... sollen folgen.«Bisher war lediglich bekannt, dass sich die schädlichen Ablagerungen nicht nur in Hirnzellen, sondern auch in den Nervenzellen der Augen zeigen», erklärte Professor Boris Schmidt vom Clemens-Schöpf-Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität in der Mitteilung. «Daher wurde eine Diagnose per Retina-Scan favorisiert. Dabei sollen fluoreszierende Farbstoffe die Ablagerungen im Auge für den untersuchenden Arzt sichtbar machen.»Von Vorteil bei einer...
... Umgebungen versetzt.Je nach Lichtsystem konnten die Wissenschaftler bestimmte Aktivitätsmuster in Hirnzellen ablesen. «Wenn wir in ein anderes Lichtsystem wechseln, ist das Muster ein völlig anderes», erläuterte May-Britt Moser. Die Folgerung der Experten: Das Gehirn springt immer zwischen winzigen Päckchen von Erinnerungen hin und her.Obwohl die Beobachtungen an Tieren gemacht wurden, halten die Forscher sie für übertragbar auf Menschen. «Die Ratten sind genauso desorientiert wie...
... leben in einer Demenz-WG in Köln. Sie alle leiden unter der unheilbaren Krankheit, die ihre Hirnzellen absterben und ihr Gedächtnis erlöschen lässt. Keine von ihnen kommt noch alleine zurecht, Heim oder Unterbringung in der Familie waren für sie nicht denkbar. «Uns geht es doch gut hier», sagt Ella Küllchen, die mit ihren über 80 Jahren zu den aktivsten unter den neun Frauen gehört. Sogar eine Delegation aus Japan war schon da, um sich das Kölner Wohnmodell anzuschauen. Nicht...
... sagt Prof. Joachim Röther, Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft. Denn die Hirnzellen müssen wieder Blut versorgt werden. «Doch erschreckend viele Menschen können die Symptome wie eine halbseitige Lähmung, Gang-, Sprach-, oder Sehstörungen gar nicht zuordnen und melden sich erst spät bei Rettungsstellen oder einem Arzt.»Mit Projekten speziell für bildungsarme Schichten will die Fachgesellschaft demnächst darüber aufklären, dass «beim ersten Auftreten von...
leiden mehr als 35 Millionen Menschen an Allzheimer. Die Krankheit, die Hirnzellen absterben lässt, das Gedächtnis zerstört und das Wesen verändert, ist unheilbar. Die Zahl der Betroffenen steigt rasant. «Leider ist unsere Gesellschaft aber nicht gut gerüstet für das gewaltige Ausmaß und die wachsende Dimension des Problems», sagt Neurologe Professor Gereon Fink aus Köln anlässlich des heutigen Welt-Alzheimer-Tages. Wissenschaftler rechnen mit 115 Millionen...
... der Sauerstoffgehalt im Blut bestimmt. Dieser wird als Indikator für die Aktivität der Hirnzellen interpretiert. Die Methode ist ungefährlich und nichtinvasiv, die Babys müssen auch nicht fixiert werden. Nur bei den sieben Monate alten Babies zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen der Gehirnaktivität beim Hören menschlicher Stimmen und dem Hören anderer Geräusche. Viermonatige Kinder trafen keine Unterscheidung, woraus die Forscher schließen, dass sich die...
... es sich zunächst um eine Pilotstudie mit einer begrenzten Zahl von Patienten.» Bedrohte Hirnzellen werden geschützt In der Vergangenheit schlugen alle Bemühungen fehl, Schädelhirntraumata mit Medikamenten zu behandeln. «Lange Zeit setzte man auf Cortisone, bis sich herausstellte, dass sie sogar schädlich sind», konstatiert Raimund Firsching. Bei einem Schädelhirntrauma funktionieren teilgeschädigte Zellen zunächst noch, bis sie schließlich unvermeidlich vom...
... gesunder Tiere erklären die Mediziner damit, dass durch die Strahlung die Aktivität der Hirnzellen angeregt werde, der Blutfluss und der gesamte Energieumsatz seien höher. Die exakten Mechanismen seien aber noch unklar, geben die Forscher zu bedenken. Dass die möglichen positiven Effekte der Handystrahlung auf das Gedächtnis bislang verborgen blieben, könnte ihnen zufolge daran liegen, dass es noch keine Langzeitstudien dazu gegeben habe, heißt es in der Mitteilung der...
... Universität Princeton. Die Erlebniswelt hat natürlich einen tieferen Sinn: Die Forscher wollten Hirnzellen analysieren, die mit räumlicher Orientierung verbunden werden, sogenannte Ortsneuronen oder place cells. Doch einzelne Zellen lassen sich nur schwer untersuchen, wenn die Maus in Bewegung ist. Steht das Tier still, sind auch die Bewegungszellen nicht aktiv. Ein Beobachtungsdilemma, was durch die Videospielmethode kreativ gelöst wurde. Erstmals können die zu der Bewegung gehörenden...
der Entwicklung eines Embryos entscheidet ein einzelnes Gen darüber, wie viele Hirnzellen später zur Bildung des Gehirns zur Verfügung stehen. Wissenschaftler um William Snider von der Universität von North Carolina in Chapel Hill stellten ihre Forschungsergebnisse im Fachmagazin Nature Neuroscience vor. Die Forscher untersuchten für ihre Studie Mäuse, bei denen das GSK-3-Gen während einer bestimmten Phase der Embryonalentwicklung ausgeschaltet war. In dieser Phase haben...
... beim Erlernen eines Musikinstruments würden dadurch komplett neue Bereiche im Hirn angeregt, neue Hirnzellen aktiviert und die Verbindungen zwischen den Nervenzellen - die Synapsen - leistungsfähiger. Damit es dem Gedächtnis nützt, muss das neu Erlernte aber auch einen Zweck haben. «Eine Telefonnummer auswendig zu lernen, ist ziemlich sinnlos. Der Gewinn wäre dürftig», urteilt Jäncke. «Größer ist er, wenn ich etwas lerne, wovon ich im Leben einen...
... sagt Christo Förster. Denn durch Sport wird das Gehirn besser durchblutet, neue Gehirnzellen entstehen und das Alzheimer-Risiko sinkt. «Wenn wir uns bewegen, dann pumpt unser Herz deutlich mehr Blut durch den Körper, auch im Gehirn kommt mehr Blut an», sagt der Sportwissenschaftler, Journalist und Buchautor. Geschieht dies regelmäßig, reagiert unser Denkorgan sogar mit der Ausbildung neuer Blutgefäße. «Selbst die entferntesten Regionen des Gehirns...
Man kann bei einem Festival eine Menge verlieren: seine Unschuld, seinen guten Ruf, ein paar Tausend Hirnzellen. All das ist unwiederbringlich fort, auf ewig. Doch für alles andere gibt es Hoffnung.
... irgendwann im Laufe der menschlichen Evolution ein reduziertes Selbstzerstörungsprogramm bei den Hirnzellen als positiv erwiesen: Es starben weniger Zellen, so dass die Kapazität des Gehirns zunahm. Gleichzeitig sank jedoch auch die Fähigkeit des Körpers, unerwünschte Zellen zu beseitigen, was schließlich zu der erhöhten Krebsanfälligkeit führte. Beim Schimpansen hingegen scheint es diese Reduktion in der Selbstzerstörungseffizienz nicht gegeben zu haben - und damit auch nicht das...
... der Wissenschaftler erzeugen Blutzellen bei einer Entzündung der Leber ein Signal, das Hirnzellen dazu veranlasst, einen Botenstoff freizusetzen, der Immunzellen anlockt. Wenn die Forscher aber das Eindringen der Immunzellen in das Gehirn verhinderten, blieben die Müdigkeitssymptome der kranken Tiere aus. Entsprechende Medikamente könnten daher die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Entzündungskrankheiten verbessern, schreiben die Mediziner im Journal of...