... im Sinn. Aber nachdem Kavka eine Musikshow bei «MySpace.com» begonnen hatte, wollte er keinen Kulturpessimismus verbreiten. Oder, wie es vielleicht die Kritiker erwartet hätten, erzählen, dass früher alles besser war und heute nur noch Klingeltonwerbung und Ami-Shows nerven. «Da hatte ich keinen Bock mehr, ein Buch drüber zu schreiben. Das Thema war für mich erledigt», sagt der Moderator. So entschied er sich für eine fiktive Geschichte, die in der Provinz spielt.Für Kavka wird...
... Umgang mit dem Internet.«Das erinnert an den Siegeszug des Fernsehens, der ja auch mit viel Kulturpessimismus begleitet wurde», sagte die Direktorin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK). Statt das Internet grundsätzlich zu verdammen, müsse nach pragmatischen Lösungen gesucht werden, um die negativen Begleiterscheinungen des weltweiten Netzes in den Griff zu bekommen. Von Freitag (11. Februar) bis Sonntag wird bei den Karlsruher Gesprächen des ZAK debattiert - unter...
... dem NS-Kronjuristen Carl Schmitt. Statt Kommunarden-Idyll droht Faustrecht Richtig daran ist: Kulturpessimismus, Dekadenztheorien, Partisanenromantik, Freund-Feind-Rhetorik und Demokratiefeindlichkeit gibt es auch auf der Rechten. Aber nicht nur dort. Im Kern handelt es sich bei Der kommende Aufstand eben doch um eine links-anarchistische Utopie vom Kampf gegen die Obrigkeit und einem guten Leben. Um das zu erreichen, sollen sich die Aufständischen in kleinen Kommunen organisieren und...
... wie dreckig das hier doch sei im Internet. Im Reinraum der digitalen Experten kommt solch ein Kulturpessimismus nicht gut an, in den Redaktionen großer Tageszeitungen hingegen schon. Und so hat der umtriebige Lanier zuletzt im Januar bei der Vorstellung seines Manifests hierzulande die vom Internet bedrohten Printjournalisten zu seinen Gefährten gemacht, um seine nur wenig lösungsorientierten Gedanken zu transportieren. Er nutzt das Unwissen und die Ängste geschickt für seine Zwecke,...
... die Demokratie. Für einen kurzen Moment verpufft bei Maybrit Illner dann der ganze Kulturpessimismus. Denn da gibt es schließlich noch die guten Seiten des digitalen Zeitalters: Iranische Oppositionelle, die via Twitter ihre Freiheitsbotschaften in die ganze Welt schicken. Anonyme Hinweisgeber, die über die Plattform WikiLeaks Skandale öffentlich machen - zuletzt ein US-Militärvideo, das die Tötung von Zivilisten im Irak zeigt. Oder - das zeigt ein Einspielfilm - die...
... darauf weiß auch der FAZ-Journalist keine Antwort. Nach einer zweistündigen Lektion in Sachen Kulturpessimismus entlässt Nonnenmacher, der den Herbst seiner Karriere inzwischen erreicht hat, die Leipziger Nachwuchsjournalisten mit vielen offenen Fragen. Der Vortrag von Günther Nonnenmacher war der Auftakt zu einer Ringvorlesung der Leipziger Universität. Es folgen Termine mit Rüdiger Ditz, Chefredakteur bei Spiegel Online (25.11.), Peter Matthias Gaede, Chefredakteur von...
... zeigten die Zahlen, dass immer weniger gelesen würde, dennoch aber mag sich Meier dem allgemeinen Kulturpessimismus nicht anschließen. «Das, was ich hier sehe, freut mich. Und vor allem fallen mir die außergewöhnlich vielen Jugendlichen auf. Da hoffe ich, dass die ein echteres Interesse...
... besser: Ein Buch lesen oder elektronische Medien nutzen zu können? Schäfer: Wir wollen keinen Kulturpessimismus verbreiten. Aber obwohl die elektronischen Medien gut und wichtig sind, besonders beim Erlernen einer Fremdsprache, dürfen wir die Basis, das Lesen gedruckter Texte, nicht vergessen. Es gibt den schönen Spruch Erst laufen, dann Rad fahren lernen. Für den Streit zwischen Buch und elektronischen Medien bedeutet das, nur kompetente Leser sind auch kompetente Nutzer von Internet,...
Kulturpessimismus bezeichnet allgemein einen Pessimismus gegenüber gegenwärtigen Tendenzen und zukünftigen Entwicklungen in der Kultur. Die Erscheinung ist seit der Antike bekannt, doch etablierte sich der Begriff als Gegenpol zum Fortschrittsglauben und Kulturoptimismus erst im Europa des späten 19. Jahrhunderts. Seitdem wird der Begriff Kulturpessimismus auch im Zusammenhang mit ideologischen Positionen kritisch verwendet, die mit pessimistischen Vorstellungen von politischen Kulturen verbunden sind.