicht zuletzt durch Steinbrücks Talk mit Sarrazin. Der kann über die Kritik an seinem Buch (noch) schmunzeln. «Wenn man jemanden hasst, darf man nicht über ihn reden. Das ist die einzige Methode, wie man ihn tot kriegt», sagt er selbst. Diese Gefahr besteht derzeit...
... Schuldentilgungsfonds und die Trennung von Geschäfts- und Investitionsbanken gefordert.Nach Steinbrücks Worten wird die dauerhafte wirtschaftliche und politische Stabilisierung Europas auch Deutschland zweifellos viel Geld kosten. Er verwies darauf, dass sich die Kosten für die deutsche Einheit inzwischen auf zwei Billionen Euro summierten. Ein deutlich kleinerer Teil müsse deshalb den Deutschen auch Europa wert sein.Die Grünen forderten die FDP auf, ihre Blockade bei der...
... damit gerechnet, dass sich dieser mit der Rolle eines Hinterbänklers abfinden würde. Aber «Peer Steinbrücks Schwäche liegt in seiner häufig missverstandenen Ironie, die manchmal als Arroganz daherkommt. Mit Blick auf die Massenwirkung müsste er das korrigieren», empfahl der Altkanzler seinem Parteifreund. Steinbrücks Neigung zu ironischer Rhetorik sei bei großen Wahlkampfkundgebungen «sympathisch, aber völlig ungeeignet». Schröder würdigte, dass sich Steinbrück stets zur...
... pauschal Einnahmen über 7000 Euro an, die allerdings auch viel höher liegen können.Allein für Steinbrücks rege Vortragstätigkeiten, die bis auf wenige Ausnahmen alle mit Stufe drei honoriert wurden, ergibt sich damit ein Mindestgesamtbetrag von mehr als 500 000 Euro, legt man lediglich 7000 Euro je Auftritt zugrunde. Nach Schätzungen von Branchenkennern liegt Steinbrücks «Marktwert» als Redner jedoch mehr als doppelt so hoch: bei 15 000 bis 20 000 Euro je Vortrag.Weitere Einkünfte...
... auch schnell überholt von der aktuellen Euro-Politik. Die anwesenden Studenten lernen mehr über Steinbrücks politische Agenda als über Volkswirtschaftslehre. Aber zumindest ist sein Vortrag unterhaltsam und «nicht so langweilig wie eine normale Vorlesung», wie einer der Studenten sagt. Steinbrück möchte sich, das betont er mehrfach, nicht parteipolitisch äußern, aber er kommentiert aktuelle Entscheidungen. «Ich habe keinerlei Verständnis für das Verhalten der Rating-Agenturen»,...
... Sollte die gegenwärtige Regierungskoalition von CDU und FDP zerbrechen, wären nach den Worten Steinbrücks Neuwahlen die einzige Alternative. «Wenn die schwarz-gelbe Liebesheirat scheitert und einen Scheidungsanwalt braucht, dann ist das der deutsche Wähler. Dann wird es Neuwahlen geben müssen», sagte er. Zur Begründung sagte Steinbrück: «Union und FDP haben im Herbst 2009 eine Liebesheirat geschlossen, auch wenn die einer fortschreitenden Zerrüttung unterliegt.» Warum solle die...
... Sollte die gegenwärtige Regierungskoalition von CDU und FDP zerbrechen, wären nach den Worten Steinbrücks Neuwahlen die einzige Alternative. Wenn die schwarz-gelbe Liebesheirat scheitere, dann werde es Neuwahlen geben...
... wäre als am Rand. Es herrscht eine große Sehnsucht nach der Mitte.» Die Seehofers, Steinbrücks und Westerwelles sind also vorgewarnt. Dass eine Guttenberg-Partei großes Wählerpotenzial hätte, steht wohl außer Frage. Denn die einzigen, die ähnlich vergesslich sind wie Guttenberg selbst, sind die Wähler. Woher nimmt Guttenberg nur so viel Selbstgerechtigkeit, fragt sich news.de-Redakteur Michael Kraft. Sehen Sie hier seinen Videokommentar. Titel: Vorerst gescheitert...
... Wie das «Hamburger Abendblatt» herausfand, ist das Schachbrett auf dem Foto um 90 Grad gedreht. Steinbrücks rechter Turm steht auf einem schwarzen Feld - nach den Regeln müsste es jedoch ein weißes sein. Seit diesem Donnerstag ist das Buch im Handel.Die für das Cover engagierte Fotografin Ingrid von Kruse begründetet den Fehler mit Zeitdruck. «Schmidt hatte nur noch an diesem Tag Zeit und Lust für das Foto. Da musste ich mich beeilen», sagte sie der «Süddeutschen Zeitung». Das...
... Stimmen vom linken Parteiflügel zu den Interviews und öffentlichen Auftritten Schmidts und Steinbrücks sagte Gabriel, es gebe «eine große Ruhe und Gelassenheit in der Partei». Auch Frank-Walter Steinmeier reagierte gelassen auf das Werben von Altkanzler Helmut Schmidt für eine Kanzlerkandidatur von Peer Steinbrück. «Das sind zwei Menschen, die ich sehr schätze», sagte er im ARD-Morgenmagazin. «Und es sind zwei Menschen, im Unterschied zu denen, die jetzt regieren, die manche...
... darauf, dass mehreren SPD-Kandidaten zugetraut wird, die Regierung zu führen.Weiter Kritik an Steinbrücks Empfehlung durch Schmidt kommt von Vertretern des linken Parteiflügels. SPD-Vorstandsmitglied Ottmar Schreiner sagte der «Saarbrücker Zeitung»: «Peer Steinbrück kann seine Sachkenntnisse auch in anderen Funktionen einbringen.» Juso-Chef Sascha Vogt sagte dem «Tagesspiegel»: «Ich verstehe nicht, was dieser Egotrip zu diesem Zeitpunkt soll. Kanzlerkandidaten werden nicht von...
... darauf, dass mehreren SPD-Kandidaten zugetraut wird, die Regierung zu führen.Weiter Kritik an Steinbrücks Empfehlung durch Schmidt kommt von Vertretern des linken Parteiflügels. SPD-Vorstandsmitglied Ottmar Schreiner sagte der «Saarbrücker Zeitung»: «Peer Steinbrück kann seine Sachkenntnisse auch in anderen Funktionen einbringen.» Juso-Chef Sascha Vogt sagte dem «Tagesspiegel»: «Ich verstehe nicht, was dieser Egotrip zu diesem Zeitpunkt soll. Kanzlerkandidaten werden nicht von...
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat gelassen auf das Werben von Altkanzler Helmut Schmidt für eine Kanzlerkandidatur von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück reagiert. «Das sind zwei Menschen, die ich sehr schätze», sagte er im ARD-«Morgenmagazin».
... der Gastgeber schließlich den Blick in die Zukunft und auf eine mögliche Kanzlerkandidatur Steinbrücks. Schon im Vorfeld hatte Helmut Schmidt seinen Parteigenossen und Freund in einem gemeinsamen Interview als Kanzlerkandidaten lanciert. Diese Forderung begründete er auch in Jauchs Sendung noch einmal deutlich. Notwendig seien im Augenblick politische Führer, die vor allem im Bereich Finanzpolitik Bescheid wüssten, sagte der 92-Jährige. «Er ist einer von denen, die wirklich...