... diese Greise einst von Gewalt berauschte Kader der Roten Khmer und haben das Blut von Millionen Kambodschanern an den Händen. Sehen so Massenmörder aus, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben? «Keine Frage», sagt Anwältin Theary Seng (39), deren Eltern während der Terrorherrschaft der Steinzeitkommunisten (1975-79) ermordet wurden. «Das Alter interessiert mich nicht. Wenn ich die Angeklagten ansehe, habe ich nur ihre Verbrechen vor Augen. Ich sehe das...
... Eine Zeit lang war die Kuppel mit ihren 45 Metern Durchmesser die sechstgrößte der Welt. Kambodschaner nennen die Markthalle «Psar Thmei», was Neuer Markt bedeutet. Aber weil das Gebäude jahrzehntelang vernachlässigt wurde, war es genau wie seine Umgebung mit der Zeit etwas heruntergekommen.Doch das ändert sich nun: Erst wurde der Markt mit großem Aufwand restauriert, dann am 25. Mai ein zweites Mal eingeweiht. Der Bau der Markthalle vor fast 75 Jahren sollte ein Startsignal...
... Angaben war bei den Kämpfen über Nacht ein thailändischer Soldat ums Leben gekommen. Die Kambodschaner hatten zuvor über eine Ausweitung der Kämpfe berichtet. So sei nicht nur an den seit Tagen umkämpften Tempelanlagen geschossen worden, sondern auch in einem nahe gelegenen Dorf und dem Grenzort O'Smach.Seit Ausbruch der jüngsten Kämpfe am vergangenen Freitag kamen damit ein Zivilist und 14 Soldaten ums Leben und 60 wurden...
... der Kämpfe am Freitag um den 900 Jahre alten Hindu-Tempel Ta Kwai verantwortlich, der von den Kambodschanern Ta Krabei genannt wird. Am Freitag und Samstag waren nach kambodschanischen Angaben sechs Kambodschaner gefallen und 13 verwundet worden. Thailand sprach von vier getöteten und 24 verwundeten eigenen Soldaten.«Kambodschanische Truppen haben am Sonntagmorgen in der Gegend von Ta Muen mobilisiert, aber unsere Soldaten haben sie zurückgeschlagen», erklärte der Sprecher des...
... machten sich gegenseitig für den Ausbruch der Kämpfe um den Tempel verantwortlich, den die Kambodschaner Ta Krabei und die Thailänder Ta Kwai nennen.Der Grenzstreit wird von dem Konflikt um den Tempel von Preah Vihear aus dem 11. Jahrhundert befeuert, der rund 100 Kilometer weiter westlich liegt. Der internationale Gerichtshof hatte ihn 1962 Kambodscha zugesprochen. Die genaue Markierung des Areals steht aber noch aus. Seit die Unesco das Gelände 2008 zum Weltkulturerbe Kambodschas...
... allein 14 Soldaten und zwei Dorfbewohner verletzt. «Thailand wird weiter schießen, solange die Kambodschaner auf uns schießen», drohte Armeesprecher Sansern Keowkhamnerd am Montag. Nach kambodschanischer Darstellung wurde eine Wand der Tempelanlage durch Artilleriebeschuss aus Thailand beschädigt.Das Gebiet um den Preah-Vihear-Tempel ist seit den 1950er Jahren ein Zankapfel zwischen beiden Staaten. Der Komplex aus dem 11. Jahrhundert wurde 1962 durch einen Beschluss des Internationalen...
... Außerdem würden die Behörden für den Rücktransport der Toten in ihre Heimatorte sorgen. Viele Kambodschaner lehnten es aus traditionellen Gründen ab, Leichen zu transportieren, sagte Khieu Kanharith. Deshalb würden Militärlaster...
... während der Feiern zum traditionellen Wasserfest in der Hauptstadt Phnom Penh aus, mit dem die Kambodschaner das Ende der Regenzeit feiern. Laut Behördenangaben erstickten die meisten Menschen oder starben an inneren Blutungen. Es gab keine ausländischen Opfer. Informationsminister Khieu Kanharith dementierte Berichte, wonach die Polizei Wasserwerfer gegen die Menge eingesetzt habe. Bislang seien 62 Frauen, die meisten in den Zwanzigern, unter den Toten identifiziert worden. Weißes...
... gab im Vorfeld einige Diskussionen darüber, dass Ihre Filmpartnerin Apinya Sakuljaroensuk keine Kambodschanerin ist, sondern Thailänderin. Haben Sie das als Widerspruch empfunden? Kross: Diese Diskussion verstehe ich nicht. Es geht nicht um Thailand oder Kambodscha, es geht darum, dass sie richtig war, dass die Chemie gestimmt hat zwischen uns. Es war am Anfang zwar ein bisschen schwierig, weil sie kein Englisch konnte und immer ein Dolmetscher dabei war und ich keine Verbindung aufbauen...
... Auf jeden Fall. Schön war vor allem, zu sehen, wie viel Bedeutung Familie dort hat. Kambodschaner sind nie alleine, in Europa braucht dagegen jedes Individuum so unendlich viel Freiraum. Deshalb gibt es auch weniger Kinder. Gab es Schwierigkeiten beim Dreh? Buck: Kambodscha ist ein perfektes Land für Plan B. Sreykeo bittet Ben ein ums andere Mal um Geld. Da kommt man nicht umhin, sich zu fragen, ob sie nicht ein bisschen viel von ihm verlangt. Buck: Erstmal muss man...
... auf den Beginn der Anhörung warteten. «Nicht nur ich will heute Gerechtigkeit. Alle Kambodschaner warten jetzt seit 30 Jahren», sagte einer der weniger als 20 Überlebenden des Lagers S-21, Vann Nath. Duch wirke inzwischen wie ein alter, sehr sanftmütiger Mann. «Vor 30 Jahren war das anders», sagte Vann Nath. Duch hat kein Geständnis abgelegt, laut Anklage aber etliche Verbrechen in S-21 «zugegeben oder eingeräumt». Der inzwischen zum...
... Damit sie für die Partei keine Gefahr darstellten, vertrieben die Roten Khmer 3,5 Millionen Kambodschaner aufs Land. Unter strengster Bewachung und unmenschlichen Bedingungen mussten sie auf Reis und Baumwollfeldern und im Straßenbau arbeiten. Viele Menschen verhungerten und verdursteten dabei oder wurden von Aufsehern erschlagen. Die Toten wurden direkt neben den Feldern auf denen sie gearbeitet hatten begraben, was den Begriff der «killing fields» prägte. Politische...