... Prozent der Bevölkerung stünden dem Thema positiv gegenüber, aber nur jeder Fünfte habe einen Organspenderausweis. Die vom Bundestag beschlossene Entscheidungslösung sei ein Schritt in die richtige Richtung, da sie die Menschen mit dem Thema konfrontiere. «Jeder muss sich eine Meinung bilden und dokumentieren», sagte Sachsens Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU) mit Blick auf Angehörige, die im Ernstfall für den Hirntoten entscheiden müssen.Gesetzesentwurf...
... ich in einem Verein aktiv, der für Organspende wirbt. Ich habe selbst einen Spenderausweis. Jeder Organspender ist ein Lebensretter.» Was ist für Sie bei der Entscheidungslösung zentral? Bahr: «Die Regelung akzeptiert, wenn Menschen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht entscheiden wollen. Aber es wird nicht lockergelassen. Die Menschen werden regelmäßig angeschrieben. Jeder sollte sich mindestens einmal im Leben mit dem Thema beschäftigen.» Kann so wirklich der dramatische...
... alle Menschen dürfen spenden. Nur Patienten mit bestimmten schweren Erkrankungen scheiden als Organspender aus. Das seien Menschen mit HIV, ansteckender Tuberkulose, nicht behandelbaren Infektionen wie Tollwut oder Creutzfeldt-Jakob-Krankheit sowie bösartigen Tumoren, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. Auch Menschen mit einer Blutvergiftung und nachgewiesen multiresistenten Keimen im Blut könnten nicht berücksichtigt werden.Bei vielen...
... Alle in Frage kommenden Krankenhäuser müssen Transplantationsbeauftragte haben. Potenzielle Organspender sollen besser als heute identifiziert werden. Für Menschen, die zu Lebzeiten etwa eine Niere spenden, sollen auf Kosten der Krankenkassen des Empfängers eine Entgeltfortzahlung und Krankengeld garantiert werden. Auch die Nachsorge wird gesichert. Umstritten bleibt der Umgang mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die die Spenden organisiert. Ihr werden...
... Alle infrage kommenden Krankenhäuser müssen Transplantationsbeauftragte haben. Potenzielle Organspender sollen besser als heute identifiziert werden.Für Menschen, die zu Lebzeiten etwa eine Niere spenden, sollen auf Kosten der Krankenkassen des Empfängers eine Entgeltfortzahlung und Krankengeld garantiert werden. Auch die Nachsorge wird gesichert.Umstritten bleibt der Umgang mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die die Spenden organisiert. Ihr werden...
... in zehn Jahren sein werde», sagte der 51-Jährige einst. «Ich will nur lebendig bleiben.» Als Organspender könnte er anderen Menschen genau das ermöglichen.Junge HeldenBeatsteaksLoretta SternOrganspendeausweisGesetzesentwurf EntscheidungslösungInfos zur EntscheidungslösungErläuterung zum TransplantationsgesetzOrganspende-InfosStiftung...
New York - Nachwuchs-Schauspielerin Sarah Hyland (21, «Modern Family») litt ihr Leben lang an einer Nierenfehlbildung. Jetzt hat sie eine neue Niere, Organspender war ihr Vater, berichtet das US-Magazin «Seventeen».
... im US-Fernsehen, Nutzer in den USA und Großbritannien könnten sich ab sofort über Links als Organspender registrieren lassen. Wer schon registriert sei, könne die auf seiner Zeitleiste kenntlich machen. «Bei Facebook geht es um Kommunikation und das Erzählen von Geschichten», sagte der 27-jährige Zuckerberg in der Sendung Good Morning America. «Wir glauben, dass die Menschen dabei helfen können, auf Organspenden aufmerksam zu machen.» Sie könnten so dabei helfen, die...
... ab 16 Jahren werden von diesem Sommer an von ihren Krankenkassen schriftlich befragt, ob sie Organspender sein wollen. Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen sollen verpflichtet werden, ihren Versicherten binnen eines Jahres nach Inkrafttreten des Gesetzes Informationsmaterial und einen Spendeausweis zu schicken. Auf dem Ausweis soll die Entscheidung dokumentiert werden. Die Information soll die Menschen aber nicht beeinflussen. Jeder kann die Unterlagen auch unbesehen wegwerfen.Die...
(dpa) - Das Ringen im Bundestag um die beste Lösung bei der geplanten Organspendereform geht weiter. Die Grünen-Fachpolitikerin Elisabeth Scharfenberg kündigte bei der ersten Beratung im Bundestag einen Änderungsantrag an. Mit der Reform wollen alle Fraktionen im Bundestag sowie die Bundesregierung gemeinsam bewirken, dass sich alle Menschen einmal im Leben mit der Frage der Organspende auseinandersetzen. Sie sollen sich entscheiden, ob sie zur Spende bereit sind. Niemand soll sich...
... und 23,8 in Thüringen pro eine Million Einwohner registriert. Bundesweit ging die Zahl der Organspender im Jahr 2011 um 7,4 Prozent auf 14,7 pro Million Einwohner zurück. Derzeit stehen den Angaben zufolge in Deutschland rund 12 000 Patienten auf der Warteliste für ein Organ. Jeden Tag sterben im Durchschnitt 3 von ihnen, weil nicht rechtzeitig ein Spenderorgan zur Verfügung stand. Die Krankenhausgesellschaft begrüßte einen geplanten Gruppenantrag im Bundestag, wonach jeder...
... alleine über eine Organspende entscheiden. Das gilt schon gar nicht, falls der Hirntod eines Organspenders noch nicht feststeht - etwa bei Patienten, die nach einem Unfall oder schwerer Krankheit im Krankenhaus nur noch durch Geräte am Leben erhalten werden. «Als Organspender kommen sie aber erst infrage, wenn der Hirntod zweifelsfrei diagnostiziert worden ist», erklärt Nadine Körner von der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO). Dieser müsse von zwei Ärzten...
... spenden will. Man soll den Brief auch wegwerfen können. «Wir hoffen, dass sich die Zahl der Organspender signifikant erhöht», sagte Bahrs Sprecher.Die Aufforderung der Kassen soll möglichst mit dem Versand der elektronischen Gesundheitskarte stattfinden. «10 Prozent der Versicherten haben die elektronische Gesundheitskarte bekommen, weitere 60 Prozent bekommen sie in diesem Jahr», so der Bahr-Sprecher.Wenn dies technisch möglich ist, sollen die Versicherten ihre Spendebereitschaft...
... künftig regelmäßig gefragt werden, ob er zur Organspende bereit ist. Bisher ist nur derjenige Organspender, der einen entsprechenden Ausweis bei sich trägt.EU-Gipfel will Signal für mehr Wachstum sendenBrüssel (dpa) - Europa muss weiter sparen - doch der EU-Gipfel will ein Signal für mehr Wirtschaftswachstum senden. Mehrere Staatenlenker pochten kurz vor dem Treffen darauf, dass die EU mehr für neue Jobs macht. Man sei fest entschlossen, dass die Finanzkrise nicht zu einer...