... und Sachsen-Anhalt sind dies dagegen 4,5 Prozent. Das «Sitzenbleiben» gilt unter Schulforschern heute als «Griff in die pädagogische Mottenkiste» und ist verpönt. Trotz mehrerer Reformzusagen der Kultusminister verlassen nach wie vor bundesweit pro Jahr über 60.000 junge Menschen die Schule ohne Hauptschulabschluss. Lesen Sie weitere Ergebnisse in der Textstrecke. Der Schulforscher Wilfried Bos: «Der Mindestanspruch von Schule muss sein, dass herkunftsbedingte...
... aus verordnet werden. Für ihre Schulsysteme sind allein die Länder zuständig.Dem Dortmunder Schulforscher Ernst Rösner, der bereits 1989 das Buch «Abschied von der Hauptschule» schrieb, geht das Konzept der Bundes-CDU nicht weit genug. «Es ist für die CDU ein Sprung nach vorn, aber sie ist zu kurz gesprungen», sagte er der dpa. Der von Schavan vorgeschlagenen Oberschule fehlten gymnasiale Standards. «Ultimatio Ratio der Eltern bei der Wahl einer weiterführenden Schule ist jedoch...
... Mit der Leistung der Kinder hat das nichts zu tun. Denn der Studie zufolge, an der der Dortmunder Schulforscher Wilfried Bos mitgewirkt hat, empfehlen Grundschullehrer die gymnasiale Laufbahn seltener Kindern, die aus der Mittel- oder Unterschied stammen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Die Koppelung von sozialer Herkunft und Gymnasialchancen ist danach im Saarland, in Sachsen, Hessen, Bayern und in Sachsen-Anhalt besonders groß. In den...
... daran teil. Die Kosten teilen sich Bund und Länder. Deutscher Leiter des IGLU-Projektes ist der Schulforscher Wilfried Bos vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IfS) an der Technischen Universität Dortmund. Unter seiner Federführung hatte sich Deutschland bereits 2001 an IGLU beteiligt. Damals wurden allerdings nur sechs von 16 Bundesländern gesondert...