... dagegen eine «treulose Braut», der man nicht das persönliche Glück anvertrauen könne.George Orwells Werk «1984» wird vom Ensemble «The Actors' Gang» in einer Theaterfassung von Michael Gene Sullivan ab Donnerstag im Stadttheater der argentinischen Hauptstadt unter der Regie von Robbins («Dead Man Walking») aufgeführt. Das Stück habe heute größere Relevanz noch als zu Orwells Zeiten, erklärte Robbins. «Es geht darin um die Machtmechanismen der Regierungen, aber auch um die...
... Thema?Harris: «Das ist schon lange her, etwa zwölf Jahre. Ich habe mich immer sehr für George Orwells «1984» interessiert, und ich habe gedacht, es wäre interessant, meine eigene Version davon zu schreiben. Aber mir erschien nicht mehr der Staat als die Bedrohung für die Freiheit, sondern Aktiengesellschaften, Technologie, das Internet, Computer-Algorithmen. Dann habe ich es aber nie geschafft, diesen Roman zu schreiben, am Ende gab ich auf. Nach der Lehman-Brothers-Pleite habe ich...
... ob auf zwei oder mehr Beinen unterwegs, irgendwie herabsetzt. Das ist «Neusprech» à la George Orwells 1984. Wer die Gedanken kontrolliert, hat auch die Macht über die Handlungen. Wo es Denkverbote und Tabus gibt, verhalten sich Menschen entsprechend. Korrektes Denken verbietet alles Abwertende Doch seit den 1960er Jahren ist, wie die Zeit analysiert hat, eine neue Kategorie hinzu hinzugekommen: «Es ist der Pakt von Postmoderne und schlechtem Gewissen.» Postmodern sei die Verneinung...
... Valley für das Konzept und die Umsetzung. Das Neusprechblog - benannt in Anlehnung an George Orwells Roman 1984 - sei der verklausulierten Sprache in der Tagespolitik und im politischen Diskurs auf der Spur. Die Autoren Martin Haase und Kai Biermann entlarvten Worthülsen und verbale Verschleierungstaktiken. «Daher ist das Neusprechblog nicht nur ein Angebot für Sprachfetischisten, sondern für den politischen Menschen, also für uns alle», urteilte die Jury. Der Journalist...
... empfundenen Eingriff in das Privatleben der Bewohner vornehmen. Geradeso, als wäre George Orwells 1984-Fiktion bereits Wahrheit geworden. Mittlerweile läuft die elfte Big Brother-Staffel bei RTL2 und keinen Sittenwächter bringt das mehr auf die Palme. Von Entrüstung, Aufschrei und ethischer Fragwürdigkeit keine Spur. Ganz im Gegenteil, bei einigen der aktuellen Kandidaten sollte man froh sein, dass man sie täglich im Auge hat. Damit lässt sich eine Menge grober...
... Beschleunigung wie mit dem Gummiband. Das Geheimnis allerdings ist keine Zukunftsutopie wie George Orwells 1984, sondern einfach die Charakteristik des schon lange bekannten Drehstrommotors, zu sehen in jeder beliebigen Dokumentation. Im Gegensatz zum Verbrennungsmotor, der seine Kraft erst aufbaut, liegt die Leistung des E-Aggregates ab dem Start an. Die ganze Leistung. Und das sind 215 kW, was 288 PS entspricht. Noch beeindruckender ist das Drehmoment von 400 Nm. Das Ergebnis: Die 100...
... bei Murakami regelmäßig. So erinnert das Jahr seiner Parallelwelt 1Q84 nicht zufällig an George Orwells 1984: Der englische Buchstabe «Q» klingt im Japanischen wie die Zahl «9». Steuert in Orwells düsterem Zukunftsroman noch der geheimnisvolle «Big Brother» die Geschicke der Menschen, so sind es bei Murakami die «Little People». Auch sonst spart der Japaner nicht mit Verweisen, die seine weltweit Millionen zählende Fangemeinde begierig...
... Traumwelt, in der Bösewichte per Gedankenkontrolle ihre Macht ausüben. Was nach Orwells Horror-Utopie 1984 klingt, hatte für den jungen Autor Berry einen konkreten Anlass. Das Handbuch der Detektive ist im angespannten Klima New Yorks in den Jahren nach dem 11. September 2001 entstanden. Neben Orwell inspirierten den Autor noch andere ganz heterogene Lektüre-Quellen. Franz Kafka zum Beispiel, dessen Werk Das Schloss der Debütant als «eine Art...
Leben schreibt doch noch die besten Geschichten. Ironischerweise gehört George Orwells 1984 zu den von Amazon gelöschten Werken. Ausgerechnet 1984, der Roman, der wie kein anderer für die Angst vor einer totalen Überwachung und die Verletzung von Persönlichkeitsrechten steht. Wo unangenehme Bücher, Dokumente und Erinnerungen rücksichtslos vernichtet werden. Die Parallelen zu den Amazon-Methoden sind kaum zu übersehen, effektiver hätte sich der Konzern nicht selbst ins Bein...
... die im Netz unterwegs sind, fleißig Informationen. Nicht wenige fürchten deshalb, dass Georg Orwells Vision von einem allgegenwärtigen Überwachungsstaat in Person der Firma mit den zwei Os im Namen Realität geworden ist – auch wenn der Große Bruder 25 Jahre nach der fiktiven Handlung in 1984 als Großer Freund daherzukommen scheint. Denn die Vorteile, die Google uns allen bringt, sind unbestreitbar. Das Leben heute verläuft schneller als vor 100 Jahren. Und Google hilft uns...
... nennt diese in seinen Augen bewusst betriebene Geschichtspolitik in Anlehnung an George Orwells utopischem Roman 1984 einen «Neusprech». Dieser laute: «Die DDR beziehungsweise der SED-Staat sollen genauso totalitär gewesen sein wie der NS-Staat, Honecker wie Hitler, die Stasi wie die Gestapo, das berüchtigte DDR-Gefängnis Bautzen wie Auschwitz.» Einen Vergleich hält Wippermann weder für möglich noch für zulässig. Zwar sei die DDR unzweifelhaft eine...
... Blaustichig blasse Aufnahmen verstärken das bedrohliche Klima. Froschs Films erinnert an George Orwells, der in 1984 ebenfalls einen bedrohlichen Überwachungsstaat schilderte. Sein cineastisches Vorbild ist jedoch US-Regisseur David Lynch: Rote Lampenschirme erinnern an Twin Peaks, die surreale Stimmung lehnt sich an Lost Highway an, und schließlich kommt es wie in Mulholland Drive zu einem überraschenden Identitätswechsel, bei dem der Zuschauer rätselt, ob Hannah und Anna zwei...