Potsdam - Rund eine Woche vor dem Start der Fußball-EM in Polen und in der Ukraine sieht sich die Bundespolizei gut auf Krawall-Fans aus Deutschland vorbereitet.
Potsdam - Rund eine Woche vor dem Start der Fußball-EM in Polen und in der Ukraine sieht sich die Bundespolizei gut auf Krawall-Fans aus Deutschland vorbereitet.
(dpa) - Die Deutsche Bahn will der ausufernden Randale in Zügen und auf Bahnhöfen mit einem Fußball-Fan-Gipfel Einhalt gebieten. Das Treffen mit Vertretern der Vereine, des Deutschen Fußball-Bundes, der Deutschen Fußball Liga und Fangruppen soll nach den Vorstellungen des Bahn-Vorstandes im September stattfinden. Die Brisanz der Ausschreitungen habe enorm zugenommen, sagte Bahn-Vorstand Gerd Becht. Die Bahn will in Zukunft mehr Charterzüge einsetzen und die Vereine in Mithaftung...
... 100 000 Fans sind jedes Wochenende mit der Bahn unterwegs. Nur zwei Prozent von ihnen machen Randale - die Kosten für die entstandenen Beschädigungen dadurch liegen im einstelligen Millionenbetrag», erklärte Becht am Donnerstag in Berlin. Der Bahn-Vorstand bekräftigte aber trotz zuletzt gehäufter Probleme mit gewaltbereiten Fußball-Anhängern und vor dem Hintergrund des Relegations-Skandalspiels in Düsseldorf: «Wir befördern gerne Fans - sie sind unsere Kunden.»Becht, dessen...
... Elfmeter-Krimi im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea. Größere Ausschreitungen und Randale wie zuletzt in Düsseldorf oder Karlsruhe blieben der bayerischen Landeshauptstadt nach der unglücklichen Niederlage aber erspart. Statt München in eine rot-weiße Partymeile zu verwandeln, strömten die Fans anschließend niedergeschlagen nach Hause. Nur die rund 30 000 mitgereisten Chelsea-Anhänger hatten jetzt noch Grund zum Feiern. Auch die Londoner blieben überwiegend...
... Triumph in der Champions League vor eigenem Publikum ist geplatzt.Größere Ausschreitungen und Randale wie zuletzt in Düsseldorf oder Karlsruhe bleiben der bayerischen Landeshauptstadt nach der unglücklichen Niederlage im «Finale dahoam» allerdings erspart. Nur vereinzelt lassen die Bayern-Fans am Samstagabend nach dem verlorenen Elfmeterschießen ihrer Enttäuschung freien Lauf.Beim Public Viewing auf dem Oktoberfestplatz Theresienwiese fliegen immer wieder Steine auf die Leinwand....
München - Nach Ausschreitungen vermeintlicher Fans auch auf Bahnhöfen und in Zügen will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) Fußball-Clubs stärker in die Pflicht nehmen.«Die Fußballvereine stehen hier in der Mitverantwortung: Entweder sie bringen ihre Randale-Fans zur Räson oder sie müssen für die Schäden mit aufkommen», sagte Ramsauer dem Nachrichtenmagazin «Focus».
... Lorenz auch in den Verhandlungen über den Kassenrollenwurf eines Fans von St. Pauli und bei der Randale von Dresdner Chaoten im Pokalspiel bei Borussia Dortmund. Beide Strafen - Pokalausschluss für Dynamo und Spiel unter Teilausschluss der Öffentlichkeit für St. Pauli - wurden vom DFB-Bundesgericht unter Götz Eilers später abgemildert. Lorenz sieht sich selbst nicht als «Vertreter einer sonderlich harten Kante», warnte aber im Prozess gegen Dresden Ende November angesichts der...
... war. Wir müssen den Leuten wieder klarmachen, dass Euphorie anders kanalisiert werden muss als in randaleartigen Ausuferungen. Das tut dem Sport nicht gut. Ansonsten ist der gestrige Aufstieg einwandfrei. Ich denke, dass wir uns alle freuen dürfen, dass die Fortuna mit einer vom Etat her sehr bescheiden angesetzten Mannschaft wirklich eine herausragende Leistung geschafft hat. Der ganze Ärger um das Spielende darf den Erfolg von gestern nicht...
Chaos in Düsseldorf: Vor Abpfiff des Relegationsspiels gegen Hertha stürmten Tausende das Spielfeld. Nicht die bekannte Klientel, sondern die graue Fanmasse begehrt auf. Falls sich die Fantumulte nicht legen, werden Spiele vor leeren Rängen zum Alltag.
Das Relegations-Rückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC hat wegen der Fantumulte ein sportrechtliches Nachspiel. Hertha BSC erwägt, gegen die Wertung der Begegnung Protest einzulegen. Der DFB ermittelt.
Karlsruhe - Oliver Kreuzer stand in vorderster Reihe. Der Manager des Karlsruher SC nahm sich und seine Spieler nach dem Sturz in die dritte Liga nicht aus der Schusslinie.
Karlsruhe - Nach dem Abstieg des Karlsruher SC in die 3. Fußball-Liga ist es zu schweren Krawallen gekommen. Mehrere hundert frustrierte Anhänger des bisherigen Zweitligisten griffen nach dem 2:2 im Relegations-Rückspiel gegen Jahn Regensburg am Montagabend Polizisten und Gäste-Fans an, berichtete die Polizei am Dienstag.