... seien, verbreite sich der hoch ansteckende Erreger verstärkt unter den jungen Erwachsenen. «Die Impflücken bei den jungen Erwachsenen sind immer noch sehr groß. Diese Altersgruppen sind aber schwer zu erreichen, weil sie ihre Gefährdung nicht kennen und nur selten zum Arzt gehen», erklärt Experte Terhardt. Deshalb appelliert er an die jungen Leute, den Besuch in der Arztpraxis zu nutzen, um auch den Impfstatus überprüfen zu lassen. Die Stiko empfiehlt die Impfung gegen Masern, Mumps...
... Masern, Mumps und Röteln (MMR).In der Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen gebe es die größten Impflücken, sagte Terhardt. Vor allem bei jungen Erwachsenen mit Kinderwunsch sollte der Impfschutz immer überprüft werden. «Wir wissen, dass eine Masern-Infektion ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten birgt. In der Schwangerschaft kann aber nicht gegen Masern geimpft werden.»Die Zahl der Masern-Erkrankungen in Deutschland kann von Jahr zu Jahr stark schwanken. 2010 gab es laut RKI...
... Impfstatus unklar ist, sie nicht oder nur mit einer Impfung in der Kindheit geimpft wurden. Die Impflücken seien bei jungen Erwachsenen sehr groß. Deshalb könne sich der Virus bei den 15- bis 40-Jährigen so leicht ausbreiten, erläutert Terhardt, der Mitglied der STIKO ist.Informationen für...
... auch Erwachsene sich jetzt gegen Masern impfen lassen sollten. Warum das? Dr. Ralph Köllges: Impflücken bei Masern bestehen hauptsächlich bei jungen Erwachsenen, wodurch sich die Erkrankung in den letzten Jahren in höhere Altersgruppen verlagert hat. Deshalb hat die STIKO die Impfempfehlung gegen Masern auf alle nach 1970 geborenen Erwachsenen ausgeweitet: Wer in der Kindheit gar nicht oder nur ein Mal geimpft wurde oder wessen Impfstatus unklar ist, sollte eine Masernimpfung erhalten...
... - Mumps, Röteln, Diphtherie und Tetanus: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat vor Impflücken in Deutschland gewarnt. Demnach werden vor allem Auffrischungen vergessen.«Viele Erwachsene vergessen schlichtweg, dass sie zum Beispiel alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung gegen Diphtherie und Tetanus benötigen», sagte KBV-Vorstand Carl-Heinz Müller am Mittwoch (18. Mai) in Berlin. Bei Kindern gebe es Lücken vor allem bei Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten und Hepatitis B....
... dieser Empfehlung sind die immer wieder auftretenden Masernausbrüche in Deutschland und Impflücken vor allem in der Gruppe der jüngeren Erwachsenen. Auch bei Jugendlichen gibt es laut RKI weiterhin deutliche Lücken im Masernschutz. Bei ihnen greife die schon seit Jahren bestehende generelle Empfehlung, alle im Kleinkindalter versäumten Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen. Ziel dieser Impfungen ist es nicht nur, einzelne Menschen vor schweren Krankheitsverläufen zu...
... es aber immer wieder Rückschläge durch regionale Masernwellen - in der Regel hervorgerufen durch Impflücken. Auch der als harmlos, aber lästig geltende Keuchhusten könne gerade bei Säuglingen tödlich verlaufen. Da in den ersten Lebensmonaten noch nicht gegen Keuchhusten geimpft werden könne, schütze nur ein geimpftes Umfeld das Baby. Der DGKJ-Präsident betonte, dass das Risiko schwerer Nebenwirkungen von Impfstoffen in keinem Verhältnis zu den Risiken und möglichen Spätfolgen...
... Masern auszurotten. Doch dazu reichen die Impfquoten noch nicht aus, sagt RKI-Präsident Hacker. Impflücken gibt es seinen Angaben zufolge vor allem bei Jugendlichen. Rund ein Viertel von ihnen hat nach RKI-Studien keinen ausreichenden Schutz gegen Masern. Bei Kindern sind die Impfquoten in den vergangenen Jahren gestiegen. Doch sie liegen mit 87 bis 95 Prozent bei beiden erforderlichen Masern-Impfungen immer noch zu niedrig. Auch im Vergleich zu anderen EU-Staaten gibt es in Deutschland zu...