... Jahren erstrebenswert.Männer hätten in jedem Alter ein deutlich höheres Risiko, dass bei einer Koloskopie Darmkrebs oder eine Vorstufe dazu gefunden werde, erklärte Prof. Frank Kolligs, Leitender Oberarzt am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München, die Empfehlung. Jedes Jahr erkranken nach Auskunft der LMU fast 70 000 Menschen in Deutschland an Dickdarmkrebs. Die Krankheit zähle damit zu den häufigsten Krebsarten und sei immer noch mit einer hohen Sterblichkeit...
... Blut im Stuhl an. Vom 55. Lebensjahr an können die Versicherten kostenlos an einer Früherkennungskoloskopie teilnehmen und, sofern die Erstuntersuchung vor dem 65. Lebensjahr stattgefunden hat, nach zehn Jahren ein weiteres Mal. Seit Oktober 2002 ist solch eine Darmspiegelung schon Bestandteil des deutschen gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zogen nun Zwischenbilanz: Bundesweit wurden in den Jahren 2003 bis 2010 fast...
... erst etwa 2 Millionen von 22 Millionen Menschen erreicht, die einen Anspruch auf eine Vorsorgekoloskopie, also eine Spiegelung des Dickdarms, haben. Gemeint sind alle, die über 55 Jahre sind. Bei ihnen besteht erfahrungsgemäß ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Wir würden uns freuen, wenn auch die restlichen 20 Millionen daran teilnähmen. Denn Früherkennung bedeutet Schutz vor Darmkrebs. Woran liegt es, dass die Deutschen solche Vorsorgemuffel sind? Schmiegel: Die...
... den wir im Jahr 2002 initiiert haben, als es noch keine Darmkrebsvorsorge beziehungsweise Koloskopie gab. Lediglich ein Stuhltest wurde seit den 1970er Jahren angeboten, aber so gut wie nicht in Anspruch genommen, weil die meisten Menschen nichts davon wussten. Es war eine unhaltbare Situation. Sie selbst haben am eigenen Leib erfahren müssen, wie unhaltbar die Situation war. Ihr Sohn Felix erkrankte an Darmkrebs. Maar: Ja, und als er dies erfuhr, war es schon zu spät. Sein...
... Dermatologen und Hausarzt, begleitet ihre 25 Jahre alte Tochter demnächst zu deren ersten Koloskopie. «Mit all den Untersuchungen habe ich eine ziemlich große Sicherheit, dass ein erneut ausbrechender Krebs schnell erkannt wird», sagt sie. Einmal in der Woche arbeitet die 56-Jährige in ihrem alten Job als Bankangestellte. Mehr will sie sich nicht mehr zumuten. Außerdem verschafft ihr das Freiraum für ihr ehrenamtliches Engagement: Heidi Lutter hat die Familienhilfe...
... von Darmkrebs. Die in der Studie befragten 3300 Saarländer hatten an einer Darmspiegelung (Koloskopie) im Zuge des gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung teilgenommen. Sie wurden gefragt, ob sie sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre vor der Screening-Koloskopie bereits einer Darmspiegelung unterzogen hatten. Demnach hatten von den knapp 600 Menschen, die bereits eine Koloskopie hinter sich hatten, nur 36 fortgeschrittene Krebsvorstufen im Darm. Das entspricht 6,1 Prozent....
... Heilung zu spät sein. Dem Engagement von Christa Maar ist es auch zu verdanken, dass die Vorsorgekoloskopie von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Seit 2003 können gesetzlich Versicherte ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre ihren Darm spiegeln lassen. Wenn ein familiäres Risiko bekannt ist, übernehmen die Kassen auch die Kosten einer Darmspiegelung im jüngeren Alter. Nach Berechungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hatten zwischen 2003 und 2007 16,8...
... sowie Strahlen- oder Chemotherapie gering. «Diagnostischer Goldstandard ist und bleibt die Koloskopie, die Darmspiegelung», sagt von Eggeling. Sie ermöglicht dem Arzt, die Darmwände per Kamera zu kontrollieren, Gewebeproben zu entnehmen oder Polypen während des Eingriffs zu entfernen. Die Medizin empfiehlt, diese Untersuchung ab dem 56. Lebensjahr alle zehn Jahre durchzuführen. Allerdings scheuen sich viele vor der Koloskopie und der damit verbundenen Darmvorreinigung. Die zweite...
... und Tumore sondern oft Blut ab, das mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist für Frauen und Männer ab 55 (als Alternative zum Stuhltest) zwei Mal im Abstand von zehn Jahren kostenlos. Dazu sollte ein Magen-Darm-Spezialist (Gastroenterologe) aufgesucht werden, der ein schlauchartiges Gerät (ein biegsames Endoskop) durch den After in den Darm einführt und den kompletten Dick- und Mastdarm spiegelt, das heißt, auf Schleimhautveränderungen...
Eine Koloskopie (umgangssprachlich Darmspiegelung) dient der Untersuchung des Dickdarmes und meistens auch der letzten Zentimeter des Dünndarmes.