... erschließt sich erst auf den zweiten Blick: Es gibt keinen Kurfürstendamm, keine Kö, eine Kaufhalle sucht man vergebens, ein Krankenhaus auch, Kafka war hier nie und die Kanzlerin ließ sich bis jetzt noch nicht blicken. Kino? Nein. Konzerte? Welche? Dafür gibt es in Dörna zwei Kneipen, eine kleine Kirche, auf deren Orgel schon Bach gespielt hat, und eine Kirmes. Das Kirchweihfest krönt gleich zum Anfang des Kaisermonats Oktober das Dorfjahr. Auf Tradition wird hier großer Wert...
... bekannten Geschirrspülmarke und trinke ihren Kaffee nach wie vor türkisch. Auch der Begriff Kaufhalle habe noch sehr lange zu ihrem aktiven Wortschatz gehört. «So etwa seit dem 15. oder 16. Jahr der Deutschen Einheit kommt mir das Wort Supermarkt lockerer über die Lippen», bemerkte...
... «Ich werde weiterhin mit meiner Bommelmütze und meinem Jogger gegenüber in die Kaufhalle gehen. Alles andere bin nicht ich», sagte Thomalla der Neuen Osnabrücker Zeitung. Zu Beginn ihrer Beziehung mit Handballspieler Silvio Heinevetter (25) sei sie drei Tage lang von morgens bis abends verfolgt worden, ohne dass sie etwas davon bemerkt hätten. «Das hatte etwas von Stalking», klagte Thomalla. «Da hört's dann auf bei mir, ich bin schließlich kein...
... Schneiderei fiel erst zum Ende des Abiturs. «Ich wusste, ich bin nicht der Typ, der in der Kaufhalle arbeiten kann, um Geld zu verdienen. Deshalb musste ich gleich herausfinden, was ich will», blickt der Student zurück. So machte er die ersten, unprofessionellen Schritte mit Nadel und Faden. Entschieden habe er sich dafür, weil Kunst eine sensible Angelegenheit sei und er befürchtete, dass ihm im Studium die Kreativität abhanden kommen könnte. Also begann er damit, seine...
... hat das so gewollt. Kaum einer wollte gerne Vietnamesen oder Mosambiker in der Schlange in der Kaufhalle treffen. Es gab also ein offizielles Kontakt-Verbot? Poutrus: Kontakte zwischen Ausländern und DDR-Bürgern wurden jedenfalls mit doppeltem Misstrauen beäugt. Zum einen machte man sich bei der Staatsseite verdächtig, denn die Kontaktaufnahme konnte als Fluchtwunsch interpretiert werden. Zum zweiten waren Kontakte zu Ausländern bei vielen DDR-Bürgern verpönt. Aber ein echtes...
... keine Zeit, die automatischen Türen abzuschalten und die Kunden im Regen stehen zu lassen. Diese Kaufhalle hat rund um die Uhr geöffnet – soweit dies zumindest das Ladenschlussgesetz in Sachsen-Anhalt zulässt. Montagfrüh um 7 Uhr wird der Supermarkt aufgeschlossen und bleibt dann bis Samstagabend um 20 Uhr ohne Unterbrechung geöffnet. Im Raum Magdeburg ist der Supermarkt bislang der einzige, der diese Möglichkeit bietet. In Halle gibt es eine weitere Edeka-Filiale, die fast nie...
... im Dunstkreis des Sächsischen und den Supermarkt auch schon viel lieber «Kofi» (von Kaufhalle) nennt, weil das doch irgendwie originell ist, dann nimmt der Dialekt Fahrt auf. Das ist beim Sächsischen nicht anders als beim ebenfalls ganz fürchterlichen Hessisch, dem aufdringlichen Kölsch oder dem unendlich drögen Norddeutsch. Jeder Dialekt fängt mit seinen Sprechern zu leben an. Wer ihn redet, hat etwas Eigenes, das ihn mit seiner Region verknüpft und zeigt, was ihn als...
... im Dunstkreis des Sächsischen und den Supermarkt auch schon viel lieber «Kofi» (von Kaufhalle) nennt, weil das doch irgendwie originell ist, dann nimmt der Dialekt Fahrt auf. Das ist beim Sächsischen nicht anders als beim ebenfalls ganz fürchterlichen Hessisch, dem aufdringlichen Kölsch oder dem unendlich drögen Norddeutsch. Jeder Dialekt fängt mit seinen Sprechern zu leben an. Wer ihn redet, hat etwas Eigenes, das ihn mit seiner Region verknüpft und zeigt, was ihn als...
... Konsolidierungswelle Traditionsmarken wie Horten und Hertie, aber auch die Kaufhof-Billigtochter Kaufhalle vom Markt, wobei die Marke Hertie später für die ausgegliederten Karstadt-Häuser wiederbelebt wurde. Neben Hertie musste zuletzt auch Woolworth Insolvenz anmelden. Neben der Konjunkturkrise machen den Warenhäusern nach Ansicht von Konsumforschern vor allem Strukturprobleme zu schaffen: Das Konzept «Alles unter einem Dach» habe sich überholt. Zweitens bekomme der...
... er Schafe und Kühe hütete, sitzt der 56 Jahre alte Norddeutsche nun jeden Tag vor einer Berliner Kaufhalle und hofft auf Almosen. Die von Maischberger angekündigte «typische Geschichte eines Menschen, der obdachlos geworden ist», hatte Thrun nicht zu bieten, dafür aber süffisant vorgetragene Weisheiten eines modernen Diogenes aus der Tonne nebst einer Generalkritik am Fernsehen. «In die Sendung bin ich nur gekommen, weil Sie so nett sind», charmierte Thrun. Trotz...