... Ältere Gehirne haben schwächere Verbindungen in ihren Nervenbahnen und ihre Nervenzellen (Neuronen) feuern weniger oft Signale ab. Dadurch vergesse ein älterer Mensch eher Dinge, schreiben die Forscher um Amy Arnsten von der Yale University School of Medicine. Sie untersuchten zum ersten Mal die altersbedingten Veränderungen in Nervenzellen im vorderen Bereich der Großhirnrinde, dem für höhere kognitive Funktionen zuständigen Teil des Gehirns.Diese Nervenzellen feuern ständig...
... nur die höhere der beiden Frequenzen mit der Vagusnerv-Stimulation. Dadurch wuchs die Zahl der Neuronen, die dem höheren Ton zugehörig waren, um 70 Prozent, die Zahl der Neuronen der tieferen Frequenz sank dagegen sogar. Das belegte, dass nicht der Ton allein den Effekt erzielte, sondern mit der Stimulation des Nervus vagus gepaart sein musste. Reorganisation der Neuronen Daraufhin testeten Kilgard und seine Kollegen, ob sich bei Ratten der durch Lärm induzierte Tinnitus auslöschen...
... aufzuräumen.»Grönemeyer eröffnete als Schirmherr eine Ausstellung mit dem Titel «Dämonen und Neuronen». Sie informiert in unterhaltsamer Form über Krankheitsbilder von der Depression bis zur Schizophrenie und will Vorurteile abbauen helfen.«Jeder versucht latent zu zeigen, ich habe alles im Griff, ich bin perfekt», meinte der Musiker. «Und wir Deutschen neigen noch mehr dazu, dass wir alles quadratisch geregelt haben müssen.»«Dämonen &...
... auf laute Sänger stehen. «Eine Erklärung dafür könnte sein, dass lauter Gesang die Neuronen im Gehirn der Weibchen stärker stimuliert, und dadurch für die Weibchen attraktiver wird», vermutet Ritschard. Zebrafinken-Weibchen suchen sich wie viele andere Singvogelarten ihre Paarungspartner auch nach dem Gesang aus. Dabei achten sie nach den Angaben der Forscher darauf, wie oft ein Männchen singt, wie groß sein Repertoire ist oder wie lange ein Lied dauert. Die jetzige...
... transportieren. Durch diese Kommunikationstechnik handelt, bewegt und denkt der Mensch. Wenn Neuronen miteinander kommunizieren, feuert die Senderzelle Transmittermoleküle auf die Empfängerzelle. Das Ergebnis ist ein elektrischer Impuls in der Empfängerzelle und somit die Übertragung von Informationen von einer Zelle auf die andere. In ihrer Arbeit konzentrierten sich die Max-Planck-Wissenschaftler auf die Vesikel, kleine Verpackungseinheiten, in denen die Transmittermoleküle...
... wollten Hirnzellen analysieren, die mit räumlicher Orientierung verbunden werden, sogenannte Ortsneuronen oder place cells. Doch einzelne Zellen lassen sich nur schwer untersuchen, wenn die Maus in Bewegung ist. Steht das Tier still, sind auch die Bewegungszellen nicht aktiv. Ein Beobachtungsdilemma, was durch die Videospielmethode kreativ gelöst wurde. Erstmals können die zu der Bewegung gehörenden elektrischen Aktivitätsmuster einzelner Neuronen auch bei sich bewegenden Mäusen...
... und beeinflusst die Flexibilität der Kontaktstellen sowie die Kommunikation zwischen diesen Neuronen. Interessant ist vor allem der Bereich, der die Aktivität des Gens steuert: Er kommt in verschiedenen Versionen vor, die C- und T-Variante genannt werden. Bereits früher hatten Forscher nachgewiesen, dass Menschen, die sowohl vom Vater als auch von der Mutter die T-Variante geerbt haben, mehr zur Entwicklung von Psychosen oder sogar Schizophrenie neigen als diejenigen, die ...
... als die Formen. Sind diese Areale des Denkapparats nicht direkt miteinander über sogenannte Neuronen verbunden, wie es bei kleinen Kindern der Fall ist, kommt es zum Beispiel beim Malen zur falschen Farbwahl. Das zeigt eine Studie der US-Psychologin Vanessa Simmering von der Universität von Wisconsin in Madison, über die das Magazin Geo berichtet. Bis zum Alter von fünf Jahren seien Jungen und Mädchen demnach meist nicht in der Lage, Form und Farbe eines Objekts miteinander...
... etwas kleineren Faktor zu, dafür sind die Verbindungen besser. Trotz der Unterschiede - über die Neuronen im Gehirn laufen Informationen, während die Straßen in einer Stadt Menschen und Waren transportieren - seien die Systeme vergleichbar, da beide unter dem Druck stünden, viel Inhalt effizient und zielgerichtet zu verteilen und dabei die Anzahl der Wege zu minimieren, damit kein Durcheinander entsteht, erklären die Wissenschaftler. Knackpunkt ist nicht die Menge Die Hauptaufgabe des...
... positiv Vorlesen und Lesen auf die Entwicklung wirken, würde dadurch doch die Verknüpfung von Neuronen im Kopf gefördert. Gerade bei Kindern sei das wichtig – und müsse schon sehr früh losgehen. «Leseerziehung ist eine fundamentale Chancenvermittlung», macht Schäfer klar. «Kinder, die nicht lesen, sind nicht automatisch dumm. Doch einem Kind, das nicht die Chance bekommt, lesen zu lernen, entgeht ein entscheidender Teil der Entwicklung.» Lesen Sie auf...
... Speiseröhre, Magen und Darm - ist umhüllt von mehr als 100 Millionen Nervenzellen und damit mehr Neuronen als im gesamten Rückenmark zu finden sind. Dieses zweite Gehirn, so haben Neurowissenschaftler herausgefunden, ist quasi ein Abbild des Kopfhirns. Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren sind exakt gleich. Und das Nervensystem steuert die Magenbewegungen und die Sekretion der Magensäure. Zwischen dem Großhirn, zuständig für Gedanken und Gefühle und dem Magen-Darm-Nervensystem...
... ergeben, könnten nachvollzogen werden, «denn nun haben wir die Möglichkeit, die Neuronen über lange Zeiträume hinweg zu...