... dessen Schicksal im Dokumentarfilm «Sportsfreund Lötzsch» geschildert wird, später etwa 50 Stasi-Spitzeln. Drei Ausreiseanträge wurden abgelehnt.In seinem ersten Rennen nach der Sperre deklassierte er der Reihe nach DDR-Kaderathleten. In der Slowakei siegte er 1981 bei einem heimlichen Start im Alleingang mit fast fünf Minuten vor dem wenige Wochen später gekürten Weltmeister Andrej Wedernikow aus der UdSSR. 1983 gewann er den Klassiker Rund um Berlin, 1986 das damals weltweit...
... 1979 für alle Rennen gesperrt. In seiner 1500 Seiten starken Opferakte begegnete Lötzsch etwa 50...
Nizza - Sechs Jahre nach seiner Enttarnung als Stasi-Spitzel setzt Eiskunstlauf-Trainer Ingo Steuer in der Frage um seine Bezahlung Hoffnungen in den neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Potsdam - In der DDR waren auch tausende Kinder und Jugendliche als Stasi-Spitzel aktiv. Die genaue Zahl scheint mehr als 20 Jahre nach der Wende aber noch immer unklar - zumindest in Brandenburg: «Die Landesregierung hat keine Kenntnis darüber, wie viele Minderjährige als Inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit auf dem Gebiet des heutigen Landes Brandenburg geführt wurden», heißt es in der Antwort des Bildungsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion.
Als Chef über die Stasi-Akten klärte Joachim Gauck auf, wie die DDR ihre Bürger bespitzelte. Dass der Verfassungsschutz heute Linken-Abgeordnete überwacht, hält der Fast-Bundespräsident aber für legitim.
Der Polizist Karl-Heinz Kurras, der 2009 als Stasi-Spitzel enttarnt worden war, hatte sich stets auf Notwehr in einem Handgemenge berufen. Der heute 84-Jährige war 1967 und 1970 vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung mangels Beweisen freigesprochen worden.Das Nachrichtenmagazin schreibt, Polizistenkollegen sollen damals Spuren verwischt, Akten gesäubert und falsche Angaben gemacht haben, um Kurras zu schützen. Die Erkenntnisse stützen sich demnach auch auf neu ausgewertete Fotos und...
... des «Spiegels» doch gezielt abgefeuert worden sein. Der Schütze Karl-Heinz Kurras, der 2009 als Stasi-Spitzel enttarnt wurde, hatte sich stets auf Notwehr in einem Handgemenge berufen.Der heute 84-jährige ehemalige Polizist war 1967 und 1970 mangels Beweisen vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden.Das Nachrichtenmagazin meldet, Polizistenkollegen sollen damals Spuren verwischt, Akten gesäubert und falsche Angaben gemacht haben, um Kurras zu schützen. Die Erkenntnisse...
... Film sorgt bereits vor seiner Ausstrahlung für Aufsehen: Denn laut Bild-Zeitung spielt ein echter Stasi-Spitzel den alten Stasi-Offizier, den Carola aufsucht. Es ist der Schauspieler Ernst-Georg Schwill, der sich 1964 als inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit verpflichtete. Es sei ein Skandal, dass die ARD den 72-Jährigen für den Film engagiert habe, echauffiert sich Bild. Sendersprecherin Annette Gilcher wird von dem Blatt mit den Worten zitiert: «Bei der Besetzung der...
... Man könnte auch Hans Modrow nennen. Der war SED-Bezirksvorsitzender und hat vielleicht nicht als Stasi-Spitzel gearbeitet, aber in seiner Funktion der Stasi die Anweisungen gegeben. Es gibt auch eine eidesstattliche Erklärung des ehemaligen Oberbürgermeisters von Dresden, Wolfgang Berghofer (1986-1990 im Amt), dass es ein Gespräch zwischen Hans Modrow, Gregor Gysi, Markus Wolf (Leiter des Auslandsnachrichtendienstes des Ministeriums für Staatssicherheit, Anm. d. Red.) und ihm gegeben...
... von 1976 in Montreal. Selbst all seine sportlichen Auszeichnungen könnten da nicht mithalten. Ein Stasi-Spitzel hatte seine Fluchtpläne zunächst verraten und ihm damit anderthalb Jahre Gefängnis beschert.Heute pendelt Schmidt zwischen Berlin und den USA. Schwimmer Mitbauer ist in die Schweiz gezogen. Ihren deutschen Pass wollen aber beide nicht abgeben. «Wenn ich nach Deutschland komme, bin ich immer heimisch», sagt Schmidt. «Ich bin Deutscher bis auf die...
... der Linksfraktion im Bundestag auf eine mögliche Stasi-Vergangenheit überprüfen lassen. «Stasi-Spitzel haben im Bundestag nichts verloren», sagte der Parlamentsgeschäftsführer der CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, der «Bild»-Zeitung.Die Linke wies die Forderung als «absurd» zurück. Der Leiter des Bundestagsbüros von Linken-Chefin Gesine Lötzsch soll laut Medienberichten drei Jahre lang hauptamtlich beim Stasi- Wachregiment «Feliks Dzierzynski» gewesen sein. Zu dessen...
... wir ja», sagt der 44-Jährige mit Selbstironie und in Anspielung auf seine Vergangenheit als Stasi-Spitzel, die ihn immer noch massiv behindert. Trotz seiner leidenschaftlichen Arbeit mit den zweimaligen Weltmeistern darf er keinen Cent von der Deutschen Eislauf-Union (DEU) kassieren und ist damit abhängig von seinen Athleten, die ihn honorieren müssen.Wieder einmal ist auch kein Geld da, um das Dach der Halle des Bundesstützpunktes in Chemnitz zu ersetzen, die Schäden im Ballettraum...
(dpa) Ein früherer Stasi-Spitzel muss mit der Veröffentlichung seines Namens leben. Das Oberlandesgericht München (OLG) verwarf am Dienstag die Berufung des ehemaligen inoffiziellen Mitarbeiters (IM) der Stasi gegen das erste Urteil des Landgerichtes. Eine Revision ist nicht zugelassen. Der 56-Jährige muss weiter hinnehmen, dass sein Bild mit vollem Namen auf der Webseite www.stasi-in-erfurt.de des Münchner Epidemiologen und Autors Joachim Heinrich veröffentlicht wird.Eine...
... - Das Oberlandesgericht München verhandelt heute in zweiter Instanz über das Recht ehemaliger Stasi-Spitzel auf Anonymität. Kläger ist ein ehemaliger informeller Mitarbeiter (IM) des früheren Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR. Der 56-Jährige mit dem Decknamen «Schubert» hatte einen Prozess gegen den Autor einer Website im April 2010 verloren. Der Epidemiologe Joachim Heinrich hatte Namen und Foto des ehemaligen IM veröffentlicht. Meinungs- und Informationsfreiheit haben...
... belastendes Aktenmaterial vernichtet wurde. Randale in Haus 18: Gezieltes Lockmittel der Stasi-Spitzel? Trotz der Irreführung hat der Sturm auf die Stasi-Zentrale für die Protestbewegung nicht an Bedeutung verloren. Rückblickend ist er immer noch ein Akt der Selbstbefreiung. Bevor die Hauptzentrale in Berlin am 15. Januar 1990 besetzt wurde, hatten Bürgerrechtler bereits die Filialen in den DDR-Bezirken aufgelöst. Dass allerdings bei der Besetzung in der Hauptstadt nicht alles...