... kann man schon ziemlich gut schätzen, wie viele Junge es gibt», sagt Regina Seidel, die sich auf Reproduktionsmedizin spezialisiert hat und für die Katzenklinik Frankfurt arbeitet. «Außerdem kann man auf dem Ultraschall-Bild schon relativ früh sehen, ob alle kleinen Herzen schlagen», sagt Seidel. 62 bis 66 Tage nach der Befruchtung werden die kleinen Katzen geboren.Bis es so weit ist, sollten Halter vor allem auf die Qualität des Futters achten. «Die Jungen drücken mit wachsender...
Das zeigt eine Studie des Direktors der Universitätsklinik für Reproduktionsmedizin in Magdeburg, Jürgen Kleinstein, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Entscheidend für die erfolgreiche Schwangerschaft sei die Einnistung des Embryos in die Gebärmutterhöhle. Das geschehe normalerweise am fünften Tag nach der Befruchtung, wenn der Embryo aus rund 200 Zellen bestehe. Bei der bislang üblichen In-vitro-Fertilisation werde der Embryo bereits nach drei Tagen in die Gebärmutter...
... mit Blick auf die Studie. Er ist der Leiter der Sektion für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Nach Ansicht des Mediziners ist es sehr gut vorstellbar, dass sich die aus den Stammzellen hervorgehenden Eizellen zu einem späteren Zeitpunkt auch künstlich befruchten lassen. Dafür müssten aber noch viele Vorarbeiten geleistet werden, um die Sicherheit des Verfahrens zu gewährleisten.Startseite Prof. GriesingerStartseite Prof. Tilly mit HintergrundStartseite...
... meist eine Entfernung des Eierstocks», erläuterte der bundesweit anerkannte Experte für Reproduktionsmedizin, Professor Michael Ludwig aus Hamburg. Die Wahrscheinlichkeit, an einem gut- oder bösartigen Eierstocktumor zu erkranken, bleibe aber sehr gering.Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist sie oft die letzte Hoffnung: die in-vitro-fertilisation (IVF) - die «Befruchtung im Glas». Um die dafür notwendige Anzahl an Eizellen zu gewinnen, werden die Eierstöcke durch...
... Paket ausgestattet», erklärt Najib Nassar, Fortpflanzungsmediziner aus dem Zentrum für Reproduktionsmedizin novum in Essen. Dieses «Paket» besteht aus ein bis acht Millionen Eibläschen, in denen sich die Eizellen befinden. «Das erscheint erst einmal viel. Der größte Teil geht jedoch zugrunde», relativiert der Spezialist gegenüber news.de. Bis zur Pubertät bleiben laut Nassar gerade einmal 400.000 Eibläschen übrig.«Jedoch verkümmern monatlich viele Eizellen oder bilden...
... gibt es die künstliche Befruchtung - Mediziner sprechen vom Embryonentransfer. Dafür bietet die Reproduktionsmedizin verschiedene Methoden wie die IVF oder ICSI an, die jeweils auf die individuelle gesundheitliche Situation der potenziellen Eltern abgestimmt werden. Hinsichtlich der Ergebnisse sind beide Methoden identisch: Etwa ein Drittel aller Embryonentransfers führt zu einer Schwangerschaft. Ein Nebeneffekt: Es gibt mehr Zwillingsgeburten als durch natürliche Zeugung. In Deutschland...
... reicht nicht, die Herkunftsfamilie muss auch ihren Platz haben.»Die Chancen, mit Hilfe der Reproduktionsmedizin schwanger zu werden, seien zugleich gewachsen; aber auch ein Leben ohne Kinder erfährt heute mehr gesellschaftliche Akzeptanz als früher. «Man kann auch in anderen Lebensformen leben, beispielsweise mit einem Partner, der eigene Kinder mitbringt.» Allerdings: «Für viele ist es heute persönlich noch ein Manko, kinderlos zu bleiben.»Das Alter ist ein Problem: «Viele...
... Paare mit unerfülltem Kinderwunsch fühlen sich in Deutschland nicht gründlich genug von den Reproduktionsmedizinern aufgeklärt. Das betrifft unter anderem emotionale Probleme.Paare sind unzufrieden, wie sie über eine künstliche Befruchtung aufgeklärt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Ethik der Ruhr-Uni Bochum. Die Forscher hatten 1590 Patienten, 230 Reproduktionsmediziner sowie 66 psychosoziale Berater befragt. Die...
... sagt der Leiter der Studie, Prof. Michael Zitzmann, Androloge und Endokrinologe am Centrum für Reproduktionsmedizin der Universität Münster. «Bei 90 Prozent der Männer hat es funktioniert, aber 10 Prozent, das ist einfach zu viel», sagt Zitzmann mit Blick auf die Nebenwirkungen.Insbesondere bei älteren Familienvätern traten unangenehme Folgen auf, darunter Depressionen, Gewichtszunahme oder Akne. Dabei wurde die Verhütungsspritze vor Beginn der großen WHO-Studie in mehreren...
... auf wenige Zentren begrenzengefordert. Die Genchecks an Embryonen sollten nicht in allen reproduktionsmedizinischen Zentren in Deutschland angeboten werden, sagte Montgomery der dpa. Die PID komme nur für 150 bis 200 Paare in Deutschland in Betracht. Der Bundestag hatte nach langem Ringen entschieden, dass Paare Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung künftig auf Gendefekte testen lassen...
... die gesellschaftliche Erwartungshaltung eine andere geworden ist, auch die Fortschritte in der Reproduktionsmedizin geben den Frauen mehr Zeit, die Thronfolge zu sichern. Wann auch immer Victoria, Charlene und Catherine ihre Pflicht getan haben werden, ihr royaler Bauch wird noch einige Jahre unter Dauerbeobachtung stehen. Denn nach der Schwangerschaft ist vor der Schwangerschaft: Dann geht es darum, wie schnell die Schwangerschaftspfunde wieder purzeln und wie schnell es wieder...
... sie sinnvoll sein könnten. Prof. Christian Thaler vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin beantwortet einige grundlegende Fragen zum Thema:Für wen kommt eine PID überhaupt infrage?Im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung kann eine PID sinnvoll sein, wenn das Paar «identifizierbare und identifizierte schwere genetische Belastungen» aufweist, erläutert Thaler. Das sind zum einen Paare, die aufgrund einer sogenannten balancierten Translokation, also einer...
... ein vergleichsweise leichter Befund», erläutert Professor Markus Montag von der Abteilung Reproduktionsmedizin an der Uniklinik Bonn. Neben den genetisch vorbelasteten Paaren profitieren auch Frauen über 40 Jahre. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, nicht die korrekte Zahl an Chromosomen in den Eizellen zu haben. In diesem Fall hat der Embryo mehr oder weniger als die korrekte Zahl von 46 Chromosomen (je 23 von Mutter und Vater). Bekanntestes Beispiel dafür ist Trisomie 21,...
... Zudem arbeite man eng mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zusammen, das reproduktionsmedizinische Arbeiten am Sabah-Nashorn durchführe. Was news.de-Redakteurin Mandy Hannemann zur artgerechten Haltung in Zoos zu sagen hat, sehen Sie...
... Sohn zeugen will, sollte auf warmes Wetter warten. Der Zoologe Alexander Lerchl vom Institut für Reproduktionsmedizin der Uni Münster fand nämlich heraus, dass in den warmen Monaten deutlich mehr Jungen gezeugt worden waren als in den kalten. Die Erklärung des Münsteraner Privatdozenten Lerchl: «Wahrscheinlich sind die Chromosomen für die Zeugung von Mädchen (X-Chromosomen) hitzeempfindlicher, sodass die Y-Chromosomen im Vorteil sind und öfter zum Zuge kommen.» Auch...
Die Reproduktionsmedizin beschäftigt sich mit der natürlichen und assistierten Fortpflanzung und ihren Störungen. Als ein interdisziplinär ausgerichtetes Fachgebiet der Medizin berührt die Reproduktionsmedizin auch die Fachgebiete Andrologie, Urologie, Gynäkologie und Genetik sowie die Disziplinen Rechtsmedizin und Bioethik.