... mit Blick auf den Besuch von Papst Benedikt in Berlin besonders beeindruckt von einem originalen Hirtenbrief aus dem Jahr 1965, mit dem die polnischen Bischöfe die Versöhnung nach dem Krieg in die Wege leiteten. «Wir vergeben und bitten um Vergebung», hieß es darin laut Wulff «atemberaubend mutig». Eine Antwort deutscher Intellektueller von 1968 trägt auch die Unterschrift des heutigen Papstes.Die Ausstellung wird von Polen und Deutschland mit je einer Million Euro unterstützt. Sie...
... können, müssen wir viel Geld in die Hand nehmen», schrieb Woelki in einem vorab verbreiteten Hirtenbrief, der heute in allen Gottesdiensten des Bistums verlesen werden soll. Insgesamt 3,5 Millionen Euro seien für den Besuch von Papst Benedikt XVI. veranschlagt worden. «Das mag Ihnen sehr viel vorkommen und das ist auch sehr viel», schrieb er. Für einen Gottesdienst könne man aber kein Geld verlangen. Die Kosten würden nicht «zu Lasten unseres sozialen und caritativen Engagements...
... würde kein Paradies, sondern eher eine Verdammnis sein.» Der Papst hat sich seit seinem Hirtenbrief an die Gläubigen in Irland vom 20. März nicht mehr explizit zum Missbrauchsskandal geäußert. Die Vatikan-Zeitung «L'Osservatore Romano» sprach am Samstag von einer «abscheulichen Diffamierungskampagne» gegen den Papst und zitierte aus Solidaritätsadressen von Bischöfen aus aller Welt. In Großbritannien wuchs unterdessen der Widerstand gegen einen...
... Missbrauch in der katholischen Kirche geht. Seit Papst Benedikt XVI. am Wochenende in seinem Hirtenbrief an die irischen Katholiken den Missbrauch von Jungen und Mädchen «aufrichtig bedauerte», ist die Wut noch größer. Stefanie Schneider hat Missbrauch selbst erlebt, mehr als zehn Jahre lang. Ihre Peiniger waren Priester im Bistum Münster. «Ich war abhängig von ihm» Ein Bedauern des Papstes für die Taten irischer Priester in der Vergangenheit und sonst...
(dpa) - Der Hirtenbrief von Benedikt XVI. zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen hat vor allem Vertreter der Amtskirche überzeugt. Den Kritikern geht das Papier aus Rom dagegen nicht weit genug. Die Initiative «Wir sind Kirche» bemängelte, der Papst lasse strukturelle Ursachen des Problems in der katholischen Kirche unerwähnt. Auch dass er die deutschen Missbrauchsfälle in dem Hirtenbrief nicht anspricht, stößt auf Kritik. Mehrere Bischöfe sehen in dem Brief...
... Fälle in der Kirche seien aber besonders schlimm. Papst Benedikt XVI. hatte zuvor in einem Hirtenbrief den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen bedauert. Zu den Fällen in Deutschland äußerte er sich aber...
... von Minderjährigen in der katholischen Kirche bedauert. In seinem mit Spannung erwarteten Hirtenbrief an die irische Kirche wendet sich der Papst an die Opfer und ihre Familien und spricht von Schande und Reue, die alle fühlen würden. Er geht mit den Tätern und einigen Bischöfen ins Gericht, die versagt hätten. Opferverbände zeigten sich enttäuscht von dem Schreiben. Zu den Fällen in Deutschland äußerte sich der Papst...
(dpa) - Zu den Missbrauchsfällen in seiner Heimat hat sich Papst Benedikt XVI. in seinem Hirtenbrief nicht geäußert. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, versteht das Papier trotzdem als klare Weisung auch für Deutschland. Was der Papst den Katholiken in Irland sage, habe Geltung für die ganze Kirche, sagte er. Auch der Sonderbeauftragte der deutschen katholische Kirche zur Aufklärung der sexuellen Missbrauchsfälle, Bischof Stephan Ackermann, begrüßte...
(dpa) - Der Papst hat den lang erwarteten Hirtenbrief veröffentlicht. In seiner Botschaft an die irischen Katholiken bringt Benedikt XVI. unter anderem sein Mitgefühl für die Opfer sexuellen Missbrauchs zum Ausdruck. Zu den Fällen in Deutschland äußerte er sich aber nicht. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, verstand das Papier als klare Weisung auch für Deutschland. Es habe «Geltung für die ganze Kirche und ist eindeutig eine Botschaft auch an uns in...
(dpa) - Irlands Kirchenoberhäupter sehen im Hirtenbrief des Papstes zum Missbrauchsskandal einen Neuanfang. Vielen Opfern geht er aber nicht weit genug. Statt nur die Vergangenheit zu verurteilen, hätte Benedikt mehr auf Konsequenzen und die Zukunft eingehen müssen, war von irischen Opferverbänden zu hören. Eine ehemalige Lehrerin forderte laut dem Sender BBC, der Papst hätte konkreter sagen sollen, wie es nun weitergeht. Kleriker hingegen begrüßten seine Worte - auch, wenn diese...
... Kirche zur Aufklärung der sexuellen Missbrauchsfälle, Bischof Stephan Ackermann, hat den Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. begrüßt. Er sagte in Trier, er sei nicht enttäuscht darüber, dass der Brief sich nicht eigens an Deutschland wende. Es seien «genug Hinweise» auch für die deutsche katholische Kirche enthalten. Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Der Brief des Papstes war am Mittag veröffentlicht...
... dokumentiert hatten. Der Papst hatte irische Bischöfe deshalb vor kurzem nach Rom zitiert. Der Hirtenbrief könnte bereits am Sonntag in irischen Gotteshäusern verlesen...
... hat den Missbrauch von Minderjährigen «aufrichtig bedauert». In seinem in Rom veröffentlichten Hirtenbrief an die irische Kirche drückte der Papst «im Namen der Kirche offen die Schande und die Reue aus, die wir alle fühlen». Es werde manchmal schmerzhafte Hilfsmittel brauchen, um die Wunden zu heilen und die Kirche in Irland in einem langwierigen Prozess zu erneuern. Zu den Missbrauchsfällen in Deutschland äußerte sich Benedikt...
... hat den Missbrauch von Minderjährigen «aufrichtig bedauert». In seinem in Rom veröffentlichten Hirtenbrief an die irische Kirche drückte der Papst «im Namen der Kirche offen die Schande und die Reue aus, die wir alle fühlen». Es werde manchmal schmerzhafte Hilfsmittel brauchen, um die Wunden zu heilen und die Kirche in Irland in einem langwierigen Prozess zu erneuern. Zu den Missbrauchsfällen in Deutschland äußerte sich Benedikt...
... mehr Transparenz bei der Aufarbeitung sowie Vorbeugung neuer Missbrauchsfälle verlangen. Der Hirtenbrief wendet sich vor allem an die irische Kirche. Dort hatte es tausende Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen gegeben. Aber auch in Deutschland sind die Erwartungen an das Schreiben hoch. Auch hier sind viele Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche...