... Ausbreitung umstrittener Selbstzahler-Angebote beim Arzt eindämmen. Immer öfter lassen sich Kassenpatienten etwa auf Ultraschall- Untersuchungen oder Augendruckmessungen in Deutschlands Praxen ein. Experten zweifeln am Nutzen. In erster Linie seien solche Leistungen eine Abzocke der Patienten, sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Mechthild...
Besonders viele Internisten, Nervenärzte, Radiologen und Chirurgen behandeln weit weniger Kassenpatienten als der Durchschnitt ihrer Fachgruppe.Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur dpa am Mittwoch in Berlin vorlag. Patientenvertretern ist seit langem ein Dorn im Auge, dass viele Kassenärzte verstärkt lukrative Privatpatienten behandeln.Der Sprecher des Kassen-Spitzenverbands, Florian Lanz, sagte: «Das ist ein...
(dpa) - Die zögerliche Behandlung von Kassenpatienten bei tausenden Kassenärzten in Deutschland sorgt für Empörung bei den gesetzlichen Krankenkassen. Besonders viele Internisten, Nervenärzte, Radiologen und Chirurgen behandeln weit weniger Kassenpatienten als der Durchschnitt ihrer Fachgruppe. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Patientenvertretern ist seit langem ein Dorn im Auge, dass viele Kassenärzte verstärkt lukrative...
... Prozent finanzieren die Arbeitnehmer und 7,3 Prozent die Arbeitgeber. Die Praxisgebühr müssen Kassenpatienten seit 2004 beim Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeuten bezahlen. Sie wird einmal im Quartal fällig und fließt an die Kassen. Im vergangenen Jahr kamen rund zwei Milliarden Euro zusammen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Kassen insgesamt über ein Finanzpolster von 19,5 Milliarden Euro verfügen. Zehn Milliarden haben die Kassen selber angespart und 9,5 Milliarden liegen...
... aufgebaut und wird laufend überwacht. Bilder dürfen nur geschulte Ärzte auswerten. Kassenpatienten kosten die Untersuchungen nichts, es fällt auch keine Praxisgebühr an. Bei Privatversicherten hängt die Kostenübernahme vom Vertrag...
... Staaten, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Aber auch dort kann es vorkommen, dass Kassenpatienten für medizinische Behandlungen zusätzlich zur Kasse gebeten werden. In solchen Fällen helfen private Zusatzpolicen: Sie kosten extra, gelten weltweit und bezahlen im Notfall auch den Rücktransport nach...
... Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) erarbeitet wurde, soll zunächst nur für die etwa 70 Millionen Kassenpatienten gelten.Nach Berechnungen von Patientenschutzorganisationen sterben pro Jahr etwa 17 000 Menschen an den Folgen ärztlicher Behandlungsfehler, etwa eine Million erleidet teilweise schweren Folgenschäden. Über ein Patienten-Rechtegesetz wird seit Jahren gestritten. Die Ärzteschaft hatte sich lange dagegen...
... Er reagierte damit auf Überlegungen in der schwarz-gelben Koalition, die Abgabe für Kassenpatienten von zehn Euro pro Quartal zu ändern. Im Gespräch ist, fünf Euro bei jedem Arztbesuch zu erheben. Die Praxisgebühr entlastet die Kassen jährlich um knapp zwei Milliarden Euro. Sie hat aber die Erwartungen nicht erfüllt, die in Deutschland überdurchschnittlich hohe Zahl von Arztbesuchen zu reduzieren.Finanzentwicklung Krankenkassen 2011Statistiken zur GKVSituation bei den...
... im kommenden Jahr etwas. Es dürfen von den Medizinern höhere Honorare verlangt werden. Kassenpatienten müssen dann beim Eigenanteil für Zahnersatz und Implantate tiefer in die Tasche greifen. Privatversicherte zahlen bei allen Eingriffen und Leistungen bis zu 20 Prozent mehr. Privatversicherte sollten aber nicht unbedingt ihrer Versicherung untreu werden und in Panik das teurer werdende Schiff verlassen. Dabei hätten sie bei einer Beitragserhöhung Sonderkündigungsrecht. Doch...
... reagierte damit auf Überlegungen in der schwarz-gelben Koalition, die Abgabe für Kassenpatienten von zehn Euro pro Quartal zu ändern. Im Gespräch ist, fünf Euro bei jedem Arztbesuch zu erheben. Die Praxisgebühr entlastet die Kassen jährlich um knapp zwei Milliarden...
... reagierte damit auf Überlegungen in der schwarz-gelben Koalition, die Abgabe für Kassenpatienten von zehn Euro pro Quartal zu ändern. Im Gespräch ist, fünf Euro bei jedem Arztbesuch zu erheben. Die Praxisgebühr entlastet die Kassen jährlich um knapp zwei Milliarden Euro. Sie hat aber die Erwartungen nicht erfüllt, die in Deutschland überdurchschnittlich hohe Zahl von Arztbesuchen zu reduzieren.Arbeitgeberchef Dieter Hundt sagte auf dpa-Nachfrage, was er von den...
... zusätzlich wieder zunichte machen. Auch der Besuch beim Zahnarzt könnte teurer werden. Kassenpatienten müssen für Kronen, Brücken und Prothesen künftig mehr ausgeben.Rechenbeispiel - Familie: Nach Berechnungen der Steuerexperten wird im kommenden Jahr eine Familie mit zwei Kindern bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 3750 Euro im Jahr gut 96 Euro mehr in der Tasche haben. Bei einem Bruttoverdienst von 1500 Euro sind es hingegen nur 27 Euro, bei einem Spitzenverdienst von...
... Ärzte in Mangel-Regionen mehr verdienen können. Es sind aber auch weitere Änderungen geplant: Kassenpatienten sollen zum Beispiel künftig erfahren können, was Ärzte für ihre Behandlung abrechnen. Außerdem soll es in ganz Deutschland eine einheitliche Notrufnummer für ärztliche Bereitschaftsdienste...
... mehr verdienen können.Mit dem Gesetz verbunden ist ein Katalog von Neuregelungen: So sollen Kassenpatienten Einsicht in Arztrechnungen erhalten und Versicherte bei Kassenpleiten von anderen Kassen nicht mehr abgewimmelt werden dürfen. Auch soll es eine bundeseinheitliche Notrufnummer für ärztliche Bereitschaftsdienste geben.Die Abgeordneten entscheiden ferner über die Fortsetzung von drei Auslandseinsätzen der Bundeswehr - im Mittelmeer, am Horn von Afrika und in Bosnien. Für den...