London - Mit Hilfe des europäischen Satelliten CryoSat haben Forscher erstmals genaue Daten zur Dicke der Eisdecke in der Arktis gesammelt. Das teilten die europäische Raumfahrtbehörde Esa und die britische Raumfahrtorganisation am Dienstag in London mit.Die Bilder zeigen Veränderungen in Dicke und Form des Meereises.
... gefördert haben.» Wahrscheinlich habe auch schmelzendes Festeis - eine besondere Form von Meereis - Staub und Dreck enthalten und jetzt freigesetzt. Eisen ist im Meer vielfach Mangelware.Derzeit werden Proben genommen, um die Algen bestimmen zu können. «Wahrscheinlich handelt es sich um Phaeocystis», sagte Lieser. Sie kommt in allen Meeren vor. Die Algenblüte sei erstmals am 20. Februar entdeckt worden und werde vermutlich noch zwei Wochen erhalten bleiben, berichtete der Experte...
... vorgestellt wurden. Wenn die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius bleibt, geht das Meereis zwar noch weiter zurück, aber nicht völlig weg. Bei einem starken Anstieg der Treibhausgase werde es aber eine extreme Abnahme des Sommermeereises geben. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts sei es dann völlig...
... (CO2) künftig ausgestoßen wird.Wenn die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius bleibt, geht das Meereis zwar noch weiter zurück, aber nicht völlig weg. «Nicht mal im Sommer über das gesamte 21. Jahrhundert», sagte Ozean-Experte Johann Jungclaus. Bei einem starken Anstieg der Treibhausgase werde es aber eine extreme Abnahme des Sommermeereises geben. In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts sei es dann völlig weg. «Rechnet man noch weiter in die Erwärmung hinein, dann verschwindet...
... Wahrscheinlichkeit für kalte und schneereiche Winter steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist. Demnach verändert die schrumpfende sommerliche Meereisbedeckung die Luftdruckgebiete in der arktischen Atmosphäre und bestimmt so das europäische Wetter mit. Das teilte das Institut in Bremerhaven und Potsdam...
Rund um den Nordpol gibt es fast kein mehrere Jahre altes Eis mehr. Das hat die jüngste Arktis-Expedition des Forschungseisbrechers «Polarstern» gezeigt, der am Donnerstag in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückgekehrt ist.
(dpa) - Das Meereis in der Arktis ist in diesem Sommer auf einen neues Minimum zusammengeschmolzen. Die Negativmarke sei am Donnerstag mit 4,24 Millionen Quadratkilometer erreicht worden, teilte die Universität Bremen am Freitag mit. Damit wurde die bisher geringste Eisausdehnung im Nordpolarmeer aus dem Jahr 2007 (4,267 Millionen Quadratkilometer) unterboten. Der Rückgang des sommerlichen Eises seit 1972 betrage bereits 50 Prozent.«Für Kleinlebewesen, die an der Unterseite des Eises...
... (dpa) - In der Arktis kündigt sich nach Angaben von Forschern ein neuer Negativ-Rekord beim Meereis an. Die Eisbedeckung in diesem Sommer werde höchstwahrscheinlich auf den Tiefstwert von 2007 oder sogar noch darunter schrumpfen, sagte Prof. Rüdiger Gerdes am Montag bei einem Arktis-Workshop in Bremen.Vor vier Jahren wurde der bisherige Negativ-Rekord gemessen. Damals war die Eisausdehnung auf eine Fläche von 4,3 Millionen Quadratkilometer zurückgegangen. Ob das Meereis-Minimum...
(dpa) - In der Arktis kündigt sich nach Angaben von Forschern ein neuer Negativ-Rekord beim Meereis an. Die Eisbedeckung in diesem Sommer werde höchstwahrscheinlich auf den Tiefstwert von 2007 oder sogar noch darunter schrumpfen, sagte Prof. Rüdiger Gerdes. Damals war die Eisausdehnung auf eine Fläche von 4,3 Millionen Quadratkilometer zurückgegangen. Ob das Meereis-Minimum dieses Mal tatsächlich unter der Rekordmarke liegen wird, entscheidet sich nach Angaben der Experten erst...
... (AWI). Das Eis war so dünn wie 2007, als Wissenschaftler die bislang geringste gemessene Meereisausdehnung in der Arktis feststellten.Die Fahrt der «Polarstern» ist Teil einer internationalen Forschungsexpedition, bei der Veränderungen in der Arktis beschrieben werden sollen. Der Eisbrecher wird am 7. Oktober in Bremerhaven zurückerwartet. An Bord befinden sich 55 Wissenschaftler aus sechs Ländern und 43 Besatzungsmitglieder.Erste Messungen von Bord der «Polarstern» stützen...
... bedroht vor allem junge Eisbären. Das hat eine Studie der Umweltstiftung WWF ergeben. Da die Meereisfläche aufgrund des Klimawandels immer stärker abnimmt, müssten die Tiere immer längere Strecken schwimmend zurücklegen.Dabei drohten viele durch Erschöpfung zu ertrinken - besonders bei den Jungtieren steige die Sterblichkeitsrate, heißt es beim WWF. Forscher der Organisation hatten 68 Eisbärweibchen mit GPS-Sendern ausgestattet. Das Ergebnis der zwar im Umfang kleinen, aber...
... zurück, wo die Krebse und Larven überwintern. In den Jahren 2009 und 2010 bedeckte dünnes Meereis aber nur weniger als zehn Prozent der Bucht.«Der Rückgang des Eises ist kurzfristig gut für die Wale - sie können fressen, soviel sie wollen», kommentiert Ari Friedlaender, Mitautor der Untersuchung. «Langfristig könnte sie sich aber negativ auf beide Arten auswirken, und ebenso auf alles andere, das im südlichen Ozean auf Krill angewiesen ist.»Wissenschaftler haben bereits einen...
... aus dauerhaft gefrorenem weichen Material (Permafrost). Bisher seien diese Abschnitte durch das Meereis vor der Kraft der Wellen geschützt worden. Durch den kontinuierlichen Schwund des Eises sei dieser Schutz gefährdet, und es müsse mit schnellen Veränderungen der über Jahrtausende stabilen Situation gerechnet werden.Besonders dramatische Veränderungen stellten die Forscher an der Laptevsee im Nordosten Russlands, an der Ostsibirischen und an der Beaufortsee fest: Dort schwinde die...
... 2000 Jahre ab», sagte Spielhagen. Die Experten vermuten, dass der beschleunigte Rückgang des Meereises und die in den letzten Jahrzehnten gemessene Erwärmung von Ozean und Atmosphäre in der Arktis unter anderem eine Folge des verstärkten Wärmetransports aus dem Atlantik seien. In den zwei Jahrtausenden zuvor hätten die Wassertemperaturen lediglich immer wieder um mehrere Zehntel Grad Celsius geschwankt.Da kontinuierliche meteorologische und ozeanographische Messdaten nur rund 150...
... vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vorgestellt: Im Winter 2005/2006 war das Meereis in der östlichen Arktis vergleichsweise klein. Durch die eisfreie Fläche wurden die unteren Luftschichten weiter aufgeheizt. Das führte zu einer gestörten Luftströmung, die in der Computersimulation kalte Winterwinde nach Europa brachte. «Diese Störungen könnten die Wahrscheinlichkeit des Auftretens extrem kalter Winter in Europa und Nordasien verdreifachen», teilte Petoukhov...