... Verfahren dauern noch immer viele Jahre», kritisierte der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Martin Gutzeit, in seinem Jahresbericht für 2011. Er forderte eine gesetzliche Neuregelung für ein vereinfachtes Prozedere.Nach Schätzungen der Behörde gab es zwischen 1945 und 1989 in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bis zu 250 000 politische Häftlinge. Angenommen wird, dass mehr als ein Drittel von ihnen psychische oder physische Schäden erlitt. Aber auch...
... Verfahren dauern noch immer viele Jahre», kritisierte der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Martin Gutzeit, in seinem Jahresbericht für 2011. Er forderte eine gesetzliche Neuregelung für ein vereinfachtes Prozedere.Nach Schätzungen der Behörde gab es zwischen 1945 und 1989 in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bis zu 250 000 politische Häftlinge. Angenommen wird, dass mehr als ein Drittel von ihnen psychische oder physische Schäden erlitt. Aber auch...
... würden noch immer viele Jahre dauern, kritisierte der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Martin Gutzeit, in seinem Jahresbericht für 2011. Nach Schätzungen der Behörde gab es in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bis zu 250 000 politische Häftlinge. Angenommen wird, dass mehr als ein Drittel psychische oder physische Schäden...
Erkner - «Disziplinierung durch Arbeit»: Unter diesem Motto steht vom heutigen Freitag an der dreitägige Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Erkner bei Berlin (Oder-Spree).
... Nachrichtenagentur dpa. Sie ist Gastgeberin eines Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen am kommenden Wochenende in Erkner bei Berlin. Im Mittelpunkt steht das Thema «Disziplinierung durch Arbeit». An dem Kongress sind auch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie rund 50 Opferverbände beteiligt. Auf dem Programm stehen Vorträge und...
... Nachrichtenagentur dpa. Sie ist Gastgeberin eines Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen am kommenden Wochenende in Erkner bei Berlin. Im Mittelpunkt steht das Thema «Disziplinierung durch Arbeit». An dem Kongress sind auch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie rund 50 Opferverbände beteiligt. Auf dem Programm stehen Vorträge und...
... es nicht, die Papierschnipsel wieder zusammenzufügen.Die Beamten schalteten deshalb sogar die Stasi-Unterlagen-Behörde ein, die mit der Rekonstruktion von zerrissenen Dokumenten Erfahrung hat. Dort hätte die Wiederherstellung der geschätzt rund 30 Seiten aber 85 000 Euro gekostet - Erfolg ungewiss. «Die Staatsanwaltschaft hat entschieden, dass es nicht versucht werden soll», sagte der Polizist. Gribkowskys Anwälte betonten, aus der Temperatur des Aktenvernichters könne nicht...
... das Erfolgs-Sofa Klippan auch von Strafgefangenen gefertigt worden sei. Eine Sprecherin der Stasi-Unterlagenbehörde sagte in Berlin, es habe eine Reihe von DDR-Firmen gegeben, die für den Westen produziert haben. Für Ikea sei auch in normalen Möbelfabriken gearbeitet worden. Wie groß der Anteil sei, der in Gefängnissen hergestellt wurde, sei aus den Unterlagen nicht ersichtlich. DDR-Strafgefangene mussten nach Angaben der Sprecherin arbeiten - egal, ob sie politische Häftlinge...
... Gesetzesnovelle sollen die früheren Stasi-Leute in andere Bundesbehörden versetzt werden. Der Stasi-Unterlagen-Beauftragte Roland Jahn hatte sich dafür stark gemacht und dies mit Respekt vor den Opfern begründet. Die Versetzung wird kontrovers diskutiert. Laut Gesetz darf in der Behörde niemand arbeiten, der für das DDR-Ministerium für Staatssicherheit tätig...
... Sender SVT ausgestrahlt werden sollte.In der SVT-Vorankündigung heißt es, in den Beständen der Stasi-Unterlagenbehörden gebe es mehr als 800 Dokumente «mit Bezug auf Ikea» aus der Zeit zwischen 1976 und dem Fall der Mauer 1989. Das schwedische Möbelhaus hatte seit den 1960er Jahren eigene Produkte, darunter auch die Sofaserie Klippan, in den DDR sowie in Polen fertigen lassen. Bereits im Herbst 2011 waren in einer WDR-Dokumentation Vorwürfe zum Einsatz von Zwangsarbeitern für Ikea...
... dpa am Montag, Ikea habe bereits mit dem Studium von Unterlagen der Berliner Behörde begonnen.Die Stasi-Unterlagenbehörde bestätigte die Anfrage des Unternehmens. Die Unterlagen seien in den letzten Monaten Ikea zur Verfügung gestellt worden, sagte Pressesprecherin Dagmar Hovestädt auf dpa-Anfrage.Die Ikea-Sprecherin im schwedischen Älmhult betonte:«Wir nehmen diese Angelegenheit äußerst ernst.» Es sei völlig klar, dass der Einsatz von politischen Gefangenen als Zwangsarbeiter für...
... in Lateinamerika und steigenden chinesischen Importen geschuldet.Ikea will mit Hilfe von Stasi-Unterlagenbehörde Zwangsarbeit prüfenStockholm (dpa) - Die Möbelkette Ikea will mit Hilfe der Stasi-Unterlagenbehörde klären, ob bei Auftragsarbeiten in der DDR politische Gefangene für Zwangsarbeit eingesetzt worden sind. Entsprechende Vorwürfe will der TV-Sender SVT eigenen Angaben zufolge in einer Dokumentation am Mittwoch veröffentlichen. Die zuständige Ikea-Sprecherin Jeanette...
... neu aufgedeckten Stasi-Fällen der jüngsten Vergangenheit und beriefen sich auf das novellierte Stasi-Unterlagengesetz. Staatskanzlei-Chef Albrecht Gerber wies in der Debatte den Vorstoß zurück. Die Regierung hege keinen Generalverdacht gegen die Bediensteten und lehne eine Regelanfrage ab, sagte er.Am vergangenen Dienstag hatte sich das Kabinett darauf geeinigt, Politiker, Beamte und Landesbedienstete in Spitzenpositionen künftig auf eine Mitarbeit beim DDR-Ministerium für...
... Olympische Spiele, wenn sich bei der Überprüfung der Mitglieder der Olympia-Mannschaft durch die Stasi-Unterlagenbehörde Erkenntnisse...
... eines Landesbetriebs übernehmen sollen.Hintergrund des Kabinettsbeschlusses ist das geänderte Stasi-Unterlagengesetz, das seit Jahresbeginn deutlich mehr Überprüfungen ermöglicht. In Brandenburg können nun auch Mitarbeiter unter die Lupe genommen werden, die eine vertrauensvolle Funktion oder öffentliche Verantwortung ausüben. Auch neue Erkenntnisse über eine mögliche frühere Stasi-Tätigkeit lassen eine Anfrage bei der Unterlagenbehörde zu. Eine anlasslose Überprüfung aller...
Die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, kurz Stasi-Unterlagen, lassen sich in Karteien, Akten, audio-visuelle Medien und maschinenlesbare Daten (Disketten, Magnetbänder, Magnetplatten, Datenbanken) aufteilen. Es sind bisher 39 Millionen Karteikarten und 111 Kilometer Akten aufgefunden worden. In der Stasi-Unterlagen-Behörde werden außerdem 1,4 Mio Fotografien, 2.734 Filme und Videos sowie 31.300 Tonbänder verwahrt. Das so genannte Stasi-Unterlagen-Gesetz regelt die Verwendung der Unterlagen, die vom Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) verwaltet werden. Es legt unter anderem auch fest, dass die Unterlagen nach archivfachlichen Grundsätzen bewertet, geordnet, erschlossen und verwahrt werden.