... etwa zwölf Sternschnuppen in der Stunde zu sehen. Im Gegensatz zu den Quadrantiden (Januar), Perseiden (August) und Geminiden (Dezember) ist der Lyriden-Strom, der noch bis zum 25. April andauert, aber eher schwach.Die Lyriden sind rasend schnell: Sie legen Jahn zufolge etwa 49 Kilometer in der Sekunde zurück. Namensgebend ist das Sternbild Leier (Lyra), von dem die Schnuppen scheinbar ausströmen. «Der Strom ist jährlich, war aber früher deutlich aktiver», sagte der Experte. Die...
... schätzt Jost Jahn von der Vereinigung der Sternfreunde. Im Gegensatz zu Quadrantiden (Januar), Perseiden (August) und Geminiden (Dezember) mit durchschnittlich bis zu 120 Schnuppen pro Stunde seien die Lyriden-Schauer «nicht der Hit».Der Schnuppenregen ist nach den Expertenangaben am ganzen Himmel zu sehen. Beobachter sollten einen möglichst dunklen Ort jenseits von Großstadtlichtern aufsuchen. Auch helles Mondlicht, zum Höhepunkt am 23. April ab etwa halb zwei Uhr morgens, und Wolken...
... bieten in der Nacht zum Freitag wieder besonders viele Gelegenheiten zum Wünschen. Dann wird der Perseidenstrom sein Maximum erreichen. Bis zu 100 Meteore erwarten die Astronomen pro Stunde. Sie kommen am Abend zunächst von Nordost, später direkt von oben, einzelne sind am ganzen Himmel zu sehen. In vielen Teilen Deutschlands werden jedoch Wolken das Himmelsspektakel verdecken. «Man braucht schon etwas Glück, um mal größere Wolkenlücken zu erwischen», sagt Meteorologe...
... Himmel. Die Wetteraussichten sind bis Montag jedoch nicht besonders gut. Im Gegensatz zu den Perseiden, die regelmäßig im August vom Himmel regnen, sind die Geminiden die ganze Nacht über zu beobachten. Sie sind oft besonders hell und langsam, vor allem nach dem Maximum am Montag, wie die VdS erläuterte. Ursprung der Geminiden ist der Asteroid Phaethon, dessen Staubrestwolke die Erde durchquert. Die meist winzigen Staubteilchen schießen mit 125.000 Kilometern pro Stunde in die...
größten Chancen, die Perseiden zu sehen, gibt es im Südwesten - vorzugsweise am Oberrhein. Die Nordhälfte hat dagegen wenig Aussichten, das romantische Spektakel zu genießen. «Da kommt Wolkennachschub von der Nordsee», sagt Meteorologin Dorothea Paetzold. Diejenigen mit freier Sicht sollten aber Dutzende von Sternschnuppen am Nachthimmel sehen. Ursache für die Himmelserscheinungen in diesen Tagen ist der Meteorstrom der Perseiden, die nach dem Sternbild des Perseus...