... Prozent der Bevölkerung stünden dem Thema positiv gegenüber, aber nur jeder Fünfte habe einen Organspenderausweis. Die vom Bundestag beschlossene Entscheidungslösung sei ein Schritt in die richtige Richtung, da sie die Menschen mit dem Thema konfrontiere. «Jeder muss sich eine Meinung bilden und dokumentieren», sagte Sachsens Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU) mit Blick auf Angehörige, die im Ernstfall für den Hirntoten entscheiden müssen.Gesetzesentwurf...
... hinzu. Als Modell für eine Pkw-Maut schlägt Ramsauer eine Papier-Vignette vor.Marburger Bund: Organspende-Reform Errungenschaft für AngehörigePassau (dpa) Der Marburger Bund sieht die Neuregelung der Organspende als große Errungenschaft für die Angehörigen Verstorbener. Den Familien werde damit die Last der Entscheidung abgenommen. Angehörige fragten sich am Sterbebett oft, wie der Verstorbene wohl entschieden hätte - für die Organspende oder doch dagegen?», sagte der Vorsitzende...
... es mir seit langem ein Herzensanliegen. Seit zehn Jahren bin ich in einem Verein aktiv, der für Organspende wirbt. Ich habe selbst einen Spenderausweis. Jeder Organspender ist ein Lebensretter.» Was ist für Sie bei der Entscheidungslösung zentral? Bahr: «Die Regelung akzeptiert, wenn Menschen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht entscheiden wollen. Aber es wird nicht lockergelassen. Die Menschen werden regelmäßig angeschrieben. Jeder sollte sich mindestens einmal im Leben mit...
(dpa) Der Marburger Bund sieht die Neuregelung der Organspende als große Errungenschaft für die Angehörigen Verstorbener. Den Familien werde damit die Last der Entscheidung abgenommen. Angehörige fragten sich am Sterbebett oft, wie der Verstorbene wohl entschieden hätte - für die Organspende oder doch dagegen?», sagte der Vorsitzende Rudolf Henke der «Passauer Neuen Presse». Künftig werden alle Bundesbürger ab 16 Jahren offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem...
(dpa) - Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion fast geschlossen. Von den 12 000 Menschen, die in Deutschland auf eine Spende warten, sterben jeden Tag drei. Zuständig sind die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Sie sollen den Versicherten ab 16 Jahren Informationen und einen Organspendeausweis zuschicken. Mit den millionenfachen Briefen könnte es...
(dpa) - Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig offensiv nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion fast geschlossen. Von den 12 000 Menschen, die in Deutschland auf eine Spende warten, sterben jeden Tag drei. Zuständig sind die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Sie sollen den Versicherten ab 16 Jahren Informationen und einen Organspendeausweis zuschicken. Mit den millionenfachen Briefen könnte es...
(dpa) - Alle Bundesbürger ab 16 Jahren werden künftig per Post nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt. Das beschloss der Bundestag nach jahrelanger Diskussion mit breiter Mehrheit. In der Debatte stimmten die Politiker die Bürger darauf ein, dass der Staat in dieser Frage nicht mehr lockerlässt, weil der Mangel an Spenderorganen dramatisch ist. Wann genau die Briefe millionenfach verschickt werden, ist noch offen. Zuständig sind die gesetzlichen und privaten...
... Mehrheit, dass alle Bundesbürger ab 16 Jahren künftig per Post nach ihrer Bereitschaft zur Organspende nach dem Tod gefragt werden.In der Debatte stimmten die Politiker die Bürger darauf ein, dass der Staat in dieser Frage nicht mehr lockerlässt, weil der Mangel an Spenderorganen dramatisch ist. Wann genau die Briefe millionenfach verschickt werden, ist noch offen. Bisher hätten nur 25 Prozent der Bundesbürger einen Spenderausweis, sagte Bahr. Die Informationstour soll am nächsten...
(dpa) - Nach jahrelangen Debatten hat der Bundestag eine umfassende Reform der Organspende beschlossen. Künftig werden alle Menschen ab 16 Jahren schriftlich aufgefordert, eine Erklärung zur Organspende abzugeben. Diese Entscheidungslösung wird im Transplantationsgesetz verankert. Die Entscheidung fiel mit breiter Mehrheit bei einigen Gegenstimmen und Enthaltungen vor allem bei der Linken. Eine breite Aufklärung soll die Menschen in die Lage versetzen, sich zu entscheiden. Von den 12...
... alle Menschen dürfen spenden. Nur Patienten mit bestimmten schweren Erkrankungen scheiden als Organspender aus. Das seien Menschen mit HIV, ansteckender Tuberkulose, nicht behandelbaren Infektionen wie Tollwut oder Creutzfeldt-Jakob-Krankheit sowie bösartigen Tumoren, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. Auch Menschen mit einer Blutvergiftung und nachgewiesen multiresistenten Keimen im Blut könnten nicht berücksichtigt werden.Bei vielen...
(dpa) - Der Bundestag hat eine umfassende Reform der Organspende in Deutschland beschlossen. Künftig werden alle Krankenversicherten ab 16 Jahren schriftlich aufgefordert, eine Erklärung zur Organspende nach dem Tod...
werden alle Krankenversicherten ab 16 Jahren schriftlich aufgefordert, eine Erklärung zur Organspende nach dem Tod abzugeben. Das hat der Bundestag nach jahrelangen Debatten heute in Berlin beschlossen. Die Entscheidung fiel mit breiter Mehrheit bei einigen Gegenstimmen und Enthaltungen vor allem bei der Linken. Die Entscheidungslösung wird im Transplantationsgesetz verankert. Sie sieht vor, dass Bürger in Deutschland regelmäßig Post von den Krankenkassen - gesetzlich wie...
(dpa) - Künftig will der Staat im Kampf um mehr lebensrettende Organspenden nicht mehr lockerlassen. Man wolle den Menschen durch Nachfragen auf die Pelle rücken. Das sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier in der abschließenden Beratung der Organspende-Reform im Bundestag. Eine breite Mehrheit zur Einführung der Entscheidungslösung gilt als sicher. Die Krankenversicherten sollen künftig regelmäßig Post von den Krankenkassen mit der Frage nach ihrer Bereitschaft zur...
... und privaten Krankenkassen. Sie sollen den Versicherten ab 16 Jahren Informationen und einen Organspendeausweis zuschicken. Mit den millionenfachen Briefen könnte es bereits zum Jahresende losgehen, die Kassen haben aber voraussichtlich bis Herbst kommenden Jahres dafür Zeit. Auch bei der Passausgabe in den Ämtern sollen die Bürger die Unterlagen erhalten.Verankert wird die sogenannte Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz. Bei der Linken gab es in der Abstimmung ohne...
(dpa) - Der Bundestag will heute eine grundlegende Reform bei der Organspende in Deutschland beschließen. Eine breite Mehrheit zur Einführung der Entscheidungslösung gilt als sicher. Alle Bürger sollen von ihren Krankenkassen schriftlich gefragt werden, ob sie nach dem Hirntod zur Spende bereit sind. Bei einem weiteren Koalitionsentwurf zur Änderung des Transplantationsgesetzes wollen Grüne und Linke ihre Zustimmung hingegen verweigern. Sie kritisieren unter anderem, dass bei der...
Organspende bezeichnet das zur Verfügung stellen von Organen eines lebenden oder verstorbenen Menschen zur Transplantation. Für beide Formen der Organspende gelten gesetzliche Regelungen, die in den verschiedenen Staaten unterschiedlich ausfallen. Voraussetzung für eine postmortale Organspende ist aber immer die eindeutige Feststellung des Hirntodes.