... aufgerufen, einen Nachfolger für den im Februar 2011 bei einem Volksaufstand entmachteten Langzeitherrscher Husni Mubarak zu bestimmen.Die Wahlkommission verlängerte die Öffnungszeiten der Wahllokale am Donnerstag um eine Stunde auf 21.00 Uhr. Hatten sich am Mittwoch, dem ersten Wahltag, vor vielen Wahllokalen noch lange Schlangen gebildet, so war der Zulauf am zweiten Tag deutlich geringer. «Die Stimmabgabe verläuft im ganzen Land ruhig», erklärte Mohammed Abdel Hadi, ein...
... waren aufgerufen, einen Nachfolger für den im Februar 2011 bei einem Volksaufstand entmachteten Langzeitherrscher Husni Mubarak zu bestimmen.USA nennen Fortsetzung von Atomgesprächen mit Iran «positiv»Washington (dpa) - Die US-Regierung hält die im Juni geplante Fortsetzung der Gespräche mit dem Iran über dessen Atomprogramm für eine positive Entwicklung. Die USA hätten keinen Durchbruch in den ersten zwei Runden erwartet, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney. Es seien...
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... waren aufgerufen, einen Nachfolger für den im Februar 2011 bei einem Volksaufstand entmachteten Langzeitherrscher Husni Mubarak zu bestimmen. Mit Ergebnissen wird frühestens am Samstag gerechnet. Der Sieger dürfte aber ohnehin erst nach der Stichwahl Ende Juni feststehen - es gilt als unwahrscheinlich, dass einer der zwölf Kandidaten auf Anhieb 50 Prozent der Stimmen gewonnen...
... hatte Hadi rasche Reformen versprochen. Vorgesehen ist auch, dass die zahlreichen Verwandten von Langzeitherrscher Salih Armee, Geheimdienst und Polizei verlassen müssen. Die Wahl am Dienstag war von Gewalt im Süden und in einigen Bezirken im Nordwesten überschattet gewesen.Salih hatte im November offiziell seinen Rückzug aus der Politik angekündigt. Im Gegenzug wurden ihm Immunität und Straffreiheit garantiert. Gegen diese Regelung laufen einige Gruppierungen im Jemen seit Monaten...
(dpa) - Nach dem Abgang von Langzeitherrscher Ali Abdullah Salih hat am Dienstag im Jemen die Wahl eines Übergangspräsidenten begonnen. Die Abstimmung ist faktisch ein Referendum, denn Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi ist der einzige Kandidat. Er soll nur zwei Jahre im Amt bleiben. Danach wird erneut gewählt. So sieht es eine Vereinbarung vor, die alle großen politischen Parteien des Landes unterzeichnet haben. Die Wahllokale sind von 6.00 bis 16.00 Uhr (MEZ) geöffnet.Mit der...
(dpa) - Nach dem Abgang von Langzeitherrscher Ali Abdullah Salih wählen die Jemeniten heute einen neuen Präsidenten. Die Wahl ist faktisch ein Referendum, denn Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi ist der einzige Kandidat. Er soll nur zwei Jahre im Amt bleiben. Danach wird erneut gewählt. Salih war nach monatelangen Protesten und bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen im Januar in die USA ausgereist. Spannend ist die Frage, wie viele Bürger überhaupt wählen gehen. Einige...
... Nachmittag hatten zuvor Tausende Hauptstadtbewohner den zwölf Monate zurückliegenden Sturz von Langzeitherrscher Zine el Abidine Ben Ali friedlich gefeiert. In der Prachtstraße Habib Bourguiba schwenkten Menschen Flaggen und machten Siegeszeichen. In vielen Orten des Landes wurde zudem der Opfer des Aufstands gedacht. Mehr als 200 Menschen waren bei blutigen Ausschreitungen im vergangenen Winter ums Leben gekommen, Tausende Tunesier wurden verletzt.Am Rande der Feiern kam es allerdings...
... (dpa) - Tausende Menschen haben in Tunesiens Hauptstadt Tunis den ersten Jahrestag des Sturzes von Langzeitherrscher Zine el Abidine Ben Ali gefeiert. Es wurden Flaggen geschwenkt und Siegeszeichen gemacht. Am Rande kam es aber auch zu Protesten gegen die neue Regierung. Viele Tunesier kritisieren, dass sich die wirtschaftliche und soziale Situation seit der Revolution nicht verbessert habe. Im vergangenen Jahr hatten die Tunesier als erstes Volk in der Region erfolgreich gegen die autoritäre...
... Der heute 78-Jährige war von 1996 bis 1999 Ministerpräsident unter dem im Februar gestürzten Langzeitherrscher Husni Mubarak.Am Rande der Sitzblockade kam es erneut zu Ausschreitungen. Ein Aktivist wurde getötet. Nach Angaben von Augenzeugen eskalierte die Situation, als Teilnehmer einer Kundgebung Steine auf Fahrzeuge der Sicherheitskräfte warfen. Ein Demonstrant wurde demnach von einem wegfahrenden Wagen überrollt.Al-Gansuri beklagte sich in einem Interview mit der arabischen...
... mehrere Vertreter der Opposition haben es unterschrieben. Damit hat sich ein weiterer arabischer Langzeitherrscher dem Druck der Straße beugen müssen. Seit Anfang Februar fordern Demonstranten im Jemen den Sturz des...
... als moderne Partei nach dem Vorbild der türkischen AKP - unter dem im Januar gestürzten Langzeitherrscher Zine el Abidine Ben Ali galt sie als extremistisch und war verboten. Die für die arabische Welt äußert ausgeprägten Frauenrechte sollen nicht angetastet werden, hatte die Ennahdha versprochen.Überschattet wurde die Bekanntgabe des Wahlergebnisses in der Nacht zu Freitag von gewalttätigen Ausschreitungen in der früheren Revolutionshochburg Sidi Bouzid. Hunderte Menschen...
... 90 von 217 Sitzen in der verfassungsgebenden Versammlung.Unter dem im Januar gestürzten Langzeitherrscher Zine el Abidine Ben Ali galt die Ennahdha (Wiedergeburt) noch als extremistisch und war verboten.Zweitstärkste Partei wurde die Mitte-Links-Partei «Kongress für die Republik» (CPR) unter Führung des Medizinprofessors Moncef Marzouki mit 30 Sitzen, teilte die Wahlkommission am Donnerstagabend in Tunis mit. Auf Platz drei landete die sozialdemokratische Partei Ettakatol. Sie...
... 90 von 217 Sitzen in der verfassungsgebenden Versammlung. Unter dem im Januar gestürzten Langzeitherrscher Zine el Abidine Ben Ali galt die Ennahdha (Wiedergeburt) noch als extremistisch und war verboten. Zweitstärkste Kraft wurde die Partei «Kongress für die Republik» unter Führung des Medizinprofessors Moncef Marzouki mit 30 Sitzen, teilte die Wahlkommission in Tunis mit. Auf Platz drei landete die sozialdemokratische Partei Ettakatol. Sie holte 21 Sitze. Sie führt nach...
... Bewegung bekommt nach dem vorläufigen Endergebnis 90 von 217 Sitzen. Unter dem gestürzten Langzeitherrscher Ben Ali galt die Ennahdha noch als extremistisch und war verboten. Die Partei betonte immer wieder, sie werde Kontakt zu allen anderen politischen Parteien...