dem Amok-Alarm im schwäbischen Memmingen ist der 14-jährige Schütze in einer Jugendpsychiatrie untergebracht worden. Die Pistolen, mit denen der Achtklässler am Dienstag in einer Hauptschule und auf einem Sportplatz um sich geschossen hatte, stammen aus dem Arsenal des Vaters, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Johann Kreuzpointner mitteilte. Der Junge hatte ersten Ermittlungen zufolge einen Waffentresor im Haus der Familie geknackt. Das Motiv für die Tat ist weiter unklar, vermutlich...
... müssten Eltern immer ernst nehmen, erst recht den Versuch, so der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP). Der Jugendliche sollte umgehend psychiatrisch untersucht werden. Denn in der Regel sei er kurz darauf ungewöhnlich bereit, offen über seine Probleme zu sprechen. Es gebe ein sogenanntes kommunikatives Zeitfenster, das bereits nach einigen Stunden wieder geschlossen sein könnte.«Für jeden Psychiater gilt suizidales Verhalten als...
... Unsicherheit», erzählt Hans-Henning Flechtner von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Magdeburg. Genau da setzt das dortige Projekt «Seelentröster» an: Es richtet sich an betroffene Eltern und deren Kinder - zwei psychologische Mitarbeiter der Uniklinik setzen da an, wo Erwachsene nicht mehr weiter wissen.Nach aktuellen Angaben des Statistischen Landesamtes wurden allein im Jahr 2010 mehr als 52 600 Sachsen-Anhalter aufgrund eines Krebsleidens in einem...
... sie ihrem Kind damit antun», sagt Prof. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München.Sinnvoll ist es dagegen, gemeinsame Regeln aufzustellen und die Besuche langfristig zu planen. So zum Beispiel ein Besuch jedes zweite Wochenende bei Papa, außerdem immer die erste Ferienhälfte. «Wenn so etwas geht, ist das durchaus empfehlenswert. Es ist eine verbindliche Regelung und gibt Stabilität», sagt Prof....
... Sonst hätten wir ihn nicht entlassen», sagte der leitende Mediziner der Aschendorfer Kinder- und Jugendpsychiatrie, Filip Caby, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Wir machen uns keine Vorwürfe.» Die Therapie sei regulär beendet worden, sagte Caby. «Das Ziel war unter anderem, dass eine Selbstanzeige erfolgt.»Am 23. November zeigte sich der junge Mann tatsächlich bei der Emder Polizei selbst als Pädophiler an. Damit wollte er offenbar einen Schlusspunkt setzen, doch dies gelang ihm...
... Es sei kein Gewaltpotenzial zu erkennen gewesen, sagte der Chefarzt der Aschendorfer Kinder- und Jugendpsychiatrie, Filip Caby, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Die sexuelle Störung sei erst im Laufe der therapeutischen Behandlung bekannt geworden. Der Mediziner wies eine Mitverantwortung für den Tod Lenas zurück. Er mache sich keine Vorwürfe. Ziel der Therapie sei eine Selbstanzeige gewesen, zu der es dann auch gekommen...
... Es sei kein Gewaltpotenzial zu erkennen gewesen, sagte der Chefarzt der Aschendorfer Kinder- und Jugendpsychiatrie, Filip Caby, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Die sexuelle Störung sei erst im Laufe der therapeutischen Behandlung bekannt geworden. Der Mediziner wies eine Mitverantwortung für den Tod Lenas zurück. Er mache sich keine Vorwürfe. Ziel der Therapie sei eine Selbstanzeige gewesen, zu der es dann auch gekommen...
... Lena war im vergangenen Jahr wegen seiner pädophilen Neigungen fast zwei Monate in der Jugendpsychiatrie untergebracht. «Er wollte gegen diese Krankheit ankämpfen. Teil dieser Therapie war die Selbstanzeige», sagte Landespolizeidirektor Volker Kluwe. Der 18-Jährige hatte sich dann in Begleitung seines Psychologen bei der Polizei Emden selbst angezeigt. Neben dem Besitz von Kinderpornografie gab er zu, ein siebenjähriges Mädchen nackt fotografiert zu haben. Dabei habe ihn...
... schrillende Alarmglocken werden nicht gehört: Der junge Mann hat bereits zwei Monate Jugendpsychiatrie hinter sich, als er im vergangenen November mit einem Psychologen zur Selbstanzeige bei der Polizei erscheint. Dort räumt er ein, ein siebenjähriges Mädchen ausgezogen und fotografiert zu haben. Das alles bleibt offenbar folgenlos. «Muss denn erst ein Mord passieren, bevor die Polizei eingreift?», fragt sich eine Pädagogin aus Emden, die ihren Namen nicht nennen will. In...
... haben Angst. Ingo Spitczok von Brisinski, Vorstandsmitglied des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie (BKJPP), rät, sich aktiv mit dem Thema Angst auseinanderzusetzen, statt sie still niederzukämpfen.Der Facharzt für Kinder und Jugendpsychiatrie aus dem nordrhein-westfälischen Viersen empfiehlt, Kinder möglichst fernzuhalten von solchen Bildern. Wenn sie solche Ereignisse dennoch mitbekämen, gelte es zunächst herauszufinden, welche Gefühle das bei ihnen auslöst. «Es...
... Depression», erklärt Prof. Gerd Schulte-Körne von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin.Kinder, die gemobbt werden, sind oft ängstlicher und unsicherer in ihrem Verhalten. Wollen sie morgens nicht mehr in die Schule gehen oder klagen über Bauchschmerzen, können dies Anzeichen dafür sein, dass sie tyrannisiert werden. Haben Eltern einen Mobbing-Verdacht, sollten sie ihr Kind ansprechen und es ermutigen, über...
... depressiven Erkrankung im Pubertätsalter. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) hin. Auch tageszeitliche Schwankungen wie das Stimmungstief am Morgen könnten ein Warnsignal sein.Um normale pubertäre Stimmungsschwankungen von ernsteren psychischen Problemen zu unterscheiden, sollten Eltern in einem ruhigen Gespräch unter vier Augen ein paar Fragen klären: Fühlst du dich manchmal einsam oder unglücklich?...
... Missbrauch sein. Darauf weist Prof. Frank Häßler, Präsident der Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin hin. Haben Eltern einen Verdacht, sollten sie die Auffälligkeit im Verhalten vorsichtig ansprechen und dem Kind Gesprächsbereitschaft signalisieren.Viele Eltern messen Veränderungen im Verhalten wenig Bedeutung bei. In den wenigsten Fällen wird das Kind jedoch konkret vom Missbrauch berichten. Viele betroffene Kinder...
... nicht spricht. Darauf weist Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) hin. Weil sich die Kinder nur begrenzt in andere einfühlen können, müssen Eltern ihnen genau erklären, warum und wie die sozialen Regeln einzuhalten sind. Dabei sollten sie aber vermeiden, zu viele Themen gleichzeitig anzuschneiden.Zu den autistischen Erkrankungen bei Kindern gehört das Asperger-Syndrom. Betroffene Kinder haben kein...
... eine Computersucht sein, erläutert Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Berlin. Eine solche Abhängigkeit bringe Symptome mit sich, die mit einer Drogen- oder Alkoholsucht vergleichbar sind: Unruhe, Gereiztheit, Entzugserscheinungen und Schlafstörungen.Die Alarmglocken sollten bei Eltern ebenfalls schrillen, wenn das ständig vor dem PC hängende Kind in der Schule immer schlechter wird oder sein Interesse an...