... anderer hätte es auch lieber gehabt, wenn sein Gehalt nicht öffentlich bekannt geworden wäre. Karl-Gerhard Eick, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des insolventen Arcandor-Konzerns, bekommt ganze 15 Millionen Euro für ein halbes Jahr Arbeit. Das ist als eine Art Abfindung gedacht. Eine Abfindung, weil er fünf Jahre für den Konzern arbeiten wollte. Nun hat er Ende August seinen Rücktritt angekündigt. Seinen Lohn für die verbliebene Zeit bekommt er trotzdem. Anders als im...
Karl-Gerhard Eick tut mit seiner Abfindung auch dem deutschen Staat etwas Gutes. Auf die kolportierten 15 Millionen Euro, die Eick zustehen sollen, muss er - wie jeder andere Arbeitnehmer auch - Steuern zahlen. Allerdings ist Eicks Goldener Handschlag so üppig, dass eine steuersparende Regelung für Abfindungen gar nicht erst greift: Die Fünfjahresregel. Sie erlaubt normalerweise, die Steuerschuld für Abfindungen in fünf aufeinander folgenden Jahren zu begleichen. Damit...
... werden. Merkel kritisierte erneut das 15-Millionen-Euro-Gehalt des ausgeschiedenen Arcandor-Chefs Karl-Gerhard...
... Hans Michelbach, hat die Millionen-Abfindung für den zurückgetretenen Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick kritisiert. Das sei völlig daneben und stelle das Leistungsprinzip auf den Kopf. Er habe kein Verständnis dafür, dass jemand für sechs Monate Erfolglosigkeit ein Honorar für fünf volle Jahre erhalte. Die Abfindungssumme soll sich auf bis zu 15 Millionen Euro belaufen. Kritik kam auch von Kanzlerin Angela Merkel. Arcandor ist seit gestern offiziell in der...
- Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick verlässt nach nur einem halben Jahr das Unternehmen. Als Abfindung stehen ihm bis zu 15 Millionen Euro zu. Das hatte für große Kritik gesorgt. Einem Bericht der «Bild»-Zeitung nach will Eick jetzt einen Teil seiner Abfindung spenden. Bis zu fünf Millionen Euro wolle er für Mitarbeiter des Arcandor-Konzerns bereitstellen. Das Essener Amtsgericht hatte am Nachmittag das Insolvenzverfahren für Teile des Arcandor-Konzern eröffnet. Darunter für die...
mit Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick verlässt fast der gesamte Vorstand das Unternehmen. Aus dem sieben Köpfe zahlenden Gremium werde nur noch der Chef der Versandhandelssparte, Marc Sommer, weiterhin für das Unternehmen arbeiten, teilte Arcandor in Essen mit. Das Essener Amtsgericht hatte zuvor die Insolvenzverfahren für die wichtigsten Arcandor-Gesellschaften eröffnet und den Kölner Rechtsanwalt Klaus Hubert Görg zum Insolvenzverwalter bestellt. Eick sagte der Bild-Zeitung...
(dpa) - Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick verlässt das Unternehmen. Das teilte das Unternehmen nach der Eröffnung der Insolvenzverfahren für die wichtigsten Arcandor-Gesellschaften mit. Eick hatte als Nachfolger von Thomas Middelhoff ein halbes Jahr lang an der Arcandor-Spitze gestanden. Er ist vor allem wegen von dem Großaktionär Sal. Oppenheim garantierten Gehaltszahlungen von bis zu 15 Millionen Euro in die Kritik...
... sind. Nicht nur für sie ist es ein Treffer ins Mark, wenn der Noch-Vorstandschef von Arcandor, Karl-Gerhard Eick, eine 15-Millionen-Euro-Abfindung bekommt, wenn gleichzeitig die Angestellten des Konzerns finanzielle Einschnitte hinnehmen müssen und ein Großteil von ihnen bald ohne Job dastehen wird. Eick bekommt diese Abfindung übrigens, obwohl er nichts erreicht hat: Aufgrund der Fehler seines Vorgängers Thomas Middlehof sei es nicht mehr möglich gewesen, das Unternehmen aus seiner...
... Insolvenzeröffnung für Arcandor ist eine Debatte über die hohe Abfindung für Vorstandschef Karl-Gerhard Eick entbrannt. Bei seinem voraussichtlichen Abgang soll der Manager bis zu 15 Millionen Euro erhalten. Der Vorstandsvorsitzende des krisengeschüttelten Handels- und Tourismuskonzerns könnte das Unternehmen bereits in dieser Woche verlassen, wenn die Insolvenzverfahren für die wichtigsten Arcandor-Gesellschaften eröffnet werden. Die Millionen-Abfindung stößt bei den...
... auch Karstadt und Primondo. Heftig spekuliert wird gerade darüber, ob Arcandor-Vorstandschef Karl-Gerhard Eick das Unternehmen möglicherweise verlassen wird. Eick hatte erst vor einem halben Jahr die Nachfolge von Thomas Middelhoff angetreten. Der ehemalige Telekom-Manager Eick wäre für diesen Fall aber gut abgesichert: Sein Vertrag soll ihm 10 bis 15 Millionen Euro in jedem Fall...
... es eine viel größere Bedeutung: Unmittelbar nach der Insolvenz von Arcandor brach Konzernchef Karl-Gerhard Eick die Gespräche mit der Metro-Gruppe über den Verkauf von fünf Dutzend Karstadt-Filialen ab. Es war eine hochmütige Geste: So einfach bekommt ihr, liebe Konkurrenz, unsere Warenhäuser nicht. Nach dem Offenbarungseid vom 9. Juni hieß es, nun werde man sich erst recht Zeit bei den Verhandlungen über die Gründung einer Deutschen Warenhaus AG lassen. Man habe nichts zu...
Nachmittag will Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick wieder vor die Presse treten. Es ist still geworden um den Manager in den vergangenen Wochen. Die Zeiten, als er vor seiner Belegschaft nur im Hemd auf eine rote Leiter stieg und ihnen mit einem Megafon Mut machte - das scheint lange her zu sein. Ein bisschen hat er sich damals wohl auch selbst Mut zugesprochen. Seit Mittwoch ist klar: Das war vergebens. Arcandor wird zerschlagen. Wenn um 15 Uhr die Pressekonferenz beginnt, wird Eick zusammen...
... Arcandor rückt nach Informationen des Spiegel eine Zerschlagung näher. Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick habe Investmentbanken als «Plan B» beauftragt, Möglichkeiten für einen Teilverkauf der Warenhauskette Karstadt und des Versandhändlers Primondo auszuloten, berichtet das Magazin. Die Tourismussparte Thomas Cook ist von der Insolvenz nicht betroffen. Der am Donnerstag überraschend von seinem Amt zurückgetretene Arcandor-Generalbevollmächtigte Horst Piepenburg...
... von Sal. Oppenheim nicht erreichbar. Trotz des Rückzugs Piepenburgs will Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick im Amt bleiben. «Wegen Piepenburg werde ich nicht hinschmeißen, dafür ist die Verantwortung zu groß», habe Eick intern erklärt, wie die Rheinische Post aus Unternehmenskreisen berichtet. Er wolle sich von Piepenburg nicht das Gesetz des Handelns vorschreiben lassen. «Ich werde weiterkämpfen bis Mitte August. Dann werden wir weitersehen, was man tut»,...
... Kündigungen geben müssen», sagte er. Den von mehreren Privatpersonen an Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick gerichteten Vorwurf der Insolvenzverschleppung - die Staatsanwaltschaft Essen ermittelt gegen den Manager - hält Görg unterdessen für unbegründet. Dafür sehe er keine Anhaltspunkte. Am Abend wollte Görg zu Gesprächen mit der bayerischen Landesregierung in München zusammenkommen. Das Kabinett wollte sich in einer Sondersitzung mit der Lage bei Quelle befassen. Der...