... zu durchleuchten und falsche Zusammenhänge auseinander zu nehmen. Gemeinsam mit den Kollegen Gerd Gigerenzer, Psychologe aus Berlin, und Thomas Bauer, Bonner Ökonom, gibt er die Unstatistik des Monats heraus. Ein dritter Faktor gibt den Ausschlag Jüngstes Opfer der Forscher: Die Meldung «Schokolade macht dünn», die sich selbstverständlich kein Medium entgehen ließ - auch news.de nicht. Kalifornische Forscher hatten herausgefunden, dass schlanke Menschen weniger Schokolade essen als...
... nun «pünktlich» bedeutet, üben Forscher Kritik. Statistiker Walter Krämer, Psychologe Gerd Gigerenzer und der Bochumer Ökonom Thomas Bauer haben sich die Zahlen genauer angesehen, sie halten sie für interpretationsbedürftig und stellen deren Aussagekraft in Frage. Für die Wissenschaftler ist die Pünktlichkeitserhebung der Bahn die «Unstatistik des Monats» - als Beispiel für Statistiken, deren Zahlen und Interpretation einer Hinterfragung bedürfen. Verspätung unter sechs...
... irrelevant», sagen der Dortmunder Statistiker Walter Krämer sowie der Psychologe Gerd Gigerenzer und der Ökonom Thomas Bauer. Für sie ist der Armutsbericht des Wohlfahrtverbandes die erste «Unstatistik des Monats». Denn die Armutsgefährungsquote gebe an, wie viele Menschen weniger als 60 Prozent des deutschen Durchschnittseinkommens zur Verfügung haben. Allerdings: «Sie misst nicht die Armut, sondern die Ungleichheit der Einkommen», so die Experten. Dass Dortmund eine...
... voneinander der amerikanische Wissenschaftler und Buchautor Nicholas Carr und der Psychologe Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Viele Reize behindern die Konzentration So schreibt Gigerenzer in einem Beitrag für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: «Das Internet stellt unsere kognitiven Funktionen davon, Informationen in unserem eigenen Kopf zu suchen, auf die Informationssuche außerhalb unseres Kopfes um.» Das sei an sich überhaupt...
... Zahlen werden in Deutschland weder von Ärzten noch von Medien ausreichend vermittelt, sagt Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Oft sei von 20-Prozent-Raten die Rede, die vom Screening profitierten. Daraus folgerten Frauen dann fälschlicherweise, dass 200 von 1000 Frauen das Screening nutze. Ohne korrekte Informationen könne es keine mündigen Patienten geben. «Wir sind weit weg von einer Gesellschaft, die auf Risiken intelligent reagiert»,...
... Interviewten glaubte, dass nur eine Frau weniger stirbt. Dieses Ergebnis hat Studienleiter Gerd Gigerenzer, Professor für Psychologie, alarmiert. Denn nach seinen Quellen, zu denen zum Beispiel eine große Mammografie-Untersuchung aus dem Jahr 2006 zählt, sterben ohne Screening 5 von 1000 Frauen über 50 Jahren an Brustkrebs. Mit Screening - mit 10 Untersuchungen in 10 Jahren - sterben aber immer noch 4 von 1000 Frauen an Brust-Tumoren. Somit profitiert nach Gigerenzers Aussage nur eine...