... Arterienwand wird dicker. Schließlich bilden sich die allseits gefürchteten Ablagerungen, auch Plaques genannt. Erreichen die Ablagerungen eine bestimmt Größe, kommt es zu Durchblutungsstörungen, die zu Schmerzen beim Gehen, Konzentrationsstörungen, Schwindel oder auch Engegefühl im Brustbereich führen. Der Blutfluss ist stark eingeschränkt und im schlimmsten Fall können sich Gerinnsel bilden, die das Gefäß verstopfen. Die Folgen sind Herzinfarkt oder Schlaganfall. Infarktschutz...
... langfristig die Blutgefäße verengt. Durch Fettablagerungen können sich sogenannte Plaques bilden, die entzündete Blutgefäße verschließen. Dabei bleiben Blutplättchen daran kleben, die Gefäße verengen sich. Die Koronare Herzkrankheit ist die Todesursache Nummer eins in Deutschland – ein Drittel aller Todesfälle gehen auf ihr Konto. Dem Arzt zufolge wissen rund 20 Millionen Deutsche nicht, in welcher Gefahr sie schweben. Sie haben einen zu hohen Blutdruck. Das...
... Aderverschluss In den Ablagerungen kann es zu Entzündungsreaktionen kommen. Diese sogenannten Plaques sind von einer dünnen Membran überdeckt. Reißt diese Schicht, liegt die Entzündung frei. Vorbeifließende Blutplättchen heften sich an die Stelle und versuchen, diese wieder zu flicken. Dadurch kann es zu einem kompletten Verschluss der Ader kommen. Die fehlende Durchblutung löst oft starke Schmerzen aus. Wichtiges Indiz, um frühzeitig einen Herzinfarkt zu erkennen: Wenn sich...
... Erklärung ist zu einfach «Bisher ging man davon aus, dass vor allem die Ablagerungen, die Plaques, und Entzündungsreaktionen in der Gefäßinnenwand für die lebensbedrohlichen Veränderungen der Arterien verantwortlich sind», sagt Habenicht. «Wir glauben aber, dass diese Vorstellung zu einfach ist.» Die Forscher haben einen direkten Zusammenhang zwischen der Bildung von Plaques an der Gefäßinnenseite und der Aktivierung des Immunsystems an der Außenseite großer...
... Tod untersuchte Alzheimer deren Gehirn und fand darin steinharte Ablagerungen, die sogenannten Plaques (kugelförmige Ablagerungen) und Fibrillen (mikroskopisch kleine Fasern). Diese Eiweißablagerungen führen offenbar zum Absterben von Nervenzellen und zwar besonders in den Regionen des Gehirns, die Gedächtnis, Sprache und Denkfähigkeit steuern. Die eigentliche Ursache des Leidens ist noch immer unbekannt, vieles deutet darauf hin, dass es mehrere verschiedene Auslöser...
... dass sich Eiweißklumpen im Gehirn bilden, haben Forscher aus Singapur festgestellt. Solche Plaques verursachen langfristig Alzheimer und ähnliche Krankheiten. Bereits ein Currygericht in einem Zeitabstand von einem halben Jahr bewirkt solche positiven Veränderungen, so die Forscher. Und dann ist da noch die Mukoviszidose, eine Erbkrankheit. Dabei verdicken sich körpereigene Sekrete, die dadurch nicht abfließen können und zu Entzündungen führen. Forscher der Yale-Universität...
... bei Alzheimer werden auf Schlacken-Proteine im Gehirn zurückgeführt, sogenannte senile Plaques, die zu nicht mehr auflösbaren Knäueln verklumpen. Die Bildung des verdächtigen Plaque-Peptids Beta-Amyloid wird vermutlich durch Koffein eingedämmt. Bereits aufgetretene Alzheimer-typische Demenz hatte sich in der Mäuse-Testgruppe durch die Kaffeegaben sogar rückgängig machen lassen. Bisher ist die Wirkung von Koffein auf den menschlichen Hirnstoffwechsel aber noch nicht...
... Science. Im Gehirn von Alzheimerkranken können Ablagerungen festgestellt werden, sogenannte Plaques, die Nervenzellen absterben lassen. Schon seit längerem ist zudem bekannt, dass eine Gruppe von Proteinen, der sogenannte Gamma-Sekretase-Komplex, eine wesentliche Rolle bei der Bildung dieser Plaques spielt. Potenzielle Medikamente, die den gesamten Komplex angreifen würden, haben nach bisherigem Stand tödliche Nebenwirkungen. Nun konnten die Wissenschaftler ein ganz spezielles...
... wird: Es handelt sich dabei um eine chronische, schleichend verlaufende Verkalkung der Adern. Plaques, so heißen die Ablagerungen, setzen sich an den Gefäßwänden ab. Die Wände verhärten zunehmend, und die Adern werden enger. Das umliegende Gewebe wird immer schlechter mit lebensnotwendigem Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Folge sind erst einmal unspektakulär: kalte Füße und taube Beine. Später kommen krampfartige Schmerzen hinzu. Die Betroffenen müssen bei...
... geistige Beschäftigung schützen länger vor Alzheimer. Selbst wenn schon die gefürchteten Plaques im Gehirn sichtbar sind, verhindert offenbar die lebenslang angesammelte kognitive Reserve einen frühen Beginn der Demenz. Dies berichtet ein amerikanisches Forscherteam im Fachblatt Archives of Neurology. In ihrer Studie hatten die Wissenschaftler bei gesunden und an Alzheimer erkrankten Probanden geprüft, wie weit die Krankheit bei welchem Bildungsgrad fortgeschritten war. Fast 200...
... Demenzerkrankungen nicht heilbar. Dem Neurologen waren verräterische Eiweißablagerungen – Plaques – im Gehirn einer verstorbenen Patientin aufgefallen. «Bei Alzheimer-Patienten schrumpft das Gehirn, es vertrocknet regelrecht», erklärt der Münchner Molekularbiologe Christian Haass. Auslöser der unheilvollen Kaskade, die Schritt für Schritt zum Absterben der Nervenzellen führt, ist ein kleines, klebriges und giftiges Eiweiß, das Beta-Amyloid, das sich im Hirn der...
... dort ist es für die Bildung einer Peptid-Variante verantwortlich, die wiederum die Entstehung der Plaques im Gehirn der Kranken anregt. Die Ablagerungen führen zum Absterben von Nervenzellen und lösen so die Alzheimer-Symptome aus. Lesen Sie auf Seite 2, was sich die Forscher aus dem Tierversuch versprechen Die Experten fanden im Tierversuch heraus, dass die orale Gabe eines Hemmstoffes für die Bildung des Enzyms bei Nagetieren zu einer Reduzierung der Ablagerungen und einer deutlichen...