Stuttgart - Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) ist gegen ein verfrühtes Nachdenken über Fußfesseln für Hooligans. Es gebe viele andere Möglichkeiten, um Exzessen in Fußball-Stadien vorzubeugen, sagte Gall dem Sender SWR2 am Mittwoch kurz vor Beginn der Innenministerkonferenz in Mecklenburg-Vorpommern.
(dpa) - Die Arbeitsgemeinschaft Fananwälte hat elektronische Fußfesseln für Fußball-Hooligans als unverhältnismäßig zurückgewiesen. Die Juristen übten scharfe Kritik an Generalbundesanwalt Harald Range, der eine solche elektronische Überwachung ins Gespräch gebracht hatte. Die Polizei habe keine Probleme damit, Platzverweise und Stadionverbote durchzusetzen. Die elektronische Fesselung eines vermeintlichen Störers würde dessen Menschenwürde erheblich verletzen, warnten...
... Staat darf vor der zunehmenden Gewalt in Fußballstadien nicht kapitulieren.» Platzverweise für Hooligans reichten nicht aus, sagte er. Die Anwendung der Fußfesseln sei möglich, allerdings müsse das Polizeigesetz dafür geändert werden.Eichelbaum sprach sich auch für mehr Videoüberwachung in Stadien und schnellere Verfahren gegen gewalttätige Fußballrowdys aus. «Jeder Hooligan muss spüren, dass es Null-Toleranz für Gewalt in Fußballstadien...
... den Fall der Fälle geübt. Massenpanik im Stadion? Ein Terroranschlag in der Warschauer U-Bahn? Hooligans, die trotz Stadionverbots zur EM reisen wollen? In Manövern wurden all diese Szenarien durchgespielt. Sogar F-16-Kampfjets stehen in dem Nato-Land bereit, um an EM-Spieltagen den gesperrten Luftraum über den Stadien zu schützen.Am 4. Juni führt Polen zudem wieder Einreisekontrollen im Schengen-Raum ein. Im Grenzgebiet zu Deutschland werden Zöllner und Polizei wieder Reisende...
Hannover - Nach den jüngsten Gewaltausbrüchen in Fußballstadien hat sich Generalbundesanwalt Harald Range für den möglichen Einsatz elektronischer Fußfesseln ausgesprochen.«Notorische Hooligans, die als Rowdys bekannt sind, könnten eine elektronische Fußfessel bekommen», sagte Range der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung».
... Harald Range für den Einsatz elektronischer Fußfesseln ausgesprochen. Notorische Hooligans müssten dann zu Hause bleiben, sagte Range der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Bislang habe die Polizei nur die Möglichkeit, Platzverweise auszusprechen. Die Kontrolle, ob diese Platzverweise von den Verdächtigen wirklich eingehalten werden, sei in der Praxis aber oft nicht gegeben, so Range weiter. Für den Einsatz elektronischer Fußfesseln sei eine Erweiterung des...
... allgegenwärtig in Polen. Eine rechtsextreme Szene, die auch Teile der gewalttätigen Hooligans einschließt, macht immer wieder auf sich aufmerksam. Hakenkreuz-Schmierereien auf jüdischen Friedhöfen gehören ebenso dazu wie die Sprechchöre «Juden ins Gas», die den Fans gegnerischer Clubs mitunter entgegenschallen - nicht nur in Lodz.Die antifaschistische Organisation Nigdy wiecej (Nie wieder), die eine Liste rechtsextremer Vorfälle in den Stadien führt, verzeichnete...
... die 2000 bayerischen Einsatzkräfte zu unterstützen. Hauptaufgabe dieser Polizeikräfte sei es, Hooligans im Auge zu behalten. Aber: «Der Großteil der Fans, der friedlich im Vorfeld des Spiels seine Mannschaft feiert, bereitet uns überhaupt keine Probleme.»Die größten Public Viewing Veranstaltungen sollten am Abend im Olympiastadion mit 65 000 Fans sowie auf der Theresienwiese steigen, wo rund 30 000 Fußballbegeisterte erwartet wurden. Die Karten für beide Veranstaltungen waren...
Hooligans griffen am Donnerstagabend mit Steinen den Bus von Panathinaikos wenige hundert Meter vor der Halle «Frieden und Freundschaft» nahe Piräus an, teilte die Polizei mit. Dabei seien zwei Spieler von Panathinaikos leicht verletzt worden, berichtete das Staatsradio (Erasport). Der Basketballverband will nun in den nächsten Tagen entscheiden, wann und wie die Best-of-Five-Serie zwischen den Erzrivalen ablaufen soll, hieß...
... gegen Polizisten - und forderte aus aktuellem Anlass die Fußball-Vereine zum Durchgreifen gegen Hooligans auf.Deutschland und Afghanistan schließen PartnerschaftsabkommenBerlin - Mit Blick auf den geplanten Abzug der Bundeswehr im übernächsten Jahr haben Deutschland und Afghanistan ihre Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage gestellt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Hamid Karsai unterzeichneten dazu am Mittwoch in Berlin ein Partnerschaftsabkommen. Merkel versprach nochmals...
... gegen Polizisten - und forderte aus aktuellem Anlass die Fußball-Vereine zum Durchgreifen gegen Hooligans...
... ihr Hausrecht in den Stadien auszuüben. Kontrollen müssten verschärft, Stadionverbote für Hooligans und Gewalttäter auch bundesweit durchgesetzt werden. Die Vereine müssten nun endlich...
Kontrollen müssten verschärft, Stadionverbote für Hooligans und Gewalttäter auch bundesweit durchgesetzt werden.Auch der Einsatz von Pyrotechnik wie Feuerwerkskörpern sei nicht akzeptabel, sagte Friedrich bei der Vorstellung der «Polizeilichen Kriminalstatistik» in Berlin. «Gewalt in den Stadien ist die größte Bedrohung für den Fußball im Land», sagte der Minister. Die Vereine müssten nun endlich reagieren, sagte Friedrich - «und wir werden es ihnen klarmachen.». «Es gibt eine...
... Ordnungshüter im Stadion machtlos - anarchische Zustände im Profifußball. Ausgelöst nicht von Hooligans oder Ultras, sondern einer unbekannten, grauen Masse auf der Suche nach Spektakel und Selbstinszenierung. Weil der sogenannte Platzsturm nicht vordergründig aggressiv motiviert war, gab es keine Verletzten oder gar Tote. Doch es braucht in solch aufgeladenen Situationen nur ein Fünkchen, das eine Massenpanik auslösen kann. Wären etwa auch Hertha-Anhänger in den Stadioninnenraum...
... ein Platzsturm solcher Dimension ein neues Fan-Phänomen dar. Nicht etwa die bekannte Klientel wie Hooligans oder gewaltbereite Ultras seien der Auslöser für die Tumulte gewesen, sondern «die graue Masse der Fans». Für Thein «ein Ausbrechen aus der normalen Fanwelt, Rebellen- und Abenteuertum, um Dampf abzulassen und sich selbst zu inszenieren». Selbst Väter mit Kindern mischten sich unter die euphorisierten Fanmassen und warfen alle Regeln über Bord. «Das wird Mode machen»,...