... damit gesüßte Nahrungsmittel aber nicht. «Selbst wenn sich die karieshemmende Wirkung des neuen Süßstoffes durch Studien belegen ließe, würde der Konsum von Stevia-Produkten keineswegs die Mundhygiene überflüssig machen», erklärte die Kammer. Denn jedes gesüßte Lebensmittel enthalte weitere Bestandteile, die zur Bildung von schädlichem Zahnbelag führen könnten. «Wer glaubt, durch Stevia-Genuss um das Zähneputzen herum zu kommen, irrt sich und geht ein Risiko ein», warnen die...
... Knabbereien, die mit Stevia gesüßt sind. Wie auch bei Produkten mit herkömmlichen Zucker oder Süßstoffen dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass solche Lebensmittel unbedenklich sind, weil sie sich vermeintlich nicht auf den Blutzuckerspiegel oder das Gewicht auswirken.Betroffene sollten den Experten zufolge Kuchen und andere Nahrungsmittel mit «ungünstigen Nährwertprofilen» grundsätzlich nur in geringen Mengen essen - egal, welcher Süßstoff enthalten ist. Die umgangssprachlich...
... haben sich bislang nicht erfüllt. Die EU-Kommission hatte die Verarbeitung des kalorienfreien Süßstoffes in Lebensmitteln vor wenigen Wochen zwar nach langen Diskussionen über mögliche Gesundheitsgefahren zugelassen. Allerdings ist der Eigengeschmack von Stevia nach Einschätzung von Fachleuten so deutlich, dass er in Süßigkeiten nur in Kombination mit Zucker verwendet werden kann.Damit bleibt die Branche einer der größten Käufer von Verarbeitungszucker in Deutschland und muss...
... wollen die Parlamentarier auch in die Unterscheidung zwischen Saft, Nektar und dem Zusatz von Süßstoffen bringen. So dürften Fruchtsäfte per Definition weder Zucker noch Süßstoff enthalten. Nektare aus Fruchtpüree und Wasser dürfen Zuckerzusatz und Süßstoffe beinhalten. Trägt ein Nektar das Etikett «Ohne Zuckerzusatz», soll er künftig auch nicht mit künstlichen Süßstoffe wie Saccharin aufgepeppt werden...
... Ausgangsniveau fallen», was dann zu den Attacken führen würde. Auch Lebensmittel, die Süßstoffe enthalten, können Heißhunger auslösen. Dazu gehören zum Beispiel Lightprodukte. Sie gaukeln dem Körper vor, Zucker also Energie zu bekommen. «Der Körper wird ausgetrickst. Tatsächlich schmeckt er nur das Süße. Weil der Körper aber keine verwertbare Nahrung bekommt, verlangt er nach mehr», so Bänsch. Laut Bänsch spiele Gewohnheit eine wesentliche Rolle....
... denn sie lassen den Blutzucker langsam ansteigen. Zum Süßen eignen sich kalorienfreie Süßstoffe. Ansonsten gilt: Für Diabetiker muss nicht extra gekocht werden, wenn Zutaten, Menge und Verteilung der Mahlzeiten über den Tag stimmen. Bei mir ist es schon öfter zu einer Unterzuckerung gekommen. Gibt es Antidiabetika, die dieses Risiko senken? Prof. Jacob: Einige der älteren Medikamente wie Sulfonylharnstoffe zwingen die Bauspeicheldrüse zur vermehrten Insulinabgabe –...
... sind für einige Produkte wie Diabetiker-Schokolade Kombinationen von Zuckeraustauschstoffen und Süßstoffen erlaubt. Bei der Herstellung normaler Schokolade ist dies aber nicht gestattet. Die in der Diätverordnung genannten Anforderungen an diätetische Lebensmittel für Diabetiker werden dem Gesetzentwurf zufolge ersatzlos gestrichen. Da geht es unter anderem um Fruktose als Zuckerersatz oder dass ein Diabetiker-Brot nur einen Brennwert von höchstens 840 Kilojoule pro 100 Gramm haben...
... Hinzu kommen Gylcerin, das die Masse geschmeidig macht, Aromen, Zucker, Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe. Zuckerfreie Varianten haben oft nur zwei Kalorien, andere bis zu 20. 2. Der Stoff für Steinzeit-Zähne: Der Kaugummi hat eine lange Geschichte. Bereits in der Steinzeit wurden bestimmte Baumharze gekaut. Zur Römerzeit verwendete man zum Beispiel das Harz des Mastixbaumes. Das Grundrezept für einen Kaugummi, der dem ähnelte, den wir heute kennen, lieferten die Mayas und Azteken....
... Abspeckwillige. Allerdings wird einigen Stoffen nachgesagt, dass sie Krebs erzeugen könnten. Ob Süßstoffe beim Abnehmen helfen oder sogar noch zur Gewichtszunahme führen, ist nicht geklärt. Trennkost: Der Mediziner William Howard Hay war davon überzeugt, dass eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig verdaut werden können. Seine Konsequenz: Das Essen wird getrennt. Die ursprüngliche Theorie wurde inzwischen widerlegt, aber zu neuen Varianten...
... könne nur eine bestimmte Ernährungsweise sein. Bei Zucker, Zuckeraustauschstoffen sowie auch Süßstoffen rät Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn zu einem maßvollen Umgang. Sie warnt auch vor dem noch immer weit verbreiteten Irrtum, dass Fruchtzucker besser sei als der übliche weiße Haushaltszucker: Er sei weder gesünder noch energieärmer und enthalte ebenso keinerlei Wirkstoffe wie Vitamine oder Mineralstoffe. «Deshalb sagt man im...
... elf Jahren. In der zweiten Studie analysierten sie gezielt, ob mit Zucker oder mit künstlichen Süßstoffen gesüßte Getränke die Nierenfunktion beeinträchtigen. Tatsächlich hing eine höhere Natriumaufnahme mit einer höheren Rate einer verminderten Nierenfunktion zusammen, stellten die Mediziner fest. Darüber hinaus verdoppelte der Genuss von zwei oder mehr Portionen Diätlimonade am Tag die Chance, dass die Funktion der Nieren schneller nachließ. Dieser Zusammenhang blieb auch...
... Derzeit entwickeln die Forscher beispielsweise für ein Nahrungsmittelunternehmen biologische Süßstoffe, die in Zukunft die chemisch hergestellten Süßungsmittel in Limonaden ersetzen sollen. «Das Interesse der Industrie an der 'weißen Biotechnologie ist groß, Degussa und BASF investieren dreistellige Millionenbeträge in deren Entwicklung. Denn bekanntlich sind ja die meisten unserer Ressourcen endlich», sagt Zinke. Lesen Sie auf Seite 2, wie Zinke die Prinzipien...