... Auch Angst- und Suchterkrankungen könnten sich dahinter verbergen.Der Begriff Burnout stammt Peikert zufolge aus der Arbeitspsychologie und beschreibt im Kern die Folgen übermäßiger emotionaler Belastung von Menschen durch ihren Job. «Eigentlich überaus engagierte Menschen, oft in Helferberufen wie Lehrer oder Ärzte, fühlen sich ausgebrannt, desinteressiert, auch zynisch ihrem Beruf gegenüber.» In der öffentlichen Wahrnehmung werde das Label aber inzwischen diffus für eine...
Wer braucht schon Risse über der Augenbraue? Das Boxen der Zukunft jedenfalls nicht. In Real Steel steuert Hugh Jackman zweieinhalb Meter große Roboter. Das knallt ordentlich. Doch selbst für den kommerziellen Erfolg könnte das dieses Mal zu wenig sein.
Das ZDF traut sich was: Mit Das große Comeback zeigt der Sender einen abgedrehten Film, der die Schlagerbranche und das Medienbusiness verballhornt. Uwe Ochsenknecht und Andrea Sawatzki brillieren in der comicartigen Komödie.
Andrea Sawatzki dreht ab: Im TV spielte sie gestern Abend eine fies-überzeichnete TV-Journalistin am Tiefpunkt ihrer Karriere. Mit news.de spricht die Ex-Tatort-Kommissarin über Let's Dance und darüber, dass man Schluss machen soll, wenn's nicht mehr läuft.
Im ZDF-Film Das große Comeback spielt Uwe Ochsenknecht einen gescheiterten Schlagerstar. Privat ist er auch nach fünf Alben musikalisch noch nicht zufrieden mit sich. Ein Gespräch über wilde Schlagerpartys und Lügen im Dienste der Karriere.
Eine Patientin droht an einer Blinddarm-OP zu sterben. Schuld ist die Eitelkeit ihres Arztes. Wolfgang Rademann, Erfinder der Schwarzwaldklinik, hat die Geschichte erdacht und demontiert damit das übermenschliche Image der Halbgötter in Weiß.
Nina kann in die Zukunft sehen und ist reichlich genervt davon: Ein spiritueller Berater soll ihr helfen, die Visionen loszuwerden. Lichtblick im spannungsfreien Geplänkel des TV-Films Nina sieht es: die drohende Katastrophe. Heute Abend im Ersten.
Darf der Staat für gewinnbringende Steuer-CDs Geschäfte mit Dieben machen? Im Februar 2010 stritt die Republik über diese Frage. Im 15. Fall von Kommissarin Lucas geht das ZDF ein Stück weiter und fragt: Darf der Staat mit Mördern kungeln?
Das erste Buch Generation Geil von Katharina Weiß räumte auf mit dem Klischee der komasaufenden Jugend und wurde gleich ein Bestseller. Jetzt gibt es den Nachfolger Schön. Mit news.de spricht die Jungautorin über Magersucht, Revolution und Schönheitsideale.
Sie mögen Überraschungen? Einfallsreiche Komik? Gute Dialoge? Dann meiden Sie den Sat.1-Film Jetzt sind wir dran. Falls Sie Klamauk lieben oder Ruhrpott-Klischees und wissen wollen, was Ingo Naujoks nach dem Tatort macht, dann schalten Sie ein - oder lesen Sie diesen Text.
Der Krieg ist vorbei, aber das Leben steht noch still: Tatort-Autor Niki Stein erzählt eindrucksvoll, wie sich Deutschland im Sommer 1945 noch nicht zwischen Nazidrill und Menschlichkeit entschieden hatte. Nur die Liebesgeschichte ist in diesem Film überflüssig.
Bei Frank Plasberg diskutierten Experten über häusliche Gewalt. Die Talkrunde kam ohne Politiker aus: Keiner quatschte kopflos dazwischen, keiner drosch hohle Phrasen, keiner bediente seine Eitelkeiten. Nur ein Studiogast geriet zum Totalausfall.
Sie müssen ihre Liebe, sogar ihre Kinder verstecken: Frauen, die in heimlicher Quasi-Ehe mit einem katholischen Priester leben. Mit einer beeindruckenden Karoline Eichhorn in der Hauptrolle zeigt Am Kreuzweg, der Mittwochsfilm im Ersten, welches Drama die dauernde Lüge ist – und wie erbarmungslos die Kirche.
Ulla Schmidt findet den Tatort aus Leipzig an den Haaren herbeigezogen, Katharina Saalfrank hätte die Folge aus Bremen gern feinsinniger: In der Webvideo-Serie «Das Wort zum Mord» kommentieren Prominente Deutschlands beliebteste Krimiserie.
Arschloch wird handzahm: Timo Wittmann will seine Ex-Chefin stürzen, als er glatt gespritzt und unter falschem Namen bei ihr anheuert. Doch ein romantisches Wochenende am See gefährdet den Coup. Für immer 30 ist ein flapsiger Film, der zur Unterhaltung am Freitagabend taugt.