... präsentierte er sich nach langer Zeit erstmals wieder als Privatperson. «Ich fand Oberst Gaddafi immer schon umwerfend komisch», sagte er zu der Motivation für seinen neuesten Film «Der Diktator».«Ich wollte einen Charakter entwickeln, der durch ihn angeregt war und durch all die anderen lächerlichen Charaktere wie etwa Türkman Basi, den Präsidenten und Diktator von Turkmenistan», sagte Cohen. Der habe den Bürgern seines Landes unter anderem das Rauchen verboten, nachdem...
... Gemäuern empfangen hatten. Darunter war auch der Sohn des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi.Angesichts der Verwerfungen wurde der große Bahnhof für das Who is Who des europäischen und weltweiten Hochadels fast zur Nebensache: Die Queen begrüßte an der Seite ihres Mannes Prinz Philip und gemeinsam mit ihrem Enkel Prinz William sowie dessen Frau Kate Herrscher aus 26 Ländern. König Carl XVI. Gustaf und seine Frau Silvia waren ebenso dabei wie Königin Margrethe III. von...
... Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo, an. Zu den ersten Verfahren könnte der Prozess gegen Gaddafi-Sohn Saif al-Islam gehören. Saif war in der Hochphase der Revolution oft anstelle seines Vaters im Fernsehen aufgetreten. Der 39-Jährige befindet sich in der nordwestlibyschen Stadt Al-Sintan in...
... Leibwächterinnen an der Seite. «So viele meiner Freunde sind tot: Saddam, Kim Jong Il, Gaddafi. Und mein Freund (Irans Präsident) Mahmud Ahmadinedschad kann sich nicht einmal eine Krawatte leisten.» Der Zuschauer ist im Vorteil Im Gegensatz zu Baron Cohens vorherigen Erfolgen Borat und Brüno haben die Zuschauer jetzt einen klaren Vorteil: Sie wissen, was nach Drehbuch abläuft - nämlich alles. Der Diktator ist keine sogenannte Mockumentary, sondern ein ganz normaler Kinofilm....
... sondern ein ganz normaler Kinofilm. General-Admiral Aladeen ist dabei eine Kunstfigur mit Gaddafis Leibwächterinnen, Kim Jong Ils Frisur und Osama bin Ladens Bart. Die weiße Operettenuniform (an der übrigens einige DDR-Orden klimpern), das Streben nach der Atombombe und der Judenhass passen gleich auf eine ganze Reihe arabischer Potentaten.Die Geschichte ist rasch erzählt: Aladeen ist ein Diktator, der sein Volk «liebevoll unterdrückt, um es nicht der Demokratie aussetzen zu...
... Erzählt wird die Geschichte von «General-Admiral» Aladeen, einem arabischen Gewaltherrscher mit Gaddafis Leibwächterinnen, Saddams Uniformen (übrigens mit mehreren DDR-Orden) und Ahmadinedschads Judenhass. In New York wird er gegen einen Doppelgänger ausgetauscht und muss nun versuchen, in das missbrauchte Amt zurückzugelangen. Wie üblich wandelt Baron Cohen hart am Rande des guten Geschmacks und nicht selten überschreitet er die Grenze kräftig. Aber: Satire darf alles und einige...
... Aladeen ist ein Herrscher, der nicht zufällig an Potentaten und Tyrannen wie Muammar al-Gaddafi, Saddam Hussein und Osama bin Laden erinnert, Atombomben baut, nonstop Todesurteile verhängt und Israel auslöschen will.Ein Besuch bei den Vereinten Nationen wird ihm zum Verhängnis: Sein machtbesessener Onkel, dargestellt von Oscar-Preisträger Ben Kingsley, tauscht ihn mit einem Doppelgänger aus, um durch den Verkauf der Ölreserven des Landes großen Reibach zu machen. In den USA...
... Diktatoren sind arm dran«, jammerte er. «So viele meiner Freunde sind tot: Saddam, Kim Jong Il, Gaddafi. Und mein Freund (Irans Präsident) Mahmud Ahmadinedschad kann sich nicht einmal eine Krawatte leisten.» Der habe neulich sogar sein Lieblings-T-Shirt zweckentfremden müssen, «sein "Ich hasse New York"-T-Shirt». Ahmadinedschad und er hätten den gleichen Filmgeschmack: «Wir lieben Fantasy. Zum Beispiel "Herr der Ringe" oder "Schindlers Liste".» Beide seien auch im gleichen...
... gehörte lange Jahre zum inneren Zirkel um den früheren libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi. Von 2003 bis 2006 war er Ministerpräsident des Landes. Von 2006 an war er Chef der staatlichen Ölgesellschaft und damit Ölminister, bis er sich im Mai 2011 vom Regime Ghaddafis lossagte: «In dieser Lage kann man nicht mehr arbeiten, also habe ich mein Land verlassen und meine Arbeit aufgegeben», sagte Gaddafis früherer Spitzenfunktionär am 1. Juni 2011 in Rom. Dort kündigte er...
... lange Jahre ein führender Funktionär des Regimes des damaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi. Im Mai 2011 sagte er sich vom Regime los und unterstützte die Rebellen. Seit mehreren Monaten lebte der 69-Jährige in Wien. Ghanims Leiche war am Sonntagmorgen in der Donau treibend gefunden worden.Wann und wo der Libyer in die Donau stürzte, ist nach Hahslingers Angaben noch unklar. Passanten hatten den Toten, der Straßenkleidung trug, gegen 08.40 Uhr rund 20 Meter vom Ufer entfernt...
... Afrikas hatte, wie er dort ganze Völkermorde provozierte oder begünstigte. Diktatoren wie Gaddafi wurden jahrelang vom Westen militärisch alimentiert. Feinstein konnte zahlreiche, schwer zugängliche Quellen für sein Buch erschließen. Als Politiker in Südafrika wurde er einst selbst mit dem Thema konfrontiert. Aus Protest gegen ein mit Schmiergeldern ermöglichtes Waffengeschäft legte er sein Mandat nieder.(Andrew Feinstein: Waffenhandel. Das globale Geschäft mit dem Tod....
... von Tuareg-Kämpfern, die an der Seite des langjährigen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gekämpft hatten und nach dessen Sturz mit Waffen und Munition in ihre Heimat zurückgekehrt waren. Ansar Dine werden Verbindungen zu Al-Kaida im islamischen Maghreb AQMI nachgesagt.Neuer Übergangspräsident in Mali wird jetzt der bisherige Parlamentspräsident Dioncounda Traoré. Er soll binnen 40 Tagen nach Amtsübernahme Wahlen abhalten. Dies ist Teil einer Vereinbarung zwischen der...
Berlin - Die Dokumentationen in der ARD und auf RTL standen am Montagabend beim TV-Publikum hoch im Kurs: Der Film «Der Sturz» über den Fall von Ex-DDR-Staatschef Erich Honecker und seiner Frau Margot interessierte in der ARD ab 21 Uhr 4,20 Millionen Zuschauer (13,5 Prozent).Die RTL-Dokumentation über das Doppelleben des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi sahen um 22.15 Uhr 3,23 Millionen Menschen (12,0 Prozent).Um 20.15 Uhr nahm wieder einmal Günther Jauch mit seinem RTL-Quiz «Wer wird Millionär?» die Spitzenposition ein.
Kurz nach der Begegnung mit Gaddafi wurde Rados auf eine Geschichte aufmerksam, die sie nicht mehr los ließ.Die Reportage, die RTL an diesem Montag (22.15 Uhr) sendet, nennt der Kölner Privatsender «Das Doppelleben des Diktators - Antonia Rados auf den Spuren des Vergewaltigers Muammar al-Gaddafi». Die Journalistin wurde nach RTL-Angaben von einem Taxifahrer in Tripolis zu der Recherche angeregt. Dem Mann fehlte ein Hand. «Er erzählte mir, Gaddafis Helfer wollten ein Mädchen entführen,...
... Ein Schlichtungsversuch sei gescheitert. Sebha hatte zu den letzten Hochburgen des alten Gaddafi-Regimes...