... Stephen Harper diesen Schritt plane. Allerdings war ein späterer Zeitpunkt vermutet worden. Beim Klimagipfel in Durban hatten sich die Teilnehmer am Wochenende auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls - die Vereinbarung über die Reduktion von Treibhausgasen - und ein anschließendes Nachfolge-Abkommen geeinigt. Was die Ergebnisse bedeuten, lesen Sie hier. Ausstieg hat offenbar auch finanzielle Gründe Kanada, Russland und Japan hatten jedoch schon im vergangenen Jahr signalisiert, dass...
... Kent hatte zuletzt mehrfach erklärt, das Protokoll sei «ein Ding der Vergangenheit». Beim Klimagipfel in Durban hatten sich die Teilnehmer am Wochenende auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls und ein Nachfolge-Abkommen...
Es war der längste Klimagipfel aller Zeiten. Nach zähem Ringen wurde ein Kompromiss geschlossen. Bis 2015 soll ein neuer Weltklimavertrag erarbeitet werden. Experte Marotzke verrät, was daran gut ist und warum Deutschland eine Vorbildfunktion hat.
Delhi (dpa) - Indien hat sich zufrieden mit den Ergebnissen des Klimagipfels von Durban gezeigt. Das von Indien geforderte «Prinzip der Gleichbehandlung» aller Staaten sei im Abschlussdokument enthalten, sagte Umweltministerin Jayanthi Natarajan laut Nachrichtenagentur IANS. Die indische Regierung vertritt seit Jahren den Standpunkt, dass bei internationalen Klimaschutzvorgaben der Pro-Kopf-Ausstoß von Treibhausgasen zu Grunde gelegt werden muss. Die internationale Staatengemeinschaft...
Der bayerische Ministerpräsident Seehofer geht davon aus, dass der SPD-Vorsitzende Gabriel als Kanzlerkandidat 2013 ins Rennen gehen wird. Beim Besuch von Bundespräsident Wulff in Katar ist ein Fahrzeug der Delegation in einen Unfall verwickelt worden. Der Sonntagmorgen im Nachrichtenüberblick.
Der Klimagipfel drohte bereits zu scheitern. Doch in der Verlängerung gelang der Durchbruch. Bis 2015 wird nun ein Vertrag für alle Staaten erarbeitet, der 2020 das Kyoto-Abkommen ablösen soll. Alle Forderungen konnte die EU aber nicht durchsetzen.
(dpa) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace ist enttäuscht über das Ergebnis des Klimagipfels in Durban. Der unter Druck von Indien und den USA abgeschwächte Kompromiss werde nicht zu einem international verbindlichen Klimaschutzvertrag führen, sondern zu einem nur lose bindenden Abkommen, sagte Greenpeace-Klimaexperte Martin Kaiser in Durban. Die internationale Staatengemeinschaft will bis zum Jahr 2015 einen rechtlich verbindlichen Klimavertrag erarbeiten, um so die...
... sich durch das Ergebnis der UN-Klimakonferenz von Durban in der europäischen Strategie auf dem Klimagipfel bestätigt. Die EU habe richtig verhandelt, sagte Röttgen nach der Konferenz. Es sei richtig gewesen, dass die Europäer hart geblieben seien. Die internationale Staatengemeinschaft will bis 2015 einen rechtlich verbindlichen Vertrag erarbeiten, um so die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Auch große Verursacher von Treibhausgasen wie die USA, China und Indien sollen...
(dpa) - Das Abschlussplenum des Klimagipfels hat beschlossen, das Kyoto-Protokoll erst bei der nächsten Klimakonferenz 2012 zu verlängern. Es ist im Paket mit Verhandlungen für ein umfassendes Klimaabkommen bis 2015 gültig, das ebenfalls bereits angenommen wurde. Beschlossen wurde außerdem die Einrichtung eine Grünen...
(dpa) - Fortschritt beim Klimagipfel in Durban: Durch einen Kompromissvorschlag Südafrikas ist der Konflikt zwischen der EU und Indien ausgeräumt worden. Es ging darum, wie verbindlich ein Weltklimavertrag sein soll. Am Ende stimmten beide Seiten zu, dass ein solches bis 2015 geplantes Abkommen durch ein «Verfahren mit Rechtskraft» umgesetzt werden kann. EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard sprach von einem guten und starken Ergebnis. Damit konnte ein zentraler Konflikt auf dem Weg...
(dpa) - Fortschritt beim Klimagipfel in Durban: Durch einen Kompromissvorschlag Südafrikas ist der Konflikt zwischen der EU und Indien ausgeräumt worden. Es ging darum, wie verbindlich ein Weltklimavertrag sein soll. Am Ende stimmten beide Seiten zu, dass ein solches bis 2015 geplantes Abkommen durch ein «Verfahren mit Rechtskraft» umgesetzt werden kann. EU-Klimakommissarin sprach von einem guten und starken Ergebnis. Damit konnte ein zentraler Konflikt auf dem Weg zu einer...
(dpa) - Beim Klimagipfel in Durban steht eine Einigung weiter auf der Kippe. Gastgeber Südafrika appellierte an die Teilnehmer, die Konferenz nicht scheitern zu lassen. Im Abschlussplenum kam es zu einem Showdown zwischen EU und Indien bei dem Ringen um einen ambitionierten Weltklimavertrag ab 2015. Es geht dabei um Feinheiten, etwa ob man sich auf ein «rechtliches Ergebnis» oder «rechtliches Instrument» einigt - das zweite wird von der EU gefordert und wäre weitaus...
(dpa) - Der längste Klimagipfel alle Zeiten hat bis zuletzt um einen Fahrplan für einen Weltklimavertrag gerungen. Nach 13 Tagen gab es zum Abschluss einen Entwurf, der zum Durchbruch führen könnte. Der Kompromissentwurf sieht vor, dass es bis 2015 ein verbindliches Klimaabkommen geben soll, das ab 2020 in Kraft treten könnte. Streit gab es bis zuletzt, wie verbindlich es sein soll. Und ob es nicht früher in Kraft treten müsste, um die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Die...
... (dpa) - Bundesumweltminister Norbert Röttgen hofft weiter auf ein Ergebnis des verlängerten Klimagipfels in Durban. Es werde immer noch gerungen um durchaus Grundsätzliches und um Wörter, und darum könne man immer noch nicht sagen, wie es ausgeht, sagte Röttgen. Verbindliche Vereinbarungen über eine Erderwärmung von maximal zwei Grad scheitern noch an der Blockade der USA, Indiens und Chinas. Trotzdem twitterte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard: «Wir sind jetzt bei den...
(dpa) - Chaotische Zustände beim UN-Klimagipfel in Durban und der Widerstand der USA, Indiens und Chinas haben die Chancen auf eine Einigung in Südafrika sinken lassen. Umweltminister Norbert Röttgen sagte, eine Lösung sei noch möglich, doch die Bedingungen würden immer schwieriger. Die EU dringt massiv auf einen Fahrplan für ein rechtlich verbindliches Klimaabkommen bis 2015. Besonders die USA, China und Indien wollen das nicht mittragen. Sie setzen bisher auf freiwillige Ziele...