... dem Datum 3. November analysierte der Einsatzführungsstab demnach den geheimen Nato-Untersuchungsbericht, der am 28. Oktober, dem Tag der Amtsübernahme Guttenbergs, im Verteidigungsministerium eingegangen war. Über diesen Nato-Bericht unterrichtete Guttenberg am 6. November die Bundestagsfraktionen. Anschließend sagte der Minister auf einer Pressekonferenz, dass der Luftschlag als «militärisch angemessen» zu bewerten sei. Darüber hinaus erklärte er...
... Bundeswehr-Oberst Georg Klein vor dem Angriff bewusst Falschangaben gemacht haben. Laut Nato-Untersuchungsbericht, der dem Magazin vorlag, habe der Oberst Nato-Ermittlern eingestanden, sich durch Erwähnung eines nicht vorhandenen Feindkontakts die Unterstützung der US-Luftwaffe gesichert zu haben. Der Bundeswehr-Kommandeur und Nachfolger Kleins in Kundus, Oberst Kai Rohrschneider, sprach sich sich unterdessen für eine deutliche Verstärkung der Kampftruppen in der Unruheregion...
... gekannt, als er diesen am 6. November als «militärisch angemessen» einstufte. Der Nato-Untersuchungsbericht, der Guttenberg bei Amtsantritt am 28. Oktober vorgelegen habe, enthalte diese Informationen. In der Union wurde unterdessen der Ruf nach klareren Regeln für den Waffeneinsatz der Bundeswehr in Afghanistan lauter. In der SPD wird darüber hinaus die Existenz der Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte KSK infrage gestellt, sollte sie den Angriff zu...
... unter Berufung auf Bundeswehrberichte. Das geheime Einsatzprotokoll floss demzufolge nicht in den NATO-Untersuchungsbericht ein. Im deutschen Feldlager wurde laut «Bild» der gesamte Einsatz aus einem Kommandostand einer geheimen Einheit «Taskforce 47» geführt, die zur Hälfte aus KSK-Elitesoldaten bestehen...
... Die Opposition äußerte den Verdacht, dass die Bundesregierung Einfluss auf die Erstellung des NATO-Untersuchungsberichtes genommen haben könnte. Nach einem Bericht der Bild hat die Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) eine Rolle bei dem Angriff gespielt. Grünen-Verteidigungspolitiker Omid Nouripour sagte: «Das wird eine der zentralen Fragen des Untersuchungsausschusses sein: Gab es eine politische Einflussnahme von der deutschen Seite, dass der Bericht ...
... Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte angekündigt, eine Neu-Interpretation des Nato-Untersuchungsberichts vorzunehmen. An diesem Donnerstag wollte er die Obleute der Bundestagsfraktionen im Verteidigungsausschuss treffen. Dabei werde er seine Sicht auf den umstrittenen Luftangriff auf zwei von Taliban entführte Tanklastzüge in Nordafghanistan darlegen, berichtete die Leipziger Volkszeitung. Die politische Spitze des Ministeriums wolle nach dem Wechsel von Franz Josef...
... Anfang September in Afghanistan sorgt weiter für Diskussionen. Die Bundeswehr sah sich durch den Nato-Untersuchungsbericht letzte Woche entlastet. Nach Informationen der «Leipziger Volkszeitung» will der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg aber eine eigene Auswertung des Berichts vornehmen. Es könnte sein, dass sich dann Guttenberg und sein Ministerium von der Version der Bundeswehr distanzieren. Guttenberg will heute das Parlament...
... gehandelt haben. Klein hatte den Angriffsbefehl für den Luftschlag erteilt. Der geheime Nato-Untersuchungsbericht zu dem Vorfall traf in der Nacht in Berlin ein. Laut Schneiderhan weist der Bericht darauf hin, dass die genaue Zahl der am 4. September ums Leben gekommenen und verletzten Personen nicht mehr ermittelbar sei. Verschiedene Quellen sprächen von 17 bis 142 Toten und Verwundeten. Lokale Führer hätten laut Bericht 30 bis 40 Tote und verletzte «Civilians»...
... Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan. Er beruft sich auf den gestern eingetroffenen NATO-Untersuchungsbericht. Darin heißt es außerdem, dass es bis zu 40 getötete und verletzte Zivilisten gegeben haben...
... Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan. Er beruft sich auf den gestern eingetroffenen NATO-Untersuchungsbericht. Darin heißt es außerdem, dass es bis zu 40 getötete und verletzte Zivilisten gegeben haben...