... und andere Fähigkeiten nicht gebraucht, der Körper nahm sich von diesen nicht benötigten Hirnarealen die Energie und setzte sie an anderer Stelle ein. Aber wie gesagt: Die Mangelareale wurden wieder aufgefüllt. Überprüft haben wir auch, ob bei den Läufern bleibende Schäden wie nach einem kleinen Schlaganfall oder Hirnödeme durch die extreme Belastung auftreten. Diese Befürchtung gab es, wir konnten das aber nicht nachweisen. Vermutlich waren die Läufer einfach sehr gut...
... an.«Die Ruhigstellung der rechten Hand verändert in Kürze die sensorischen und motorischen Hirnareale», wird Studienautor Nicki Langer von der Universität Zürich in einer Mitteilung der Uni zitiert. Die graue und weiße Hirnsubstanz der Areale in der linken Hirnhälfte - die die ruhiggelegte rechte Hand kontrollieren - nehme ab. Die Hirnsubstanz der rechten motorischen Areale, die die untergeordnete linke Hand steuert, wachse.Die Neuropsychologen hatten zehn Rechtshänder mit...
... Herausforderung seien die sogenannten Musikerdystonien. Hier führen Veränderungen in bestimmten Hirnarealen zum Kontrollverlust bei Bewegungen, die Jahrzehnte geübt wurden und viel Präzision verlangen. Als prominentes Beispiel gilt der Komponist Robert Schumann (1810-1856), dem schon relativ früh sein rechter Mittelfinger nicht mehr gehorchte und der deshalb auf die ersehnte Pianistenlaufbahn verzichten musste. Jabusch zufolge sind die Ursachen solcher fokalen Dystonien noch nicht...
... im Gehirn deutlich messbar. Beim Beobachten peinlicher Situationen anderer würden die gleichen Hirnareale aktiviert wie beim Anblick körperlicher Schmerzen eines Mitmenschen, erklärten Sören Krach und Frieder Paulus von der Universität Marburg.Für ihre im Online-Wissenschaftsmagazin «PloS One» erschienenen Studie hatten sie Gehirnströme von 32 Menschen untersucht, die Zeichnungen von Menschen in peinlichen Situationen angeschaut hatten.Eine Fragebogenstudie mit 600 Probanden...
... über einen ausgedehnten Zeitraum bewirkten die Wissenschaftler eine Art Neustart der betroffenen Hirnareale. Mit dieser Methode konnten sie den Tinnitus bei den Nagern eliminieren, berichten sie im Fachblatt Nature. In naher Zukunft soll eine klinische Studie zeigen, ob sich die Methode auch für den Einsatz am Menschen eignet. «Der Schlüssel ist, dass wir im Gegensatz zu früheren Behandlungen den Tinnitus nicht maskieren, wir verstecken ihn nicht», erläutert Michael P....
... auf wie Frischverliebte. Darüber hinaus sind bei den Langzeitverliebten jedoch noch weitere Hirnareale aktiv, die für Zuneigung und Paarbindung wichtig sind. Das berichtet das Team um Bianca Acevedo und Arthur Aron von der Stony Brook University im US-Staat New York im Fachmagazin Social Cognitive and Affective Neuroscience. Um dem Geheimnis langanhaltender Liebe auf die Spur zu kommen, untersuchten die Psychologen zehn Frauen und sieben Männer. Diese gaben an, immer noch schwer in...
... erinnert den anderen an traumatische Erlebnisse.» Als sicher gilt aber, dass Musik verschiedene Hirnareale zusammenarbeiten lässt. «Es gibt etwas, das nur in der Musik stattfindet.»Musiktherapie ist Teamarbeit: Die Therapeuten arbeiten eng mit Ärzten und Heilpädagogen zusammen. In Schulen, Alten- und Pflegeheimen sowie sozialen Einrichtungen finden sie Arbeit.Der Weg in den Beruf führt zum einen über entsprechende Lehrgänge. Diese Art der Ausbildung ist nicht staatlich geregelt. Die...
... Pilotstudie wollen die Forscher herausfinden, ob durch die Injektion von Stammzellen geschädigte Hirnareale behandelt werden können. Die Therapie soll insgesamt an bis zu zwölf weiteren Patienten erprobt werden, die einen sogenannten ischämischen Hirninfarkt erlitten haben. Dieser Infarkt ist die häufigste Form des Schlaganfalls, bei dem ein verschlossenes Blutgefäß verhindert, dass die Zellen mit Sauerstoff versorgt werden können. Je länger dieser Zustand anhält, desto mehr...
... Wege im Gehirn benutzt. Während die Schmerzlinderung der Liebe in ursprünglichen Hirnarealen entsteht, führt die Ablenkung zu einer Aktivität in höher entwickelten Regionen des...
... zurück, wenn Medikamente nicht mehr wirken. Bei dem Eingriff pflanzen sie Elektroden in bestimmte Hirnareale ein. Sie sollen mit elektrischen Impulsen verhindern, dass die dortigen Nervenzellverbände unkontrolliert im Gleichtakt feuern und so die Steifheit und das Zittern auslösen, die typisch sind für die Erkrankung. In der Studie behandelten britische Mediziner 366 Patienten in fortgeschrittenem Stadium entweder weiter medikamentös oder sie implantierten ihnen zusätzlich einen...
... oder der Körper nur kalorienarme Nahrung erhält. Darüber hinaus beeinflusst Ghrelin aber auch Hirnareale, die für das Lustempfinden zuständig sind. Zum einen steigert es den Antrieb, Nahrung zu suchen, zum anderen speichert das Gedächtnis unter Einfluss von Ghrelin besser ab, wo und wie das Essen gefunden wurde. Je fettreicher die Kost ist, desto intensiver bleibt die Erinnerung gespeichert und desto größer ist das Verlangen nach weiteren hormoninduzierten Glücksmomenten. Das...
... des Gehirns auf die Zurückweisung messbar reduzierte: Zwar leuchteten in beiden Gruppen die Hirnareale auf, die für den emotionalen Anteil von körperlichem Schmerz und das Leid durch soziale Probleme zuständig sind. Die Aktivität bei der Placebo-Gruppe war jedoch deutlich höher als bei der Paracetamol-Gruppe. Paracetamol ist nicht ungefährlich Das Schmerzmittel scheint also zumindest vorübergehend in der Lage zu sein, das Leid durch soziale Ausgrenzung oder zwischenmenschliche...
... leiten» oder «Das Leben hat keinen höheren Sinn». Hierbei zeigte sich, dass Hirnareale aktiv wurden, die für gewöhnliche Gefühle und zwischenmenschliche Kontakten «zuständig» sind. Glaube und Religion scheinen in der Evolution des Menschen nicht als eigenständige Elemente, sondern als Nebenprodukte der sozialen und geistigen Entwicklung entstanden zu sein, folgern die...
... Isolation. «Als Laureys den Mann aus Zolder in die Tomographenröhre schob, leuchteten weite Hirnareale auf dem Monitor auf. Das Großhirn mit seinen grauen Zellen war offenbar nur wenig geschädigt. In der scheinbar leeren Körperhülle fand sich ein fast unversehrtes Ich», schrieb das Blatt. Houben erklärte: «Nie vergesse ich den Tag, an dem sie mich entdeckten, meine zweite Geburt.» 23 Jahre Einsamkeit Die 23 Jahre Einsamkeit im Gefängnis seines Körpers...
... verstopfen. Die Folge ist, dass das Blut nicht mehr ins Gehirn gelangen kann, die betroffenen Hirnareale können ihre Funktion nicht mehr erfüllen und sterben ab. Zu einem Schlaganfall kann es aber auch dann kommen, wenn Gefäße im Laufe eines Lebens brüchig werden und platzen. Dann passiert genau das Gegenteil: Es blutet ins Gehirn hinein. Sie haben einen Risikofaktor für Schlaganfall genannt: das Alter. Aber es gibt auch viele jüngere Betroffene, wie zum Beispiel den ehemaligen...