... aus Beziehungen, Sehnsüchten und Schuldgefühlen erwachsen kann. Der Leser weiß schon aus dem Klappentext, dass Guterson hier eine Neuinterpretation des Ödipus-Mythos geschrieben hat, doch das nimmt Ed King nichts von seiner Spannung. Wie Walter seinen Fehltritt scheinbar ignoriert, wie Diane versucht, die Lücke in ihrem Leben mit Oberflächlichkeiten zu füllen, und wie Ed sein Leben in die Hand nimmt, ohne etwas von seiner Herkunft zu ahnen, das ist fein konstruiert. Keine Poesie -...
... Angebetete zappelt angesichts zu vieler Rosen, Ringe und schlechter Küsse bereits in Phase 4. Der Klappentext über den «Liebes-Psycho-Roman» verrät es: So leicht lässt sich Hannes nicht abschieben. Nicht umsonst lautet der Titel «Ewig Dein», wie in Beethovens berühmten Brief an die «unsterbliche Geliebte»: «Ewig dein, ewig mein, ewig uns».Der Wiener Glattauer (51) promovierte in Pädagogik, arbeitete lange als Journalist und absolviert derzeit eine Ausbildung zum psychosozialen...
... den Weg zurück: Sie wurden in guter, alter Gutenbergscher Manier zu Papier gebracht. Der Klappentext seines bei den S.Fischer Verlagen erschienen Buches fasst die Twitter-Kunst so zusammen: «Der Spannungsbogen ist reduziert auf maximal drei Sätze. Der Twist explodiert im allerletzten Wort. Eine neue Form der Literatur». Kostprobe gefällig? News.de hat Ihnen 10 spannende Appetithäppchen herausgesucht. Auf die Länge kommt es an: Egal ob Thriller, Romanze, Historisches oder...
(dpa) - Wer nur den Klappentext liest, könnte einen Thriller erwarten. Tatsächlich ist der neue Roman von Marlene Streeruwitz, «Die Schmerzmacherin», in einem Milieu angesiedelt, das für einen Krimi geradezu prädestiniert zu sein scheint. Die Geschichte spielt im Schattenreich privater Sicherheitsdienste. Doch ist «Die Schmerzmacherin» alles andere als ein konventioneller Krimi. Er ist auch nicht direkt politisch, nur weil die zweifelhafte Rolle dieser Sicherheitsdienste...
... Absicht. Der Roman soll einen neuen Besitzer finden. Ein Fußgänger entdeckt das Werk, liest den Klappentext - und steckt es ein. So könnte eine typische Bookcrossing- Situation aussehen. Dabei entlassen Buchfreunde ihre Schätze «in die Wildnis» - wie es im Jargon heißt - und sammeln selbst Bücher ein, die andere irgendwo platziert haben. In einem Café, im Zoo, am Strand - oder eben auf einer Parkbank.Menschen auf der ganzen Welt lassen Bücher frei. Aussetzer und Finder können sich...
... Absicht. Der Roman soll einen neuen Besitzer finden. Ein Fußgänger entdeckt das Werk, liest den Klappentext - und steckt es ein. So könnte eine typische Bookcrossing-Situation aussehen. Dabei entlassen Buchfreunde ihre Schätze «in die Wildnis» - wie es im Jargon heißt - und sammeln selbst Bücher ein, die andere irgendwo platziert haben. In einem Café, im Zoo, am Strand - oder eben auf einer Parkbank. Menschen auf der ganzen Welt lassen Bücher frei. Aussetzer und Finder...
... schreibt der Träger des Deutschen Krimi Preises und des Heimito-von-Doderer-Literaturpreises im Klappentext. Und: «Nie erschien mir die Form des Kriminalromans passender, zwingender, befreiender.»Auf keinen Fall will er es aber ins Regal mit zig Regionalkrimis stellen, die es inzwischen zu dem Thema gibt. «Schlossgartensterben» etwa: Stefanie Wider-Groths Kommissar Emmerich ermittelt in seinem dritten Fall in der buntscheckigen Szene der Projektgegner. Auch der schwäbische...
... ein faszinierendes psychologisches Kammerspiel gelungen, nicht aber ein Psychothriller, wie es der Klappentext vermuten lässt.Graham SwiftIm Labyrinth der NachtDeutscher Taschenbuch Verlag, München320 Seiten, 14,90 EuroISBN...
... auch als Nachfolger des großartigen Isaac Bashevis Singer gehandelt. Wer sich allerdings vom Klappentext verführen ließ und viel Klamauk in der Jetztzeit erwartet, der wird ganz sicher enttäuscht. Denn die Erzählfreude Sterns über jüdische Vergangenheit drängt die skurrile eigentliche Story in den Hintergrund. Dem Autor geht schlicht das Erzähltemperament durch: Der vielversprechende irrwitzige Romananfang erstarrt in einem allzu konstruierten Ende. Wer sich für...
... rund um die Pflege dieses Opas. Ein sicheres Terrain für die Autorin, denn wie wir bereits dem Klappentext entnehmen, wurde die Mutter der Krimi-Schreiberin 106 Jahre alt, ohne je ein Altenheim betreten zu haben. Kein Wunder also, dass uns Noll souverän durch die Welt der Inkontinenz-Slips, verstellbaren Lattenroste, Toilettenstühle und ambulanten Pflegedienste führt. Vor allem aber ermöglicht diese Nähe ihr die respektfreie Schonungslosigkeit, mit der sie das unbeliebte Thema...
... Vor der Veröffentlichung gab es keine Interviews, es gibt keine Lesereise und auf dem Foto im Klappentext schaut die Potente eher wie eine schüchterne Studentin als ein Filmstar. Zum anderen kann sie tatsächlich schreiben – und wählt ein Sujet, dass weiter nicht entfernt sein könnte von Hollywood. Sie schreibt über Japan. Und so wird Zehn tatsächlich interessant. Ein ewiger Widerstreit zwischen Etikette und Emotion Potente entdeckte Japan erstmals vor fünf Jahren bei...
... mit den sieben Todsünden decken. Dann habe ich für jedes Mordmerkmal einen Fall gesucht. Im Klappentext Ihres Buches werden die Morde an Sedlmayr und Moshammer erwähnt, die Sie aufgeklärt haben. Sie selbst beschreiben aber ganz andere Fälle im Buch. Wilfling: Ganz bewusst habe ich die Promimorde nicht aufgenommen. Erstens ist der Sedlmayr 20 Jahre zurück und schon verfilmt worden. Zweitens ist der für so eine kurze Geschichte nicht geeignet, das wäre ein Buch für sich. Was den...
... er im news.de-Interview sagt. 42 Jahre war der «Star-Ermittler» - so wird Wilfling im Klappentext genannt - bei der Polizei. Davon verbrachte der «Vernehmungsspezialist» 22 bei der Münchner Mordkommission. Und als solcher kennt er sich mit Sünden aller Coleur aus. Sein Buch baut er deshalb nach den sieben laut des Katechismus schwersten auf. Grausamkeit, Heimtücke, Mordlust, Perversitäten, Wollust, Habgier heißen die Kapitel. Denn einige der Todsünden sind nach...
... einmal knapp 150 Seiten lassen nicht darauf hoffen, dass noch allzu viel geschehen wird. Der Klappentext verspricht ebenfalls nicht gerade ein Übermaß an Irrungen, Kniffen oder fintenreichen Wendungen. Eine Frau bekommt einen Anruf, dass ihr Vater im Sterben liegt. Sie macht sich mit dem Zug auf nach Italien, lernt dabei einen Mann kennen und kommt zu spät zur Beerdigung. Das war's. Stünde man im Buchladen und hielte das Büchlein in der Hand, man würde es wahrscheinlich wieder...
... muss man sich halt. Macht ja nichts, dafür ist unser Körper ja auch gebaut. Auch der Slogan im Klappentext macht Mut. «Die Diät, die keine ist, und deshalb funktioniert.» Und was ergibt das flinke Durchblättern? Überall dünne Menschen, die laufen und dabei lachen. Und leckere Gerichte. Okay, so soll es werden. Dann mal rein ins Buch. Die Autoren Herbert Steffny, Marathon-Olympiateilnehmer, und Wolfgang Feil, Biologe und Sportwissenschaftler, machen alles richtig:...