... in der sogenannten Emmely-Entscheidung im Juni 2010 die Kündigung einer Mitarbeiterin, die zwei Pfandbons im Gesamtwert von 1,30 Euro an sich genommen hatte, mit Hinweis auf die fehlende Abmahnung für unwirksam erklärt (Aktenzeichen: 2 AZR 541/09). Die Mainzer Richter betonten nun, bei schwerwiegenden Verstößen müsse der Arbeitgeber auch weiterhin keine vorherige Abmahnung aussprechen. Denn es dürfe unterstellt werden, dass das Vertrauensverhältnis selbst dann auf Dauer zerstört...
(dpa/tmn) - Kassierer, die dringend verdächtig sind, Pfandbons gefälscht zu haben, können fristlos gekündigt werden. Dies entschied das Arbeitsgericht Berlin, wie die Deutsche Anwaltauskunft mitteilt.Das gilt auch, wenn es sich nur um einen geringen Betrag handelt und die betreffende Person schon lange bei dem Arbeitgeber beschäftigt ist, urteilten die Richter (Aktenzeichen: 1 Ca 5421/10). In dem Fall war ein Verkäufer seit 17 Jahren als Kassierer beschäftigt. Ihm wurde...
... des Bundesarbeitsgerichts (BAG) im Fall der Kassiererin «Emely», der wegen unterschlagener Pfandbons gekündigt worden war. Das BAG hatte die Kündigung der langjährig beschäftigten Kassiererin für unwirksam erachtet. Die Richter argumentierten nun auch in diesem Fall, dass die langjährige störungsfreie Beschäftigungszeit zu einem sehr hohen Vertrauenskapital geführt habe. Dieses sei durch die einmalige Verfehlung noch nicht vollständig zerstört.Hinzu komme, dass die...
Zwei Jahre lang durfte sie keine Artikel übers Band ziehen, jetzt ist «Emmely» zurück im Kaiser's Supermarkt. Die Kassiererin hat die Pfandbon-Affäre gewonnen und sitzt jetzt ganz friedlich an Kasse 4 im Hohenschönhausener Einkaufszentrum.
Sie hat gesiegt. Ihre Pfandbons wurden zum Ingebriff des Kampfes Arbeitnehmer-David gegen Arbeitgeber-Goliath. Die Berliner Kassiererin «Emmely» ließ sich wegen 1,30 Euro nicht 31 Jahre Berufsleben zerstören - und kehrt zurück in den Kaiser's Supermarkt.
... für Schlagzeilen gesorgt, weil Kaiser's ihr gekündigt hatte, nachdem sie zwei liegengelassene Pfandbons eingelöst hatte. «Emmely» zog vor Gericht und bekam schließlich Recht. Kaiser's musste die Kündigung nach mehr als zwei Jahren Rechtsstreit zurücknehmen. Die Kassiererin wird nun in einer anderen Berliner Filiale arbeiten als...
Zwei Leergutbons soll sie unterschlagen haben. Grund genug für ihren Chef, die Kassiererin vor die Tür zu setzen. In dritter Instanz hat das Bundesarbeitsgericht die Kündigung nun aufgehoben.
... Es geht um die Kündigung der Berliner Supermarkt-Kassiererin «Emmely» wegen zweier Pfandbons im Wert von 1,30 Euro. Bislang gilt der Grundsatz: Auch wer Geringwertiges stiehlt oder unterschlägt, kann wegen des mit der Straftat verbundenen Vertrauensbruchs ohne vorherige Abmahnung gefeuert werden. Der Fall der als «Emmely» bekannt gewordenen Kassiererin Barbara E. beschäftigt die Gerichte seit mehr als zwei Jahren. Der 52-jährigen dreifachen Mutter war im Februar...
... Kassiererin «Emmely» verkünden. Die Frau war wegen angeblicher Unterschlagung zweier Pfandbons im Wert von 1,30 Euro nach mehr als 30 Jahren Betriebszugehörigkeit im Februar 2008 entlassen...
... So wurde eine Supermarkt-Kassiererin nach 31 Jahren entlassen, weil sie zwei liegengebliebene Pfandbons im Wert von 1,30 Euro für sich verwendet hatte. In den unteren Instanzen hatten Arbeitsgerichte solche Kündigungen für rechtmäßig erklärt und sich damit Kritik von Gewerkschaftern und Politikern zugezogen. Die Linkspartei fordert, Kündigungen auf Verdacht und bei Bagatellen per Gesetz auszuschließen. Die SPD will im Januar einen Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen, der...
... als Emmely bekannt gewordenen Berliner Supermarkt-Kassiererin rechtens ist. Die 50-Jährige soll Pfandbons im Wert von 1,30 Euro unterschlagen haben. Sie bestreitet das. Eine Revision bleibt ihr zunächst verwehrt - später wird sie doch zugelassen. 25. Februar: Beim Absturz eines türkischen Passagierflugzeugs auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol werden neun Menschen getötet. Etwa 80 Passagiere werden verletzt, ein Teil von ihnen schwer. An Bord waren 127 Passagiere und sieben...
... in Erfurt. Die OP-Lampe hat es bis vor die oberste deutsche Arbeitsgerichtsinstanz geschafft. Die Pfandbons übrigens auch. Eine Entscheidung in dieser Sache steht noch aus. Lesen Sie auf Seite 2, wie die Sache mit den Bordmenüs ausging Ganz soweit nach oben klagte sich der Mann, der die Assietten in die Armenküche brachte, nicht. Christoph Schmitz-Scholemann war am 5. April 1995 der Vorsitzende Richter des Arbeitsgerichts Düsseldorf, das die Kündigung des Mannes in erster Instanz für...
... Landesarbeitsgericht die fristlose Kündigung einer Kassiererin für rechtens erklärt, die zwei Pfandbons im Gesamtwert von 1,30 Euro unterschlagen hatte. Hätte es im Fall Lassak keine formalen Fehler seitens der Bäckereikette gegeben, «wäre das wieder ein offenes Rennen gewesen», sagte der Richter. Dann hätte das Gericht klären müssen, ob Lassaks Handeln als Bagatelldiebstahl zu werten und dies ein Kündigungsgrund gewesen sei. «Ich gehe davon aus, dass das Gericht...
... Berlin die fristlose Kündigung einer Kassiererin für rechtmäßig befunden, die lediglich zwei Pfandbons im Wert von 1,30 Euro entwendet...
... ihrer Arbeit in einem Supermarkt freigestellt worden. Die Arbeitgeber warfen ihr vor, zwei Kundenpfandbons im Gesamtwert von 1,30 Euro nicht korrekt abgerechnet zu haben. Die Unterschlagung als solche steht nach Überzeugung des Berufungsgerichts fest. Dafür sprächen die von ihr selbst eingeräumten Umstände, das Kassenjournal und Zeugenaussagen, hieß es. Über die fristlose Kündigung hinaus seien auch die Voraussetzungen einer «Verdachtskündigung» erfüllt gewesen,...