(dpa) - Der ehemalige Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, ist tot. Hoppe starb gestern im Alter von 71 Jahren, wie die Kammer in Berlin mitteilte. Mit großer Bestürzung habe die Bundesärztekammer vom Tod Jörg-Dietrich Hoppes erfahren, sagte Kammerpräsident Frank Ulrich Montgomery. Er war erst im Juni auf dem Ärztetag in Kiel zu Hoppes Nachfolger gewählt...
... Günther Jonitz durch. Montgomery war bisher einer der Stellvertreter von Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe, der nach zwölf Jahren an der Spitze der Bundesärztekammer nicht mehr kandidierte.Montgomery wurde von 1989 bis 2007 als Chef der Ärztegewerkschaft Marburger Bund bekannt. Damals erstritt er von Ländern und Kommunen mehr Geld und bessere Bedingungen für Klinikärzte in eigenen Tarifverträgen. Gegenüber der Bundesregierung will der neue Ärztepräsident für...
... waren. Auf Jonitz entfielen im zweiten Wahlgang 94 Stimmen.Montgomery tritt die Nachfolge von Jörg-Dietrich Hoppe an, der nach zwölf Jahren als Präsident der Bundesärztekammer nicht mehr kandidierte.Montgomery kündigte an, für eine bessere Bezahlung sowie bessere Arbeitsbedingungen für Ärzte kämpfen zu wollen. Vordringliche Aufgabe sei die Reform der ärztlichen Gebührenordnung noch in dieser Legislaturperiode, hieß es in einer...
... in Kiel wählen heute einen neuen Präsidenten. Der bisherige Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, scheidet nach zwölf Jahren turnusgemäß aus. Als Favoriten gelten sein bisheriger Stellvertreter Frank Ulrich Montgomery und der Berliner Ärztekammerpräsident Günther Jonitz. Gestern hatten die Delegierten eine Änderung der Berufsordnung beschlossen, wonach Ärzte künftig auch hoffnungslos todkranken Patienten nicht zum Sterben verhelfen...
... mehrere Delegierte darauf, die etwas lockere alte Formulierung zu belassen. Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe sagte, Fälle, bei denen ein ärztlich assistierter Suizid vorkomme, würden selten bekannt. «Das ist ja ein Zweierbündnis, und der eine von beiden verstirbt.»Noch vor wenigen Monaten hatte Hoppe gesagt: «Wenn Ärzte mit sich selbst im Reinen sind, brechen wir nicht den Stab über sie.» Doch die Berufsordnung ist bindend - Verstöße können zur Aberkennung der...
... Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2009 waren 30 Prozent für so eine Regelung.Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe sagte, Fälle, bei denen ein ärztlich assistierter Suizid vorkomme, würden selten bekannt. «Das ist ja ein Zweierbündnis, und der eine von beiden verstirbt.» Noch vor wenigen Monaten hatte Hoppe gesagt: «Wenn Ärzte mit sich selbst im Reinen sind, brechen wir nicht den Stab über sie.» Doch die Berufsordnung ist bindend - Verstöße können zur Aberkennung der...
... laut einer Umfrage die Beihilfe leisten, wenn es klare Regeln dafür gäbe. Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe hatte zur Eröffnung am Dienstag gesagt: «Es muss jetzt für jeden klar sein, dass Ärzte keinen Suizid unterstützen dürfen, denn Töten gehört nicht in das Handwerkszeug von Ärzten.» In Kiel beraten rund 250 Delegierte bis zum 3. Juni über aktuelle Themen.Ärztetag in...
... aufgetreten sind, wie Forscher des Uni-Klinikums Münster herausfanden. Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe hält die Ausbreitung des Keims für beherrschbar. Die EU will wegen der Epidemie in Deutschland bald europaweit die Alarmstufe 1 ausrufen. Nach Darstellung der Wissenschaftler ist es mit diesem EHEC-Typ bislang weder in Deutschland noch weltweit zu dokumentierten Krankheitsfällen gekommen. Dieser Typ sei ein «alter Bekannter», der bislang nicht...
... sich selbst im Reinen sind, brechen wir nicht den Stab über sie», erläuterte Kammerpräsidenten Jörg-Dietrich Hoppe am Donnerstag (17. Februar) in Berlin.Die Lockerung könnte etwa bei Krebspatienten zum Tragen kommen, wenn eine Kombinations- oder Chemotherapie nach einiger Zeit der Stabilisierung plötzlich nicht mehr anschlägt. Voraussetzung für aktivere Begleitung beim Sterben müsse immer das Einverständnis dieser Patienten sein, betonte Hoppe. Auch todkranke Jugendliche mit großem...
(dpa) - Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe rechnet mit einem Richtungswechsel in der deutschen Ärzteschaft bei der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik. Er gehe davon aus, dass sich der nächste Ärztetag für die Zulassung der PID in engen Grenzen aussprechen werde, sagte der Präsident der Bundesärztekammer der «Frankfurter Rundschau. Das auf dem Ärztetag in Rostock beschlossene Verbot werde keinen Bestand haben. Bei der PID werden Embryonen außerhalb des Mutterleibs auf...
... Die Rede ist hier von der erweiterten Zustimmungsregelung. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hingegen befürwortete eine Debatte über Gesetzesänderungen. Die Widerspruchslösung könne dazu beitragen, mehr Menschenleben zu retten, erklärte er in Berlin. Die Diskussion dürfe aber nicht zu Verunsicherungen der Bevölkerung führen. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Jens Spahn (CDU), bezeichnete die Forderung seines Kollegen Rolf Koschorrek...
... für die tatsächlichen Probleme im Gesundheitswesen», lobte Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe den Liberalen. Der junge Ressortchef kennt die Sorgen und Nöte, aber auch Begehrlichkeiten seines Berufsstandes und Defizite des Gesundheitssystems bestens aus eigener Erfahrung. Seine 40-minütige freie Rede geriet denn auch zur Bestandsaufnahme nach dem ärztlichen Prinzip von Befund, Diagnose und Therapie. Eine Reform, «ein stückweit» «Bei der...
... auf Dauer flächendeckend sichergestellt werden kann. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, verwies darauf, dass die finanziellen Mittel begrenzt seien, obwohl der medizinische Fortschritt immer neue Behandlungsmethoden ermögliche. Dieser Widerspruch sei eine der großen sozialen Fragen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt des Ärzteparlaments ist das Thema Patientenrechte. Das Ärzteparlament tagt bis...
(dpa) - Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe beklagt, dass in deutschen Krankenhäusern immer häufiger unterqualifiziertes Personal eingesetzt wird. Es gebe Ärzte und Pfleger, die keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, kritisierte Hoppe in der «Frankfurter Rundschau». Das Problem bestehe außer in Universitäts- und Großkrankenhäusern in fast allen Kliniken. Die Patienten könnten sich oft dem Personal nicht richtig mitteilen. Hoppe führt die Situation auf eine...
... weitere Kriterien für die Zulassung zum Medizinstudium hinzukommen, sagte Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe der Welt. So sollten das Engagement im Gesundheitswesen als Pfleger oder Sanitäter und ein Studiengang, der mit der Medizin kompatibel sei, berücksichtigt werden. Das könne etwa Biologie sein, aber auch Philosophie, unterstrich der...