... Ehren. Wichtigstes Gesprächsthema dürften die Möglichkeiten zur Wiederbelebung des Friedensprozesses im Nahen Osten sein. Voraussetzung dafür ist aus Sicht der Palästinenser ein israelischer Siedlungsstopp. In dem Dorf Burin bei Nablus hatte der Bundespräsident zuvor eine mit deutschen Geldern gebaute Mädchenschule...
... verpflichtet fühlten. Zur Siedlungspolitik, die Kritiker als entscheidendes Hindernis für den Friedensprozess im Nahen Osten sehen, diskutierten Gauck und Netanjahu ausführlich. «Anmerkungen», die Gauck zum Thema machte, seien immer «Ausdruck einer stabilen Freundschaft».Gauck bekräftigte: «Deutschland steht solidarisch auf der Seite Israels.» Es gebe verschiedene Worte, um dies auszudrücken. Dies ändere nichts an der festen und geschlossenen Unterstützung für den jüdischen...
... Rabbanis Ermordung war ein schwerer Rückschlag für den von Karsai und vom Westen angestrebten Friedensprozess in Afghanistan. Der Prozess soll die Eskalation der Gewalt stoppen und den Konflikt langfristig beenden. Bislang zeigen die Bemühungen um eine Aussöhnung mit den Aufständischen keine Erfolge.Die Taliban hatten kürzlich den Beginn ihrer Frühjahrsoffensive verkündet und damit gedroht, Regierungsangestellte, Ausländer und Angehörige des Friedensrates zu töten....
Der Spielraum wächst - für Reformen, aber auch im Atomstreit mit dem Iran und im Friedensprozess.Mit der ehemals größten Oppositionspartei Kadima hat die Regierungskoalition jetzt 94 von 120 Abgeordneten im Parlament. Damit schafft Netanjahu sich mehr Spielraum bei besonders strittigen Reformvorhaben, aber auch im Atomstreit mit dem Iran. Auch im Nahost-Friedensprozess solle es Fortschritte geben, betonten Netanjahu (62) und der Kadima-Vorsitzende Schaul Mofas (63) am Dienstag in...
... katholische Hilfswerk Misereor und seine Partner in Liberia sprachen von einem guten Tag für den Friedensprozess und die Wiederversöhnung in dieser westafrikanischen Region.Zuletzt war ein Staatsoberhaupt bei den Nürnberger Prozessen wegen Kriegsverbrechen verurteilt worden. Marine-Oberbefehlshaber Karl Dönitz, der nach dem Tod Hitlers kurze Zeit an der Spitze des Deutschen Reiches stand, erhielt wegen des Führens von Angriffskriegen zehn Jahre Gefängnis.UN-Tribunal zu Sierra LeoneBans...
... Politiker – ließ sich hier nicht auf eine Aussage festnageln. Deutschland engagiere sich im Friedensprozess, damit gar kein Krieg entstehe und berief sich zudem auf Historiker Wolffsohn. Der meint, dass Israel in militärischen Angelegenheiten ohnehin keine Hilfe brauche. Diese sei zudem auch in der Vergangenheit mehrfach verweigert worden. Eine Verpflichtung Deutschlands, an Israel Waffen zu liefern, gebe es nicht. Fazit: Günter Grass ist kein Antisemit, hat sich und der Diskussion...
... und Stabilität zu bemühen. «Im Heiligen Land mögen Israelis und Palästinenser mutig den Friedensprozess wieder aufnehmen», sagte er. Benedikt sprach den Christen Mut und Hoffnung zu, die wegen ihres Glaubens «unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden haben».Versöhnung wünschte Benedikt den leidenden Bevölkerungen am Horn von Afrika. «Dem Staat Mali, der einen politisch heiklen Moment erlebt, schenke der glorreiche Christus Frieden und Stabilität», sagte der Pontifex....
... Treffen der beiden Staatsmänner waren häufig Differenzen offen zutage getreten - etwa über den Friedensprozess mit den Palästinensern oder die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland oder in Ost-Jerusalem. Obama, der im November wiedergewählt werden möchte, hat diese sensiblen Themen für den Rest seiner Amtszeit zur Seite gestellt. Auch einen Militäreinsatz gegen den Iran will er nach Medienberichten vor der Wahl im November...
... Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zusammen. Bei dem Gipfel soll es auch um einen möglichen Friedensprozess in Afghanistan gehen.«Es hat Kontakte zwischen der US-Regierung und den Taliban gegeben, es hat Kontakte zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban gegeben», sagte Karsai in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Zudem hätten sich alle drei Seiten an einem ungenannten «dritten Ort» getroffen.Offiziell lehnen die Taliban Verhandlungen mit der afghanischen...
(dpa) - Die Bemühungen um einen Friedensprozess in Afghanistan haben neue Hoffnung erhalten. Präsident Hamid Karsai teilte mit, dass er kürzlich mit Vertretern von einer der drei größten afghanischen Aufständischen-Gruppen zusammengekommen sei.«Wir haben Verhandlungen mit einer Delegation von Hisb-e-Islami geführt», sagte er im Parlament in Kabul. Die radikalislamische Gruppe untersteht dem Ex-Premierminister und Kriegsherrn Gulbuddin Hekmatyar und kämpft im Nordosten...
... Aung Min, der die Verhandlungen von Regierungsseite leitete. «Wir wollen, dass der Friedensprozess weitergeht», sagte David Taw, Verhandler der Karen-Vereinigung KNU. Nach KNU-Angaben rangen die Rebellen der Regierung die Zusage ab, dass alle Kämpfe gegen ethnische Minderheiten eingestellt werden.Das Volk der Karen ist die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe im Vielvölkerstaat Birma. Nach Schätzungen sind 40 Prozent von ihnen Christen.Die Karen hatten sich schon vor der...
... Aung Min, der die Verhandlungen von Regierungsseite leitete. «Wir wollen, dass der Friedensprozess weitergeht», sagte David Taw, Verhandler der Karen-Vereinigung KNU. Nach KNU-Angaben rangen die Rebellen der Regierung die Zusage ab, dass alle Kämpfe gegen ethnische Minderheiten eingestellt werden.Das Volk der Karen ist die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe im Vielvölkerstaat Birma. Nach Schätzungen sind 40 Prozent von ihnen Christen.Die Karen hatten sich schon vor der...
... Aung Min, der die Verhandlungen von Regierungsseite leitete.«Wir wollen, dass der Friedensprozess weitergeht», sagte David Taw, Verhandler der Karen-Vereinigung KNU. Nach KNU-Angaben rangen die Rebellen der Regierung die Zusage ab, dass alle Kämpfe gegen ethnische Minderheiten eingestellt werden.Das Volk der Karen ist die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe im Vielvölkerstaat Birma. Es hat sich schon vor der Unabhängigkeit von Großbritannien der Eingliederung in den Staat...
... seien «positiv» verlaufen. Die Ankündigung kam angesichts des langen Stillstands im Nahost-Friedensprozess und der großen Skepsis vor dem Treffen überraschend.Es gab allerdings keinen echten Durchbruch oder eine offizielle Rückkehr zu Friedensverhandlungen. Dschude warnte vor zu hohen Erwartungen, sagte aber gleichzeitig, die Wichtigkeit des Treffens dürfe nicht unterschätzt werden. Alle Beteiligten hätten ihre Verpflichtung zu einer Zwei-Staaten-Lösung in Nahost...
Aviv/Amman (dpa) - Nach mehr als einem Jahr des Stillstands im Nahost-Friedensprozess haben Israelis und Palästinenser wieder direkte Gespräche aufgenommen. Der jordanische Außenminister Nasser Dschude sagte am Dienstag nach einem Treffen mit Unterhändlern beider Seiten in Amman, die Kontakte sollten weitergehen. Es seien weitere Treffen beider Seiten in Jordanien geplant. Die ersten direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern seit mehr als 15 Monaten seien «positiv»...