... hört. In keinem anderen europäischen Land ist man so fremdenfreundlich wie bei uns, hat der Psychologieprofessor Ulrich Schmidt-Denter herausgefunden. Zehn Jahre lang befragten er und seine Mitarbeiter insgesamt 6000 Menschen in Europa und stellten fest: Freundliche Aussagen über Migranten werden nirgendwo so oft bejaht wie in Deutschland. Nicht nur das: Die befragten Deutschen zeigten sich auch besonders selbstkritisch: Dem Satz «Ausländer haben viele positive Eigenschaften, die...
... der Krankheit zwar nicht verhindern, aber um Jahre hinauszögern kann», sagt der Erlanger Psychologieprofessor Wolf D. Oswald.Seit mehr als 20 Jahren leitet Oswald ein Forschungsprojekt über Bedingungen zur Erhaltung von Selbstständigkeit im höheren Lebensalter (SimA). Fazit seiner wissenschaftlichen Untersuchungen: Der Krankheitseintritt lässt sich um fünf bis zehn Jahre verzögern, wenn man körperlich und geistig aktiv bleibt. «Die Betonung liegt dabei auf dem 'und'.»Oswald...
... Durch heftige Reaktionen würden die negativen Gefühle verstärkt, erklärt Hannelore Weber, Psychologieprofessorin an der Universität Greifswald. Aggressive Reaktionen setzten zudem weitere feindselige Gedanken in Gang. Dass man Ärger und Wut wie aus einem Dampfkessel «ablassen» könne, sei ein Irrglaube und wissenschaftlich nicht zu...
... auch eindeutige sexuelle Signale an die Männerwelt senden. Laut einer Online-Umfrage des Psychologieprofessors Stuart Brody von der University of the West of Scotland verraten unsere Lippen nämlich mehr über unser Sexualleben, als manch einem lieb sein könnte. 258 Frauen im Durchschnittsalter von 27 Jahren hat der Schotte auf ihre Lippenstruktur untersucht und nach ihrer sexuellen Aktivität befragt. Dabei hat Brody die Verbindung zwischen Mundform und der Häufigkeit von...
... solcher Erfolg in jungen Jahren ist sehr problematisch», meint der Kölner Psychologieprofessor Egon Stephan. «Unter dieser Bedingung fällt es schwer, Hoffnung darauf zu haben, dass es noch schöner und besser wird. Hinzu kommt, dass die Ziele, die in den Massenmedien als wichtigste hingestellt werden - Geld und Ruhm - in dem Augenblick, wo man sie erreicht hat, eine "Entzauberung" erleiden. Sie stellen sich als viel weniger begehrenswert heraus als allgemein erwartet...
... zu den Basics - schwarze Schokolade ist längst nicht mehr nur für Herren. Der Münsteraner Psychologieprofessor Alfred Gebert fügt den Mischern und Puristen noch einen weiteren Menschentyp hinzu: die Chaoten. Eigentlich seien wir für die Vielseitigkeit gemacht, erklärt er: «Die meisten von uns sind sehr extrovertiert. Wir reden gern mit anderen, sind aktiv und vielseitig, wollen alles beherrschen. Aber es gibt eine zweite Gruppe, die in den vergangenen 10 bis 15 Jahren extrem...
... angegangen. «Es kommt immer wieder dasselbe Ergebnis heraus: Es ist ein Vorurteil», sagte der Psychologieprofessor.Das Thema Aufmerksamkeit gibt den Fachleuten laut Lukas indes ein Rätsel auf. «Noch ist unklar, wodurch Aufmerksamkeit genau gelenkt wird. Es gibt eine unbelegte Theorie, dass Bewegung und Wahrnehmung untrennbar im Gehirn abgelegt sind. Ein Klavierspieler zum Beispiel muss gar nicht mehr dauernd hinschauen, was er tut.»...
... und hatten dabei weder Uhr noch Tageslicht zur Verfügung. Ein Team von Wissenschaftlern um den Psychologieprofessor Jürgen Zulley wollte damit herausfinden, ob Menschen unter diesen Umständen völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Das Ergebnis: Die Länge der Schlaf- und Wachphasen sowie der Verlauf der Leistungskurve liefen in einem ähnlichen Rhythmus ab wie unter normalen Umständen. Daraus schlossen die Forscher: Es muss tief in uns eine innere Uhr geben, die den Ausstoß des...
... Welt der Poesie, und das, gerade wegen dieser von Mark Twain verfluchten Adjektive. Guy Deutscher, Psychologieprofessor der Universität Manchester, zitiert dazu in seinem Buch Sprache ist ein Glas ein Heine-Gedicht, in dem sich ein Fichtenbaum (männlich) in eine Palme (weiblich) verliebt. Übersetzt ins Englische wird es um eine Dimension ärmer, zwischen «the» und «the» will einfach keine sexuelle Spannung aufkommen. In einem Interview in der Frankfurter Allgemeinen...
... Diagnose könnte niederschmetternder nicht sein: Demenz. Gerade für den emeritierten Psychologieprofessor Adrian Thomas, dessen scharfer Verstand sein wichtigstes Werkzeug war. Für ihn kann die Diagnose deshalb nur eines bedeuten: Statt nach und nach das Gedächtnis zu verlieren, will er seinem Leben ein Ende setzen. Doch bevor es dazu kommt, wird er Zeuge, wie ein Kleintransporter vor einem Teenager hält und wieder wegfährt. Das Mädchen ist plötzlich verschwunden. Eine...
... Namensempfehlung für werdende Eltern hat die Wissenschaft auch parat. Der Chemnitzer Psychologieprofessor Prof. Dr. Udo Rudolph rät zu zeitlosen Vornamen wie Alexander, Michael, Anna oder Claudia. Dagegen würden die «Kevins, Lauras und Leons von heute vermutlich in 50 Jahren als altmodisch und wenig attraktiv assoziiert», warnt...
... ein Klischee ist, haben verschiedene sozialpsychologische Studien nachgewiesen. Alan Feingold, Psychologieprofessor an der renommierten Yale University, hat die Ergebnisse von 35 solcher Forschungsarbeiten zusammengefasst und ein einheitliches Bild vorgefunden: Schöne Menschen kommen in fast allen Lebensbereichen besser weg. Ihnen werden positivere, soziale Fertigkeiten wie Ausgeglichenheit und soziale Kompetenz zugeschrieben. Es wird davon ausgegangen, sie seien intelligenter als weniger...
... Gefahr, engstirniger zu werden. Beides macht nicht weiser.» Seit 1985 beschäftigt sich die Psychologieprofessorin in zahlreichen Studien mit Weisheit - erst am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und an der Technischen Universität in Dresden, nun an der Jacobs University. Doch was gilt überhaupt als weise? Und wie misst man das? Gemeinsam mit Kollegen entwickelte Staudinger dafür eine Methode. Im Labor setzten sie Probanden Probleme anderer Menschen vor, über die...
... Psychopathen selten vor, erst recht von solchen mit angeblich doppelter Persönlichkeit, sagt der Psychologieprofessor Denis Köhler. «So beliebt das in Hollywood auch ist: Solche Fälle sind äußerst selten. Dass ein Mensch mit einer ‹gespaltenen Persönlichkeit› mordet, ist sozusagen äußerst-äußerst selten.» Die berühmte Dusch-Szene wurde immer und immer wieder gedreht. Und immer und immer wieder kopiert. Selbst Homer Simpson brach mit Schrei und...
... spiele er eine zentrale Rolle - wenn auch in einer ganz anderen Richtung, wie der Mannheimer Psychologieprofessor Walter Bungard erklärt: «Wenn Markenprodukte unterschiedlich teuer sind, nehmen die Kunden oft das teuerste, weil sie der Meinung sind, dieses habe das höchste Prestige», erklärt er. Guter Wein muss teuer sein Der Preis scheint sich sogar auf das Geschmacksempfinden auszuwirken. Wissenschaftler des California Institute of Technology in Amerika haben dazu...