... vor ihren kräftigen Zähnen sicher - selbst Stromkabel, Holz und Plastik gehören zur Beute der Pflanzenfresser. «Faszinierend aber ist ihr Sozialverhalten», sagt Katja Dähler-Westerwinter, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Degu Hilfe Nord.«Sie spielen viel, sie graben, springen und klettern und bleiben nur selten auf einem Fleck», sagt die Vorsitzende, selbst Besitzerin mehrerer Degus. «Deshalb macht es großen Spaß, dem Treiben der Tiere zuzusehen.» Die Geselligkeit sei auch...
... an. Die Funde sollen unter anderem Aufschluss über das präzise Gewicht der etwa 25 Meter langen Pflanzenfresser geben. Die Bonner Forscher kooperieren dafür mit Bodenmechanikern der Ruhr-Universität Bochum. Das Team um Professor Tom Schanz will anhand von Gesteinsproben und der Vermessung der Trittlöcher herausfinden, wie schwer die Riesenechsen waren. Bisher wird ihr Gewicht auf 20 bis 100 Tonnen geschätzt.Dinopark...
... äsen die Tiere auch im Sommer gerne an Straßenrändern», erklärt Pirzkall. Wie wild auf Salz Pflanzenfresser wie Rehe, Hirsche, Rinder, Schafe und Pferde nehmen mit der Nahrung nur wenig Natrium auf. Kochsalz (Natriumchlorid) fördert aber die Eiweißverdauung der Tiere, dient ihrem Wohlbefinden und einer besseren körperlichen Entwicklung. Tierhalter und Jäger bieten daher den Tieren auf Weiden oder im Wald Salzlecksteine an. Der Straßenwinterdienst tut ein übriges. Wildschweine...
... Wald zu kippen, kann für die Tiere gefährlich werden, warnt der Deutsche Jagdschutzverband (DJV).Pflanzenfresser wie Reh und Hirsch können durch Speisereste schwere Koliken bekommen, erläutert der DJV. Allesfresser wie Wildschwein, Fuchs oder Waschbär werden dagegen durch Essensreste in die Nähe von Städten und Siedlungen gelockt.Viele Tierarten haben sich schon im Herbst auf weniger Nahrung eingestellt, sich Fettpolster angefressen oder den Stoffwechsel heruntergefahren. Sollten die...
... die Zusammensetzung des Zahnschmelzes von Fossilien des Camarosaurus lentus, einem großen Pflanzenfresser der späten Jurazeit. Sein Lebensraum im heutigen Wyoming und Kalifornien waren flache Flussniederungen.Der Gehalt verschiedener Sauerstoff-Arten (Isotope) im Zahnschmelz zeigte jedoch, dass die Tiere dort zeitweise kein Wasser getrunken hatten. Während des Wachstums der Zähne wanderten sie nach Erkenntnissen der Forscher in höher gelegene Bergregionen, wahrscheinlich etwa 300...
... dieser Nahrung eigentlich überhaupt nicht ausgelegt. So fehlt den Tieren zum Beispiel der für Pflanzenfresser typische lange Darmtrakt, in dem die harte Pflanzennahrung lange genug verweilen kann, um in ihre Nährstoffe zerlegt zu werden. Zudem besitzen die Tiere in ihrem Erbgut zwar alle Gene, die für den enzymatischen Abbau von Fleisch nötig sind, aber keine Gene für die Verdauung pflanzlicher Nahrung.Lifeng Zhu vom Institut für Zoologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften...
... der Forscher nach hauptsächlich tagaktiv; viele Räuber am Boden jagten hingegen nachts. Große Pflanzenfresser wiederum waren nahezu rund um die Uhr auf Futtersuche. Das schließen die Paläontologen aus den Fossilien von insgesamt 33 Dinosauriern, Flugsauriern und frühen Vögeln.Schmitz und Motani haben sich die Augenform von mehr als 160 heute lebenden Tierarten angesehen und sie mit deren Tag- und Nachtrhythmus verglichen. Aufgefallen sind ihnen Unterschiede in der Form des...
... Du bist, was Du isst - das galt auch schon vor zehn Millionen Jahren. Fossile Zähne afrikanischer Pflanzenfresser zeigen, welche Tiere wann lieber Gras oder Blätter naschten.Mit der Analyse des Zahnschmelzes verfolgte ein Forscherteam um Thure Cerling von der University of Utah zurück, wie die Vorfahren von Elefanten, Nilpferden und Co. im Laufe der Evolution ihren Ernährungsplan den wechselnden Umweltbedingungen angepasst haben. Die Geologen untersuchten 452 fossile Zähne von neun...
... für Tierschutz in Neubiberg bei München.Gefährdet sind im Winter die Spezialisten, also reine Pflanzenfresser wie Rehe und Hirsche. Auch ihnen wird mit Speiseresten nichts Gutes getan, denn ihr Verdauungstrakt ist äußerst sensibel. Sie können nach dem Fressen schwere Koliken kriegen und sogar daran sterben.Für das Rotwild wird es vor allem ab Ende Januar eng, wenn es kaum noch Pflanzen und Blätter zum Knabbern findet. Kommt es dann noch einmal zu einem Kälteeinbruch oder zu...
... von pflanzlicher Nahrung zur Verfügung. Folglich waren die größten Säugetiere dann auch alle Pflanzenfresser, heißt es in «Science».Fleischfressende Säugetiere seien nach dem Massensterben der Dinosaurier ebenfalls deutlich größer geworden, allerdings nicht so groß wie die Pflanzenfresser. Dieses Muster bestehe bis heute: So seien Löwen, Tiger und Bären kleiner als Elefanten oder Nashörner.Dass die Säugetiere im weiteren Verlauf ihrer Evolution nicht noch größer wurden,...
... Planktons im Meer massiv zurückgegangen, Bäume verschwanden. Damit fehlte jedoch die Nahrung der Pflanzenfresser, auf die ihrerseits Fleischfresser wie die Dinosaurier angewiesen...
... der Herden dienen zusätzlich als Dünger. Sobald die Steppen verarmen, hungern aber auch Pflanzenfresser und in ihrem Gefolge Raubtiere wie Löwen und Geparden. Nicht nur die Streifzüge der großen Landsäuger werden zunehmend beschnitten. «Die Gesamtzahlen der Kleinsäuger und Vögel nehmen ebenfalls ab. Bei Greifvögeln, Wartvögeln und Knuttstrandläufern haben wir entsprechend klare Indizien», sagt Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie an...
... sehr ungewöhnlich», erläutert Grabungsleiter Ralf Kosma. Spätere Sauropoden, die zu den Pflanzenfressern gehören, hätten solche Abwehrmechanismen vermutlich aufgrund ihrer Größe nicht nötig gehabt. Afrika rückt ins Zentrum der Dino-Forschung «Mit diesem Fund rückt Afrika in das Zentrum der Dinosaurierforschung», ist sich der Paläontologe Joger sicher. Vor allem in Nordamerika hätten Forscher massenhaft Dino-Skelette ausgegraben, in den vergangenen Jahren auch...
... auf die sandige Lehmschicht mit den Fossilien stießen. Bei dem Fund handelt sich um zwei riesige Pflanzenfresser aus der Gruppe der Sauropoden und einen zwei Meter großen Fleischfresser mit drei riesigen Krallen an jeder Pfote. Sauropoden waren die größten Landbewohner der Erdgeschichte. «‹Banjo› war der Gepard seiner Zeit, leicht und agil. Er konnte die meisten Beutetiere auf flachem Terrain leicht einholen», sagte der Paläontologe Scott Hocknull vom...
... bislang unbekannte Art auf den wissenschaftlichen Namen «Tianyulong confuciusi». Der Pflanzenfresser lebte in der frühen Kreidezeit, und der Fund belege erstmals, dass es auch in der Ordnung der Ornithischia Federn gab, schreiben die Chinesen. Die heute lebenden Vögel sind dagegen aus der entwicklungsgeschichtlich getrennten Ordnung der Saurischia entstanden. Möglicherweise hätten sich die Federn also schon vor mehr als 200 Millionen Jahren bei den gemeinsamen Vorfahren der...