München - Sie wurden vergöttert und beneidet, lebten privilegiert und mussten doch ein bestimmtes Rollenbild der Nationalsozialisten erfüllen: die weiblichen Ufa-Stars.
... Diktator geht an die Grenzen des guten Geschmacks - und manchmal weit darüber. Voll und ganz im Rollenbild Und diese Masche hielt der Schauspieler auch im Vorfeld bei jedem öffentlichen Auftritt durch: «Diese Führer leiden unter täglicher Schikane und Diskriminierung, und das nur wegen Unterdrückung, Plünderung und ein wenig Völkermord», sagte der Komiker beispielsweise in einer fingierten Pressekonferenz in New York. «Wir Diktatoren sind arm dran», klagte Baron Cohen in weißer...
... und Identitätsanteilen überfordert und verunsichert viele Männer derzeit.»Das traditionelle Rollenbild sei überholt, ein neues aber noch nicht in Sicht. Abhilfe sieht Franz in einer überfälligen breiten gesellschaftlichen Wertschätzung für Jungen und Männer - besonders in der Vaterrolle. Zuletzt habe die Politik vor allem die Stellung der Frauen thematisiert und dabei den Blick für die Männer verloren.Zugleich forderte Franz von Vätern, sich mehr an den Entwicklungs- und...
... sagte sie auf dem kleinen Parteitag der Grünen in Lübeck. Es zementiere vor-vorgestrige Rollenbilder. Solcher Unsinn ließe sich auch nicht mit Schnellschüssen bei Rentenpunkten ausbügeln. Die Frauen- und Familienpolitik nannte Roth reaktionär. Auf dem Parteitag wollen sich die Grünen mit Konzepten zur Energiewende, einer gerechteren Finanzpolitik und dem Kampf gegen Rechtsextremismus...
... dass zu Hause auch die Väter regelmäßig Geschichten vorlesen. «Die sollten den männlichen Rollenbildern in diesem Alter entsprechen.» Beliebt seien actionreiche Erzählungen mit spannenden Helden. Bei den Mädchen dürfe es dagegen ruhig auch romantisch oder ein wenig prinzesinnenhaft...
... in die 50er Jahre.» Der SPD-Abgeordnete Rainer Hinderer sagte, damit werde das traditionelle Rollenbild verfestigt. Das Betreuungsgeld soll von 2013 an zunächst 100 Euro und ab dem folgenden Jahr 150 Euro monatlich betragen - für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen und nicht in eine Kita...
... meint der Düsseldorfer Professor Matthias Franz. Dazu gehöre auch, sich nicht von überholten Rollenbildern beeinflussen zu lassen. «Gefühle zu zeigen bedeutet ja nicht, die eigene Männlichkeit an den Nagel zu hängen», sagt der Psychotherapeut.Ist mittlerweile schon die Mehrheit der Väter so aufgeschlossen?In einer Untersuchung fanden Frankfurter Soziologen 2006 heraus: Fast ein Drittel der befragten Väter entpuppte sich als äußerst engagiert. Dem Kind zugewandt und von der...
... und in Playmobilschlachten, denen sie sich normalerweise entziehen. «Das erweitert das Rollenbild der Kinder.» Es geht um ergänzen, nicht um verbieten. Wenn die Tochter auf Rosa steht - «lassen Sie sie das ausleben, solange sie will. Wie viele erfolgreiche Frauen haben als Kinder mit Barbie gespielt und sind trotzdem nicht magersüchtig. Da müssen sie durch, erst dann sind sie stabil», meint Walter. Und steht auf dem Wunschzettel Prinzessin Lillifee, macht es niemanden...
... Eine Frau als kaltblütig handelnder Mensch? Diese Vorstellung passt nicht in das gängige Rollenbild von Frauen. Die Emanzipation hat den weiblichen Teil der Gesellschaft zwar von der Küche auch ins Büro transportiert. Aber nicht an die Waffe. Dabei kommen immer wieder Fälle an die Öffentlichkeit, in denen Frauen ihre Kinder umgebracht haben. 20 bis 35 Frauen töten jedes Jahr ihre Kinder - meist kurz nach der Geburt. Manchmal aber auch erst später, wenn die Kinder älter...
... Gewicht komme. Interessant fand ich an dem Film, dass unter den Extrembedingungen ganz klassische Rollenbilder wieder zutage treten: Da fallen dann so Sätze wie «Wir brauchen die Männer», die Figur, die Sie spielen, soll dem Hoferben Kinder gebären - haben Sie sich mit Fragen der Emanzipation im Zusammenhang mit dem Film beschäftigt? Herzsprung: Marie stößt es ja ab, wie sie behandelt wird. Ich habe mich absichtlich nicht damit beschäftigt. Wenn ich mich zu sehr damit...
... Kerle in Wallung bringt, ist auch für Frauen interessant. Denn diese Heldinnen zeigen ein neues Rollenbild. Auch wenn die Damen meist das klassische Weibchenschema bedienen, hantieren sie kundig mit Waffen und steuern souverän Sportwagen, Trucks oder Panzer. Zu Zeiten eines Sean-Connery-Bond oder eines Indiana Jones hingegen, waren Frauen in Actionfilmen in der Regel hübsches Beiwerk: Sie durften im Bikini oder Abendkleid den Helden des Films anhimmeln und trippelten dann kreischend...
... pflegende Männer trotz ihrer großen Zahl oft als Außenseiter. Dabei stehen zusätzlich alte Rollenbilder im Weg. «Sie müssen sich bewusst machen, dass diese pflegerische Tätigkeit einen Selbstwert hat, den sie in dieser Form noch nicht kannten», rät Psychologe Gräßel. Manch ein Mann entdecke so seine bislang unbekannte soziale Ader.Informationen zum PflegezeitgesetzAuszeit für die Pflege gesetzlich garantiertArbeitnehmer in Betrieben mit 15 oder mehr Beschäftigten können sich...
... wollte alles werden, nur kein Anwalt.» Etwas schnöselig Yuppiehaftes hatte zunächst zu seinem Rollenbild gehört. Doch schliff sich das an der bärbeißigen Klara ebenso ab wie beim Bremer «Tatort» Oliver Mommsens schnieke Dressman-Attitüde als Nils Stedefreund am ruppigen 68er-Gehabe von Sabine Postel als Kommissarin Inga Lührs.Auch der Ludwigshafener Kopper (Andreas Hoppe), der Senior innerhalb der Jugend-Riege und schon seit 1996 an der Seite Lena Odenthals dabei, hat sich...
... der Deutschen. «Weil es im Fußball immer noch so ist, dass die traditionellen Rollenbilder dominieren», erklärt Urban Überschär vom Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich Ebert Stiftung, die die Studie in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden 142 Teilnehmer - darunter Fußballer, Fans, Schwule, Lesben und Heterosexuelle. Dabei kam es zu Aussagen wie: «Mit einem Analritter dusch' ich nicht» oder «Wenn der sich outen würde - die Medien...
... im Lieblingssport der Deutschen.«Weil es im Fußball immer noch so ist, dass die traditionellen Rollenbilder dominieren», erklärt Urban Überschär vom Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich Ebert Stiftung, die die Studie in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden 142 Teilnehmer - darunter Fußballer, Fans, Schwule, Lesben und Heterosexuelle. Dabei kam es zu Aussagen wie: «Mit einem Analritter dusch' ich nicht» oder «Wenn der sich outen würde - die Medien würden ihn...