... das Verbot schließt jede Form der Handybenutzung ein, erklärt ADAC-Verkehrsrechtsexperte Markus Schäpe.Schäpe verweist auf einen Beschluss des Oberlandesgerichts Köln (Aktenzeichen: III-1 RBs 39/12), der besagt, dass auch derjenige ein Mobiltelefon im rechtlichen Sinn benutzt, der einen Anrufer wegdrückt. Schließlich werde dabei eine Funktion des Geräts von Hand aktiviert, nämlich der Abbruch einer Funkverbindung zu einem anderen Teilnehmer. Und das ist nicht erlaubt - auch wenn der...
... für Skater die Vorschriften für den Fußgängerverkehr gelten, erläutert ADAC-Jurist Markus Schäpe. Wo es innerorts keinen Gehweg gibt, empfiehlt er, vorsichtig auf der Straße am rechten Fahrbahnrand zu fahren. Außerorts müssen Skater den linken Straßenrand benutzen, wenn sie keinen Seitenstreifen, Fußweg oder kombinierten Fuß- und Radweg...
... einen Notruf abzusetzen und Erste Hilfe zu leisten, erklärt ADAC-Rechtsexperte Markus Schäpe. Durch untätiges Herumstehen könne man sich strafbar machen.Das Problem des Gaffertums verschlimmere sich zunehmend, berichtet die Zeitschrift «Auto Bild» in ihrer am Freitag (20. April) erscheinenden Ausgabe. Sie beruft sich auf eine Schätzung der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn), wonach Schaulustige inzwischen etwa jeden fünften Rettungseinsatz...
... Deutschland ungültig. «Ein Ferien-Führerschein wird hier nicht anerkannt», erläutert Markus Schäpe, Rechtsexperte beim ADAC in München. Mindestens ein halbes Jahr müsse ein Autofahrer in einem EU-Land leben, damit die Behörden in Deutschland seinen Führerschein uneingeschränkt akzeptieren. «Dahinter steckt der Gedanke: Ich muss zunächst einmal dort mit den Verkehrsverhältnissen zurecht kommen, wo mein Lebensmittelpunkt ist.»Für Austauschschüler zum Beispiel, die...
... zu erhöhen.»«Der Gesetzgeber hat viele wichtiger Initiativen aufgegriffen», sagt auch Markus Schäpe vom ADAC. Dazu gehörten der verbesserte Versicherungsschutz von Kindern nach Unfällen im Straßenverkehr und der bundesweit einheitliche Bußgeldkatalog für Verkehrsdelikte.Das Erfolgsgeheimnis der Institution liege darin, sehr unterschiedliche Stimmen einzufangen, glaubt Kay Nehm. «Wir stehen nicht auf einer bestimmten Seite, sondern versuchen die divergierenden Auffassungen zu...
... eine Pauschale von 112 Euro vor, die unabhängig vom eigenen Verschulden sei, erläutert Markus Schäpe, Rechtsexperte des Verkehrsclubs.Nur wenn ein triftiger Grund wie ein Einbruchsversuch den Alarm rechtfertige, bleibe der Polizeieinsatz kostenfrei, so Schäpe weiter. Um nicht zahlen zu müssen, muss der Fahrzeughalter demnach allerdings nachweisen, dass es diesen Grund gibt. Auf Einsatzkosten, die durch eine defekte Alarmanlage entstehen, bleibt er sitzen. Auf eine entsprechende...
... Oberlandesgericht München entschieden (Aktenzeichen: 1 U 879/11), wie ADAC-Verkehrsjurist Markus Schäpe berichtet. Das gelte auch, wenn die Unebenheit nicht sofort zu sehen ist, weil keine Straßenlaterne in der Nähe steht.In dem Fall wollte eine Frau vor Gericht 10 000 Euro Schmerzensgeld von der Gemeinde erstreiten, nachdem sie nachts auf einem Dorfplatz über eine Stolperkante gefallen war und sich schwer verletzt hatte. Ihre Klage wurde als unbegründet...
... Ansprüche stellen. Wer beispielsweise auf einem nicht gestreuten Weg stürzt, kann laut Markus Schäpe, Jurist beim ADAC, unter Umständen Schadensersatz und Schmerzensgeld beim Streupflichtigen geltend machen. Doch wer dieser sogenannten Verkehrssicherungspflicht unterliegt, ist nicht immer einfach zu klären. Eine spezifische gesetzliche Regelung für diese Pflicht gibt es nämlich nicht, wie Schäpe betont. Vielmehr habe sie sich durch die Rechtsprechung im Laufe einiger Jahre...
... Fahrrads erhalten. «Hier ist die Rechtslage unproblematisch», sagt ADAC-Jurist Markus Schäpe: keine Kennzeichen, Fahrzeugpapiere, Mindestalter oder Versicherungspflicht. Auch ein Helm sei nicht vorgeschrieben. Jedoch rät der ADAC «dringend zum Tragen des Fahrradhelms». Für Unfallschäden komme eine private Haftpflichtversicherung auf. Vorsicht ist geboten, wenn das Pedelec eine Anfahrhilfe hat. «Dann setzt sich das Fahrzeug bis maximal sechs Kilometer pro...
... der Drogenfahrten dringend gesteigerter Anstrengungen bedarf», sagt der ADAC-Jurist Markus Schäpe. Er kritisiert, dass Alkohol- und Drogenfahrten ungleich behandelt werden. Dabei geht es besonders um Restmengen von Drogen oder Alkohol im Blut des Fahrers. «Wer am Abend besoffen war und am nächsten Morgen Auto fährt, der kriegt rechtlich gesehen Ärger nach seiner Promillezahl, die er noch hat», sagt Schäpe. Jemand, der am Abend Drogen geraucht oder geschluckt habe und...
... zu Schäden am Wagen, kann dafür der Hausbesitzer haftbar gemacht werden, sagt ADAC-Jurist Markus Schäpe: «Der Eigentümer ist verpflichtet, im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht dafür zu sorgen, dass Straße und Gehweg vor dem Haus gefahrlos passiert werden können.» Vom Hausbesitzer verlange zwar niemand, dass er jeden Tag aufs Dach klettert und den Schnee dort beseitigt. Er müsse Gefahrenbereiche aber mindestens mit Warnschildern oder Absperrband kennzeichnen.Wird ein...
... sogar noch einen Schritt weiter: «Knöners Vorschläge sind gefährlich», sagte Markus Schäpe, ADAC-Verkehrsrechtler. Die Veröffentlichung der Starenkästen käme einem Freibrief für alle Straßen gleich, an denen dann offensichtlich nicht geblitzt werde. «Ich möchte nicht, dass einer ungeschoren mit 100 Kilometer pro Stunde am Kindergarten vorbeirast», sagte...
... Strafen drohen, wenn man beispielsweise an einem Unfall beteiligt ist», weiß Dr. Markus Schäpe vom Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC). Der Unterschied zum Auto: Es existieren keine weiteren Abstufungen bis zu einem Wert von 1,6 Promille Alkohol im Blut. Dann nämlich ist die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit im Straßenverkehr erreicht. Markus Schäpe: «Ab 1,6 Promille beginnt der strafrechtliche Bereich und auch wenn der Verkehrsteilnehmer nicht auffällig...